Szeneanfang:
Chromos 5 beobachtet aus einiger Entfernung, wie die 'Freiwilligen' aus dem Bunkereingang quellen. Er zittert leicht am ganzen K?rper. Aladan steht daneben und mustert ihn besorgt.
Aladan tritt zu Chromos 5 und legt ihm die Hand auf die Schulter. Aladan: "Was hast du Chromos 5?"
Chromos 5 dreht sich zu Aladan um. Aladan: "Ist es das Furcht, das dich zittern l?sst?"
Chromos 5 betrachtet wieder den Aufmarsch der 'Freiwilligen' und sagt, zitternd: "Mit meinem Tod kann ich leben ... Ein Schlaf ohne Schmerzen ... Was soll mich daran schrecken?"
Aladan, immer noch die Hand auf Chromos 5s Schulter: "Was ist es dann?"
Chromos 5: "Es wird ein Gemetzel geben ..."
Aladan: "... Genville wird ertrinken im Blut ..."
Chromos 5: "... Die Schmerzen, ... die Schreie, ... das entsetzliche Leid ... Ich sehe jetzt schon alles deutlich vor mir ..."
Chromos 5, sich verzweifelt zu Aladan umdrehend: "... Ich bin nicht Meneor! Ich kann mein Mitgefühl nicht einfach abschalten! ..."
Aladan: "Du sollst dein Mitgefühl auch nicht abschalten ..."
Chromos 5, verzweifelt: "... Aber dann bekomme ich wieder ein Anfall! ..."
Aladan, eindringlich: "... Du sollst Mitgefühl haben für mich! ..."
Chromos 5 schaut erstaunt.
Aladan, beschw?rend: "... Du bist das Schnellste von uns allen. Du musst mir das Rücken freihalten. Bei dem riskanten Spiel, das wir vorhaben, kannst nur du mit deinem überlegenen Kampfkraft mich beschützen. Mein Leben liegt in deinen H?nden. Es h?ngt ab von deinem klaren Kopf. Du bist verantwortlich für mein Existenz, also hab Mitgefühl mit dem grossen und wunderbaren Aladan. Schütze das Pracht seines Geistes, das Zartheit seines Poesie und das Spritzkraft seiner Lenden ... und h?r auf zu zittern."
Chromos 5 muss unfreiwillig lachen, wobei er den Kopf schüttelt.
Chromos 5, schwach l?chelnd: "Du widerliches, egozentrisches Scheisskerl ... Ich werde dir ein Zielscheibe auf das Rücken malen und mich in das Sonne legen."
Aladan streckt Chromos 5 die Hand hin, Arm nach unten abgewinkelt und Hand nach oben, und sagt treuherzig: "Abgemacht."
Chromos 5 schl?gt ein. Aladan, treuherzig: "Ich werde dann mein sch?nes Kostüm ausziehen. Ich will nicht, dass du es mit deinem Zielscheibe bekleckerst."
Chromos 5 muss lachen.
Grinsend umarmt er Aladan, ...
... wobei sein Gesicht zu Erstaunen wechselt.
Chromos 5 l?st sich aus der Umarmung ...
... und sagt ernst: "Du hast es geschafft ..."
Aladan, neugierig: "Was denn?"
Chromos 5, auf den eigenen K?rper weisend: "Ich habe aufgeh?rt zu zittern."
Aladan, mit leicht melancholischem L?cheln: "Dann besteht also ein kleines Hoffnung, dass wir überleben."
Szeneanfang:
Die 500 'Freiwilligen' haben sich etwas unschlüssig um den Bunkereingang versammelt. Da ert?nt aus dem Bunkereingang eine Stimme: "Haaalt! Noch nicht anfangen! Wartet auf mich!"
Die Reporterin und der Kameramann des Natural News Teams entsteigen dem Bunkereingang.
Die Reporterin erkl?rt den angewidert zuh?renden Umstehenden: "Eine solche Story will ich mir doch nicht entgehen lassen."
Reporterin, die Bewaffneten mit Handbewegungen wegscheuchend: "Husch, husch, fangt an, wir sind so weit!"
Eine Stimmer ert?nt mit der Macht eines Donners: "WARTET! ..."
Die vier Schwestern kauern neben Flu hinter Buschwerk, im Rücken der 'Freiwilligen' und halten sich die Ohren zu, w?hrend die Stimme dr?hnt: "... HALTET EIN! ..."
Lara, ?ngstlich: "Was ist das?"
Wagon: "Die Stimme eines Gottes."
Piri sp?ht übers Gebüsch und sieht Meneor mit einer grossen, weissen Fahne auf dem Dach eines Hauses stehen, vor ihm die 500 'Freiwilligen', ziemlich eingeschüchtert. Piri: "Unser Gott heisst Meneor."
Meneor: "... BRüDER UND SCHWESTERN, GEKNECHTETE ..."
Die vier Schwestern hinter dem Buschwerk. Meneors Stimme: "... DAS NATURAL GUARD WILL UNS AUFEINANDERHETZEN, AUF DASS WIR, DIE GEFANGENEN, DIE ENTRECHTETEN, DIE GESCHUNDENEN ..."
Hisch, Stirn runzelnd: "Was ist mit dem los? Das labert doch sonst nicht so geschwollen?"
Die vier Schwestern kichern nerv?s hinter dem Buschwerk. Meneors Stimme: "... UNS GEGENSEITIG AUSL?SCHEN. WIR SIND DIE LETZTEN KR?FTE DES WIDERSTANDES ..."
Wagon, nerv?s kichernd: "Ich glaube, Antara hat ihm bei dem Ausarbeitung des Rede geholfen."
Hisch, nerv?s kichernd: "Ja, das ist nicht zu überh?ren."
Die vier Schwestern hinter dem Buschwerk. Meneors Stimme: "... WENN WIR TOT SIND, IST DAS BEV?LKERUNG SCHUTZLOS DEM TERROR DER NATURAL GUARD AUSGELIEFERT. ..."
Hisch, mit grossen Augen: "Zum Glück wird das Kerl nie wütend ... Stellt euch vor, was mit euren Trommelfellen passiert, wenn Meneor euch aus einem Meter Entfernung anschreit."
Die drei andern h?ren mit grossen Augen zu.
Meneor, vor den 500 Bewaffneten: "... K?MPFT MIT UNS GEGEN DAS NATURAL GUARD. WIR WERDEN ES BESIEGEN, UND IHR WERDET FREI SEIN!"
Wahrlich wie vom Donner gerührt, stehen die Bewaffneten da, ...
... bis eine Frau sich aus der Erstarrung l?st und schreit: "Meneor hat Recht. Die Guards haben uns schon zum Tod verurteilt. Auch wenn wir jetzt die Drecksarbeit für sie machen. Sie werden uns trotzdem t?ten, weil sie wissen, dass wir nicht auf ihrer Seite stehen."
Ein Mann schreit: "Wir k?nnen nicht gegen eine Armee gewinnen. Lasst uns die Monster t?ten. Dann werden wir begnadigt und k?nnen nach Hause."
Eine Frau schreit: "Nach Hause, ich will nach Hause!"
Ein Mann schreit: "Ich will mit Meneor k?mpfen. Lasst uns diese verdammten Guards zur H?lle schicken."
Ein Mann schreit: "T?tet die Monster!", ...
... reisst sein Schnellfeuergewehr hoch ...
... und feuert einen Schuss auf Meneor.
Meneor l?sst die Fahne los und verschwindet mit einem Satz hinter dem Haus, w?hrend die Kugel ihn verfehlt.
Der Schütze wird von hinten erschossen von einem Mann, der schreit: "Meneor!"
Auch dieser Schütze wird von einer Kugel getroffen, die von der Seite her seinen Sch?del durchschl?gt.
Viele 'Freiwillige' werfen sich zu Boden.
Stadtbildschirm:
Eine Bewaffnete kreischt: "Ihr Idioten! Das ist doch genau das, was die Monster wollen: Dass wir uns gegenseitig abschlachten."
Ein Mann sagt mit fester Stimme und in die H?he gestrecktem Gewehr: "Wir müssen zusammenbleiben. Bildet eine Schützenkette. Dann k?mmen wir Genville durch und schiessen auf alles, was sich bewegt. So haben die Monster keine Chance."
Meneor wirft aus seinem Versteck ein Messer nach dem Mann und denkt: ' 'T?te das Führung.' Zitat aus dem 'Anleitung zum Siegen' von Meneor, dem Krieger.'
Das Messer durchbohrt den Sch?del des Mannes, w?hrend Meneors Pfiff ert?nt.
Noch w?hrend der Mann stürzt, l?st sich das Messer aus seinem Sch?del ...
... und fliegt zurück zu Meneor.
Meneor f?ngt sein Messer auf und ruft gleichzeitig: "Flu!" Meneor denkt: 'Bring Verwirrung in die Reihen der Feindlichen.'
Die vier Schwestern und Flu h?ren Meneors 'Flu!' und schrecken auf.
Ein Bewaffneter schreit: "Bleibt zusammen! Bildet eine Reihe.!"
Flu stellt sich vor dem Gebüsch auf. Die vier Schwestern kauern etwas zurück versetzt in einer Reihe und holen tief Luft.
Die Bewaffneten bilden eine Reihe. Der Mann, der sie dazu aufgefordert hat, sinkt, von einem Messer getroffen zusammen. Einige schiessen in die Richtung, aus der das Messer gekommen ist.
Flu grinst und macht 'Flufluflu' mit seinem Hintern. Die Schwestern blasen aus Leibeskr?ften mit entsetzt aufgerissenen Augen die Fluflu-Schwaden in Richtung Bewaffnete.
Geschlossen steht die Reihe der Bewaffneten und schiesst auf Meneors Versteck, w?hrend sich die Fluflu-Schwaden von hinten n?hern.
Flu mach grinsend 'Fluflu' und die Schwestern blasen mit dem Mut der Verzweiflung.
Die ersten Schwaden erreichen einen Teil der Reihe. Die Betroffenen schauen entsetzt ...
... und beginnen sich zu krümmen und zu würgen. überrascht schauen die anderen hin.
Piri kreischt mit gespielter Hysterie: "Giftgas! Giftgas!"
Mehr Bewaffnete krümmen sich und erbrechen. Die anderen geraten in Panik und rennen ungeordnet vorw?rts.
Eine Bewaffnete rennt um die Ecke eines Hauses.
Meneors Arm zuckt mit einem Messer in der Hand und der Kopf der Frau fliegt weg.
Andere in der N?he schiessen voll Panik auf die Ecke des Hauses, wo sie Meneor vermuten.
Der aber taucht hinter ihnen auf und denkt: 'T?usche die Feindlichen über dein Aufenthaltsort.'
Ein paar Zuckungen von Meneors Armen, und ein paar K?pfe fliegen durch die Luft.
Wagon, mit mühsam unterdrücktem Entsetzen: "H?r jetzt auf Flu, es reicht."
Grinsend legt sich Flu hin, w?hrend die Schwestern mit gr?sstem Eifer die restlichen Schwaden zu den Bewaffneten blasen, ...
... von denen etwa 50 keuchend und würgend am Boden knien oder liegen, w?hrend die übrigen davonrennen oder versuchen Meneor aufzuspüren.
Wagon will aufstehen, aber Piri zieht sie wieder runter mit der Bemerkung: "Vorsicht."
Vorsichtig sp?ht Piri übers Gebüsch und sagt dabei leise: "übersicht."
Piri steht auf und winkt dabei ihren Schwestern, ihr zu folgen.
W?hrend sie auf die Würgenden zu geht, sagt Piri: "Voraussicht."
Hisch, ungehalten: "Was heisst hier 'Voraussicht', du Absolvent des Akademie Meneor?"
Piri, ernst: "Was geschieht, wenn Flus Wirkung vorbei ist?"
Wagon: "Sie stehen auf und knallen uns ab."
Lara, nichts Gutes ahnend: "Und was tun wir dagegen?"
Hisch und Wagon ziehen mit jeder Hand ein Messer und sagen gleichzeitig: "Wir schwingen die Messer."
Hisch und Wagon fangen an, den Bewaffneten die K?pfe abzuschlagen.
Piri schaut Lara schulterzuckend an, ...
... zieht ebenfalls zwei Messer ...
... und beteiligt sich an dem Massaker.
Lara, mit angewidertem Gesicht: "Ich kann das nicht!"
Die Reporterin schl?gt ihren Kameramann, w?hrend sie mit der anderen Hand auf das Massaker weist und sagt: "Halt da drauf, du Knallkopf!"
Stadtbildschirm:
Das Massaker der Schwestern ist zu sehen, w?hrend die Reporterin aus dem Off kommentiert: "Die Genmonster schrecken vor nichts zurück. Nach dem Massenmord an 500'000 Unschuldigen geniessen sie nun, wie wir alle deutlich sehen k?nnen, das Massakrieren von wehrlosen Giftgasopfern ..."
Das Publikum macht 'Buhh' und 'Nieder mit den Monstern!'.
Stadtbildschirm:
Reporterin, voll im Bild: "Dies ist der Tag, an dem auch die Unbelehrbarsten unter uns einsehen müssen, dass die Gentechnik alle Hoffnungen entt?uscht hat. Der Gentechnik haben wir unz?hlige Monster und die Beinahe-Ausrottung der Menschheit zu verdanken ..."
Publikum: "Tod den Monstern!"
In Genville. Reporterin: "... Dies ist der Tag, an dem auch die Unbelehrbarsten unter uns einsehen müssen, dass Genville hier und heute mit seinen Monstern zerst?rt werden muss. Dieser Tag soll in die Geschichte eingehen als die Wiedergeburt der Menschheit, einer reifen Menschheit in festem Bündnis mit der Natur."
Die vier Schwestern stehen l?chelnd und applaudierend neben der Reporterin, die erschrocken herumf?hrt. Ausser Lara sind alle Blut verspritzt.
Reporterin, unsicher und geh?ssig zugleich: "Was soll das?"
Hisch, sarkastisch: "Wir applaudieren, weil du so ein Talent bist im Verdrehen von Tatsachen."
Reporterin, emp?rt auf die Gek?pften weisend: "War das hier etwa kein Massaker?"
Piri beugt sich hinunter, ...
... packt ein Gewehr ...
... und h?lt es hoch. Piri: "Ist das hier etwa ein Besen? Sind diese Leute gekommen, um uns beim Saubermachen zu helfen?"
Reporterin, h?misch: "Ja, das ist ein Besen, und diese Leute sind gekommen, um Genville zu reinigen – n?mlich von euch scheusslichen Figuren."
Lara, kokett mit den Hüften wackelnd: "Also ich finde nicht, dass mein Figur scheusslich ist."
Die drei andern Schwestern kichern.
Die Reporterin bemerkt, wie sich ein paar Bewaffnete den Schwestern von hinten n?hern und sagt triumphierend: "Spottet nur, eure Zeit ist gleich um."
Wie auf Kommando drehen sich die Schwestern in einem Sekundenbruchteil um. Gleichzeitig zucken ihre H?nde an die Messergürtel.
Beidh?ndig werfen sie zwei mal Messer, so dass fast gleichzeitig 16 Messer auf die anrückenden Bewaffneten zurasen.
Einige Schüsse l?sen sich und zischen über die bereits am Boden liegenden Schwestern hinweg auf die Reporterin zu, ...
... die vor Schreck erstarrt, w?hrend die Schüsse sie knapp verfehlen ...
... und die Messer sich in die K?rper der Bewaffneten bohren, ...
... so dass alle tot zusammensinken.
Die Schwestern rennen auf die Leichen zu, ...
... ziehen ihre Messer raus ...
... und verschwinden im Gebüsch.
Die Reporterin stampft wütend auf und schimpft: "Geschieht euch ganz Recht, ihr Idioten. Warum schiesst ihr auf mich."
Wütend schl?gt sie ihren Kameramann gegen den Hinterkopf und schimpft: "Los, du müde Gurke, folge ihnen, dort ist die Action!"
Meneor sammelt vier Schnellfeuergewehre von toten 'Freiwilligen' ein ...
... und springt mit ihnen auf ein Hausdach, ...
... wo er drei Gewehre fallen l?sst ...
... und eines zum Feuern anschl?gt.
W?hrend er mit blitzschnellem Einzelfeuer das Magazin leert, denkt Meneor: 'Schlage sie mit ihren eigenen Waffen.'
Meneor wirft das leer geschossene Gewehr vom Dach, ...
... greift sich das n?chste ...
... und ballert mit t?dlicher Pr?zision los.
Zahlreiche 'Freiwillige' fallen dem Kugelhagel zum Opfer.
Aus den Augenwinkeln bemerkt Meneor, wie einige 'Freiwillige' auf ihn anlegen, ...
... und springt mit einem Rückw?rtssalto vom Dach. Meneor denkt: 'Bleib nicht zu lange am selben Ort.'
Dort, wo Meneor eben noch gestanden hat, zischen Schüsse vorbei.
Meneor richtet noch im Flug das Gewehr auf die Schützen ...
... und t?tet alle mit ein paar Schüssen.
Noch in der Luft wirft er das Gewehr weg, ...
... landet auf den Füssen ...
... und rollt sich sofort zur Seite, w?hrend am Ort seiner Landung das Erdreich von Schüssen durchpflügt wird.
Aus seinem Versteck sieht er die Scharfschützen, die aus den Fenstern eines Turmhauses geschossen haben.
Meneor denkt: 'Nutze die Vorteile des Kampfplatzes.'
Meneor schreit: "PHASE 3!"
Meneors donnerndes 'PHASE 3' elektrisiert die Schwestern, die sich hinter einem Haus verstecken.
Alle legen sich auf den Rücken.
Piri schreit aus Leibeskr?ften: "Hilfee, sie sind in dem überzahl! Versteckt euch in den H?usern! Sie bieten euch Schutz!"
W?hrend die Schwestern, behende wie Krebse, auf allen Vieren davon robben, zischen Schüsse über sie hinweg.
Neben dem hingekauertem NN-Team bleiben die vier Schwestern liegen.
Die Reporterin streckt Piri das Mikro hin und fragt:
"Warum verstecken Sie sich nicht in den H?usern, wenn Sie es doch so laut herausgeschrieen haben?"
Piri, l?chelnd: "Das ist doch bloss ein Trick."
Reporterin, überrascht: "Ein Trick?"
Piri: "Beobachte, was geschieht. Dann siehst du, was ich meine."
Die Reporterin richtet sich etwas auf, ...
... wird aber von Piri heruntergerissen, w?hrend dort, wo eben noch der Kopf der Reporterin war, ein Projektil vorbeizischt.
Wütend faucht die Reporterin Piri an: "Was f?llt Ihnen ein!"
Kameramann: "Sei nicht ungerecht, Iris, du w?rst eben erschossen worden, wenn sie dich nicht heruntergezogen h?tte."
Iris, giftig zum Kameramann: "Schweig, du Schwuchtel!"
Wagon, grinsend: "Wie lange seid ihr zwei schon verheiratet?"
Iris, rot vor Wut: "Aaah!"
Eine Serie von Schüssen zischt über ihre K?pfe hinweg.
Wie auf Kommando rollen sich die Schwestern zur Seite, ...
... sp?hen vorsichtig über die Büsche.
Ihre Arme verschwimmen ...
... und ein Rudel Messer jagt auf den anstürmenden Haufen Bewaffneter zu.
Jedes Messer findet sein Ziel, ...
... bis alle Bewaffneten tot daliegen.
Wagon: "Holen wir die Messer."
Wie Krabben n?hern sie sich den Leichen, ...
... und sammeln die Messer ein. Piri sagt dabei: "Schlage sie mit ihren eigenen Waffen."
Die drei andern horchen kurz auf, ...
... dann ergreifen alle je zwei Gewehre ...
... und robben zurück zum NN-Team.
Piri zu Iris: "Jetzt kannst du kurz beobachten."
Neugierig linst Iris übers Gebüsch.
Ein Bewaffneter schreit: "Sie verstecken sich in den H?usern! Durchsucht die H?user!"
Eine Gruppe von Bewaffneten stürmt ein Haus.
Pl?tzlich steht Aladan da und wirft eine fünf Zentimeter durchmessende Kugel gegen das Haus, ...
... w?hrend Chromos 5 Rücken an Rücken mit Aladan steht und mit rasendem Blick die Umgebung beobachtet.
Die Kugel zerplatzt an der Hauswand ...
... und Aladan hebt wie ein Zauberer die Arme und sagt beschw?rend:
"Enzym, Enzym,
sei ungestüm!"
Aus der zerplatzten Kugel verbreitet sich ein Pulver über die Hauswand.
Das Haus zieht sich pl?tzlich zusammen wie ein sich verkrampfender Muskel.
Ein gellendes 'Aaahhh!!!' aus dem Innern des Hauses, ...
... dann zieht sich das Haus zusammen, bis es fast flach ist. überall spritzt Blut heraus.
W?hrend Chromos 5s Arme verschwimmen ...
... und einige Bewaffnete mit seinen Messern durchbohrt werden, ...
... steht Aladan da, als k?nne er nicht begreifen, was er eben gesehen hat.
Unruhig wirft Chromos 5 einen Blick über die Schulter und sagt: "Was ist? ... Es wird langsam gef?hrlich."
Die Worte reissen Aladan aus seiner L?hmung ...
... und blitzartig hechtet er seitw?rts ins Gebüsch, ...
... gefolgt von Chromos 5.
Sie liegen neben einander, und Chromos 5 fragt den todernst dreinblickenden Aladan: "Stimmt was nicht?"
Aladan schaut Chromos 5 mit ungew?hnlichem Ernst an ...
... und sagt: "Ja ... Wie diese Leute da zerquetscht wurden ... Krieg ist nicht lustig."
Chromos 5, mitfühlend: "Nein, Krieg ist nicht lustig ... Aber wenn wir nicht sterben wollen, müssen wir es zu Ende bringen ..."
Aladan, ernst nickend: "Ich weiss."
Chromos 5 will sich erheben, ...
... h?lt aber inne ...
... und schaut den darob erstaunten Aladan noch mal ernst an. Chromos 5: "Oder m?chtest du lieber sterben?"
Aladan, den Blick senkend: "Vielleicht w?re es klüger ... Die Leute k?nnten dann nach Hause gehen, ..."
Chromos 5: "... um von den Guards erschossen zu werden ... Chief Held kann nicht verzeihen ... Dafür hat es viel zu viel Angst, dass ihm jemand in das Rücken fallen k?nnte ..."
Aladan: "... Und diese 'Freiwilligen' sind alles zum Tod Verurteilte, denen Held nie mehr trauen wird ... Sie sind schon tot ..."
Chromos 5: "Wir sind keine Kampfnaturen. Unser Bedürfnisstruktur erlaubt uns ein friedliches Leben. Wir k?mpfen nicht aus Rache oder um Herrschaft. Wenn wir uns um des Friedens Willen ausl?schen lassen, stirbt mit uns das Hoffnung auf Frieden."
Aladan: "Wenn wir tot sind, kann uns das egal sein."
Chromos 5: "Wenn du bereit bist zu sterben, dann bist du frei ... frei, ein Zeichen zu setzen ..."
Aladan: "Was meinst du?"
Chromos 5: "Wir sind das zuf?llige Ergebnis des gentechnischen Waffenproduktion. Die Natürlichen haben uns aus Angst das Hass und das Herrschbedürfnis genommen und damit unbeabsichtigt das erste Schritt getan in Richtung eines friedenstauglichen Spezies. Unser Zeichen, das wir setzen k?nnen, ist, dieses Spezies zu erhalten. Wir k?nnen dem Logik von Hass und Herrschaft das Logik von Spass und Freude entgegensetzen. Freude ist das Ziel. Es wird mehr Freude im Universum geben, wenn wir überleben. Also ist unser Kampf zwar freudlos, aber notwendig."
Aladan, schwach l?chelnd: "Du meinst so notwendig wie das Arschabwischen nach dem Kacken?"
Chromos 5 l?chelt.
Aladan, nachdenklich: "K?nnte ich doch mein Mitgefühl bei Bedarf abstellen wie Meneor ... Ich bin kein kühles Killer."
Aladan, seufzend: "Komm, wischen wir uns noch ein wenig das Arsch ab."
Aladan wirft eine Kugel auf ein Haus mit Bewaffneten drin.
Das Haus f?llt zusammen, begleitet von einem Mark erschütternden 'Aaahhh!'.
Blut spritzt in alle Richtungen aus dem Haus.
Aladan und Chromos 5 hechten davon.
Aladan berührt Chromos 5s Schulter, um ihn auf eine Gruppe Bewaffneter aufmerksam zu machen.
Aladan, einen Stein nach der Gruppe schmeissend: "Wir locken sie in ein Haus."
Der vom Stein Getroffene ...
... dreht sich um und bemerkt Aladan und Chromos 5, die scheinbar fliehen.
Aufgeregt ruft der Bewaffnete: "Dort!"
Die anderen fahren herum, ...
... und alle hetzen dem Duo nach, ...
... welches in einem Hauseingang verschwindet.
Im ersten Stock des Hauses, neben einer Fenster?ffnung stehen Aladan und Chromos 5 und lauschen gespannt, ...
... bis sie Schritte im Erdgeschoss h?ren.
Nerv?s klaubt Aladan eine Kugel aus der Tasche, ...
... die ihm prompt aus der Hand f?llt.
Mit Entsetzen beobachtet Aladan, wie die Kugel zu Boden f?llt, ...
... und springt in Richtung Fenster ab, den verblüfftem Chromos 5 mitreissend, w?hrend die Kugel am Boden zerplatzt.
Dicht hinter Chromos 5s Füssen zieht sich das Fenster zusammen.
W?hrend das Haus zusammen klappt, landen die beiden unsanft am Boden.
Beide reiben sich die schmerzenden K?rperstellen und Aladan sagt: "Aua ... um ein Haar ..."
Ein Schwall von Blut spritzt die beiden voll.
Die sp?hende Reporterin sagt: "Ich weiss jetzt, was Sie meinen mit dem Trick ... Ewald, halt auf mich!"
Der Kameramann filmt Iris, die ins Mikro kommentiert: "Die Genmonster locken unsere Freiwilligen in H?user, die sie dann zusammenbrechen lassen, so dass unsere tapferen Freiwilligen zerquetscht werden ... Wir sehen also, dass die Genmonster nicht nur unnatürlich sind ... Sie sind auch noch HINTERLISTIG!"
Hisch reisst Iris wütend das Mikro aus den H?nden ...
... und beginnt es aufzuessen.
Iris, emp?rt: "Was tun Sie da?! Das ist Eigentum der Natural News ... Sie werden das ersetzen."
Lara: "Wie denn? Wir werden doch bald alle tot sein."
Hisch, angewidert die überreste des Mikros ausspuckend: "B?h, das Zeug ist genauso ungeniessbar wie dieses Reporter."
Die anderen Schwestern kichern. Iris ist rot vor Emp?rung.
Ewald grinst heimlich hinter seiner Kamera.
Wagon packt eines ihrer beiden Gewehre und sagt entschlossen: "Genug gescherzt, wir müssen jetzt diese Magazine leeren."
Wie von Sprungfedern hoch gejagt, schleudern sich die Schwestern mehrere Meter hoch in die Luft ...
... und ballern mit gezieltem Einzelfeuer in eine heranstürmende Gruppe von Bewaffneten.
Die Schwestern landen, ...
... werfen das leer geschossene Gewehr weg, ...
... ergreifen das zweite, ...
... bewegen sich rollend ein paar Meter auseinander, ...
... springen, dieses Mal an anderer Stelle, erneut hoch in die Luft, ...
... um wild feuernd den Rest der anstürmenden Gruppe zu erledigen.
Ein Scharfschütze im Fenster eines Turmhauses sieht die hoch springenden Schwestern ...
... und feuert auf Lara.
Lara wird vom Projektil in den Oberschenkel getroffen, ...
... in der Luft herum gewirbelt ...
... und landet unsanft auf dem Rücken.
Iris zu Ewald: "Jetzt, wo wir endlich einen Erfolg zu verzeichnen haben, kann ich ihn nicht kommentieren ... Halt wenigstens drauf."
Ewald bewegt sich auf allen Vieren, filmend, auf die mit schmerzverzerrtem Gesicht daliegende Lara zu.
Die Schwestern robben herbei.
Aus Laras Bein quillt viel Blut.
Piri, die Wunde mit den H?nden bedeckend: "Wir müssen das Blutung stillen."
Wagon, verzweifelt: "Wir k?nnen jetzt nicht ins Labor."
Hisch, verzweifelt: "Ohne Schliesswund wird es verbluten."
Ewald legt die Kamera zu Boden, ...
... zieht sein T-Shirt aus, was die Schwestern mit Erstaunen beobachten, ...
... und zieht den Gürtel aus seiner Hose.
Hisch, ver?rgert: "Bist du verrückt, jetzt an Sex zu denken?"
Ungerührt wickelt Ewald unter den staunenden Blicken der Schwestern und dem verst?ndnislosen Gesicht von Iris sein T-Shirt um Laras Bein, ...
... welches er mit seinem Gürtel festbindet.
Die Blutung l?sst nach.
Iris, fassungslos: "Bist du übergeschnappt, dem Feind zu helfen?"
Ewald, ungewohnt selbstsicher: "Welchem Feind?"
Iris, drohend: "Wenn ich das in der Redaktion erz?hle, bist du ein toter Mann."
Ewald, mit festem Blick: "Und? Wirst du es sagen?"
Iris, unsicher wegblickend: "Natürlich nicht. Woher bekomme ich sonst wieder so einen Idioten, der mir überall hin folgt wie ein Hündchen."
Ewald, schwach l?chelnd: "Danke."
Iris: "Und wie erkl?rst du das pl?tzliche Ausbleiben der übertragung?"
Hisch, mit dem Gewehr in die Kamera feuernd: "Ganz einfach, das Kamera wurde von einem Kugel getroffen."
Iris, emp?rt: "Das ist ungeheuerlich. Dafür werden Sie zu Rechenschaft gezogen."
Wagon, lakonisch: "Mich dünkt, dieses Rechenschaft streunt gerade durch unser friedliches Dorf."
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Ein Projektil zischt durchs Gebüsch und l?sst beim Einschlag Erde herum spritzen.
Wagon, Piri und Hisch hechten dicht über dem Boden auseinander, w?hrend Ewald an Lara zerrt, um sie aus der Gefahrenzone zu schleppen.
Hilfesuchend, schaut Ewald nach Iris und sagt: "Hilf mir."
Iris, als sei Ewald von allen guten Geistern verlassen: "Bist du verrückt?!"
Ewald, tief ernst und mit für Iris ungew?hnlicher Selbstsicherheit: "H?r zu, Iris, ... Ich habe immer gemacht, was du mir befohlen hast ... Wenn ich dich jetzt für einmal um etwas bitte, dann k?nntest du es doch einfach tun, ... einfach tun ..."
Iris ist beeindruckt ...
... und hilft Ewald dabei, Lara wegzuziehen, wobei sie verwirrt denkt: 'Das ist nicht der Ewald, den ich kenne ... Sie muss ihn verhext haben ...'
Piri, vorsichtig zwischen den Büschen durchsp?hend: "Dort, im Turmfenster sitzt ein Scharfschütze, das uns beobachtet."
Neben Piris Kopf taucht pl?tzlich ein Gewehr auf ...
... und ein Schuss dr?hnt Piri ins Ohr, dass sie schmerzgepeinigt 'Aua' ruft ...
... und sich, die Ohren zu haltend, zu Boden wirft.
Piri, mit schmerzlichem Gesicht zu Hisch, die geschossen hat: "Pass doch auf!"
Hisch, kichernd: "Ein Scharfschütze weniger."
Wagon, nerv?s: "Weg hier! Die wissen jetzt, wo wir sind und planen ein überfall."
Piri, mit suchendem Blick: "Und was ist mit Lara?"
Die drei sehen, wie Ewald und Iris Lara hinter ein Haus ziehen. Wagon: "K?nnen wir ihnen vertrauen?"
Hisch, grimmig: "Uns bleibt kein Wahl."
Piri: "Ich vertraue ihm."
Wagon, sich vom Boden abstossend, dass die Erde wegspritzt: "Dann los!"
Piri und Hisch folgen ihr.
Iris, unsicher Ewald anblickend: "Warum nehmen wir nicht einen grossen Stein und erschlagen das Monster?"
Ewald greift wortlos zu einem grossen Stein ...
... und h?lt ihn Iris hin. Diese schaut überrascht und sagt: "Warum ich? ... Du bist für das Handwerkliche zust?ndig, ich mehr für das Geistige."
Mit einem dünnen L?cheln wirft Ewald den Stein weg.
Die geschw?chte Lara ergreift je eine Hand von Ewald und Iris ...
... und sagt schwach l?chelnd: "Es ist nett, dass ihr mich gerettet habt."
Iris findet die Berührung widerlich.
Ewald umfasst mit beiden H?nden Laras Hand und sagt besorgt: "Sie werden sterben ohne medizinische Versorgung."
Lara, unter Schmerzen schwach l?chelnd: "Nur das Blutverlust war bedrohlich ... Mit dem Rest wird mein K?rper schon fertig ..."
Lara, mit schmerzverzerrtem Gesicht: "... Ah, diese Schmerzen ..."
Ewald schaut zweifelnd. Iris schaut seltsam.
Szeneanfang:
In einem grossen Raum mit durchsichtiger Glasfassade, hoch oben im Gef?ngniskomplex steht Held allein und schaut verdriesslich auf die Schlacht um Genville hinunter.
Yon betritt den Raum ...
... und Held dreht sich ungehalten nach dem St?renfried um, ...
... bis sich seine Gesichtszüge entspannen, weil er Yon erkennt.
Held, wieder auf Genville blickend: "Wo warst du?"
Yon: "In der Wüste."
Erstaunt dreht sich Held nach Yon um und fragt: "In der Wüste? ... Warum?"
Yon: "Nur für alle F?lle."
Held, ungehalten: "Kannst du dich nicht klarer ausdrücken. Ich bin nicht in R?tsellaune."
Yon, unbeeindruckt: "Ich wollte sehen, wie es ist – im Exil."
Held, bitter lachend: "Du Kleingl?ubiger!"
Yon, dunkel: "Sich einen Ausweg offen zu halten ist mehr eine Frage der Intelligenz als des Glaubens."
Held ist beeindruckt ...
... und fragt dann mit widerwilliger Neugier: "Und ... wie war's?"
Yon sieht vor seinem geistigen Auge, wie er den Kampfpilz probiert, ...
... dann das überraschte Gesicht des Pferdchens, als es ihm nach ruft: "Ein Pilz, der sich kampflos essen l?sst? Der muss verrückt sein!" Yon muss wieder lachen ...
... und Held schaut ihn befremdet an und fragt: "Bist du verrückt?"
Yon, lachend: "Nein, ich nicht ... Die Champignons sind verrückt ..."
Held, entgeistert: "Jetzt ist's geschehen."
Yon, lachend mit dem Finger auf Held zeigend: "Du solltest dein Gesicht sehen."
Held wird wütend ...
... und packt Yon am Kragen. Held: "Bist du wahnsinnig? Du machst Sp?sse, w?hrend es hier um Leben oder Tod geht!"
Erschrocken über Helds Reaktion, vergisst Yon das Lachen, ...
... l?st Helds H?nde von seinem Kragen und sagt ernst: "Das Essen ist etwas gew?hnungsbedürftig, aber die Leute sind ganz nett."
W?hrend Yon zum Ausgang geht, ruft ihm Held verst?ndnislos nach: "Welche Leute?"
Bei der Tür dreht sich Yon um und sagt, geheimnisvoll l?chelnd: "Na die Pferdchen und Giftstrausse."
W?hrend die Tür ins Schloss f?llt, denkt Held, den Kopf schüttelnd: 'Armer Junge, er hat Drogen genommen, weil er die Belastung nicht mehr aush?lt.'
Held denkt, grimmig auf Genville blickend: 'Umso mehr müssen wir heute siegen ... Ich darf nichts dem Zufall überlassen ...'
Held spricht in einen Kommunikator: "Doktor Meer soll einen Natural Guard Killer durch die Glasr?hre schleusen. Er soll sich die Kampfverwirrung zunutze machen und die Monster aus dem Hinterhalt t?ten."
Szeneanfang:
Meneor rast auf allen Vieren durchs Gestrüpp, beh?nde wie ein Tier, ...
... schleicht sich hinter ein Grüppchen 'Freiwilliger' ...
... und schl?gt allen mit einem Streich eines langen Messers die K?pfe ab.
Wie ein Krebs huscht Meneor dicht am Boden weg ...
... und ist verschwunden, bevor die Enthaupteten zu Boden gesunken sind, ...
... um hinter dem n?chsten Grüppchen 'Freiwilliger' aufzutauchen, welche hinter ihrer Deckung kauern.
Meneor denkt: 'Sei schnell!'
Mit einem Schlag fallen die K?pfe.
Hinter einer S?ule der Eingangshalle steht Martin Eck und beobachtet das Gemetzel, welches Meneor anrichtet, wobei er Meneor kaum sieht.
Martin merkt, wie sich Antara von hinten n?hert, und sagt zu ihr, schwer beeindruckt von Meneors Kampfstil: "Es ist nicht gut, diesen Mann zum Feind zu haben."
Antara: "Sorge dich nicht. Es ist dein Freund."
Martin, nachdenklich: "Manchmal ist Meneor wie ein Kind ... und im n?chsten Augenblick erscheint er mir wie die Hand des Herrn, ..."
Antara: "... welches die Halme des B?sen niederm?ht."
Mit einem langen, tiefen Blick schaut Martin Antara ins Gesicht. Antara l?chelt schwach.
Beide beobachten, wie Meneor ein paar Scharfschützen auf einem Hausdach enthauptet.
Martin, nachdenklich: "Kann die Hand des Herrn unser Freund sein? ... Oder wird sie sich eines Tages gegen uns richten?"
Antara, fast fr?hlich: "Liebes Martin, mach dir keine Sorgen. Wenn Meneor uns t?tet, wird es schnell und schmerzlos sein."
Martin erschrickt.
Szeneanfang:
Caesar, auf Tonne stehend, hat sich zwischen einem Baum und einem Haus, am Rand von Genville, also dicht bei der Kuppelwand, versteckt und schaut ungerührt und hochn?sig dem Kampfgeschehen zu.
Sich wild überschlagend, n?hert sich ihm Meneor, was ihn sichtlich beunruhigt.
Meneor bleibt neben Tonne stehen und sagt, ernst zu Caesar aufschauend: "Warum k?mpfst du nicht?"
Caesar, von oben herab: "Ich habe mein eigenes Strategie ... Im übrigen bin ich im Messerwerfen nicht so geübt wie gewisse Landsknechte."
Meneor zu Tonne: "Wir haben über das H?lfte von ihnen erledigt. Fast 200 haben sich zu einem Kreis zusammengeschlossen. Wir k?nnen dieses Kreis nicht angreifen, ohne getroffen zu werden ... Ich brauche dein Hilfe."
Caesar, mit in die Luft gereckter Nase: "Mit mir kannst du nicht rechnen."
Meneor, stirnrunzelnd: "Ich will nicht rechnen, ich will k?mpfen."
Caesar, wie oben: "Ohne mich."
Meneor: "Ja, ohne dich ... Wir brauchen Tonne."
Caesar ist irritiert.
Tonne: "Ich diene meinem Herrn."
Caesar schaut Meneor triumphierend an.
Meneor denkt nach.
Meneor, eindringlich: "Es macht dir doch Spass, deinem Herrn zu dienen?"
Tonne: "Ja."
Caesar schaut misstrauisch.
Meneor, eindringlich: "Und wenn du tot bist, hast du kein Spass mehr."
Tonne: "Nein."
Caesar wie oben.
Meneor, eindringlich: "Dann hilf uns jetzt, dieses Gefahr abzuwehren, sonst überlebst du das Tag nicht und das Spass ist für immer vorbei."
Tonne l?sst seinen Deckel etwas hoch schnellen, so dass der entsetzte Caesar weggeschleudert wird und sagt: "Du hast Recht. Was soll ich tun?"
Meneor: "Wie stark ist dein Panzer?"
Tonne: "Stark genug für diese Handfeuerwaffen. Zu schwach für Bomben."
Meneor, vorangehend: "Komm, k?mpfen macht auch Spass."
Tonne: "Ja, ... Caesar ist langweilig."
Beleidigt starrt Caesar ihnen nach.
Szeneanfang:
Aladan steht vor einem Haus, dass sich zusammengezogen hat und aus dem Blut quillt. Aladan, ironisch aufs Haus weisend: "Voilà, ein Genville-Omelette mit natürlichen Zutaten."
Aladan ist überrascht, dass Chromos 5 todernst bleibt.
Chromos 5 wirft sich seitlich zu Boden und führt gleichzeitig einen Beinschlag gegen Aladans Kniekehlen, ...
... der Aladan von den Füssen fegt ...
... und auf den Rücken wirft. Noch w?hrend er f?llt, zischen Kugeln über Aladan hinweg.
Entsetzt starrt er auf die Stelle, wo er die Kugeln hat zischen h?ren.
Chromos 5s Arme verschwimmen, w?hrend er Messer nach den Schützen wirft.
Aladan reisst sich zusammen und wirft auch ein paar Messer.
Geduckt schleichen Aladan und Chromos 5 zu den Get?teten.
W?hrend beide ihre Messer aus den Leichen ziehen, sagt Aladan: "Meneor hat Recht gehabt ... Wenn ich w?hrend des Kampfes Sp?sse mache, bin ich unkonzentriert ..."
Aladan fasst Chromos 5 am Arm ...
... und schaut ihn lang und tief an, ...
... bevor er sagt: "Bevor du mich n?chstes Mal von den Beinen fegst, ... gibst du mir ein kr?ftiges Ohrfeige."
Chromos 5 nickt leicht. Beide l?cheln schwach.
Einer der Totgeglaubten richtet st?hnend sein Gewehr auf Chromos 5, ...
... was dieser entsetzt und zu sp?t bemerkt.
In diesem Moment spaltet ein wuchtiger Messerstreich den Sch?del des K?mpfers von der Nase bis zum Hinterkopf.
Aladan zieht das blutige Messer zurück und sagt, gezeichnet von dem Schreck: "Meine Nerven werden heute über Gebühr strapaziert."
Bleich vor Schreck nickt Chromos 5.
Chromos 5, sich zusammenreissend: "Komm, weg."
Auf allen Vieren bewegen sie sich schnell ein paar Meter weiter.
Chromos 5: "Wir müssen das n?chste Gruppe aufspüren ... Lass uns ein Beobachtungsturm bilden."
Aladan schaut verst?ndnislos.
Chromos 5 muss leicht schmunzeln, wie er Aladans Gesicht sieht und erl?utert: "Wir fassen uns bei den H?nden und stehen Rücken an Rücken auf. Sobald eines etwas Bedrohliches sieht, drückt es das Hand und wir lassen uns fallen."
Wie beschrieben, richten sich die beiden vorsichtig auf ...
... und mustern aufmerksam die Umgebung.
Chromos 5 drückt Aladans Hand ...
... und beide lassen sich sofort fallen.
Aladan, aufgeregt: "Was ist? ... Ich habe nichts gesehen."
Chromos 5, gegen die Mitte von Genville deutend: "Sie haben sich konzentriert und bilden ein Verteidigungsring ..."
Chromos 5, besorgt: "... Ich fürchte, das k?nnen wir nicht knacken."
Aladan ist betroffen.
Szeneanfang:
In Meers Labor ist auf einem schr?g nach hinten gekippten Stuhl ein Gefangener festgeschnallt. Der Brustkorb ist offen, das Herz sichtbar. Die Augen sind ge?ffnet, und er lebt, scheint aber nichts zu spüren. Meer steht vor dem Gefangenen und fragt: "Wie viele Natural Guards haben Sie get?tet?"
Gefangener, stark geschw?cht: "Ich ... habe ... niemanden get?tet ..."
Jemand r?uspert sich und Meer f?hrt erschrocken herum.
Der von Held bestellte NG-Killer steht da und sagt: "Entschuldigen Sie ..."
Meer, wütend: "Wie kommen Sie hier herein?"
Guardkiller: "Ich bin ein Spezialagent der Natural Guard. Lautlos aufzutauchen ist Teil meines Jobs ... Und was machen Sie?"
Meer, stirnrunzelnd: "Ich teste die neueste Version meines Wahrheitsserums ... Aber es wirkt noch nicht so, wie es soll. Der Mann kann noch immer lügen."
Guardkiller: "Und weshalb haben Sie ihm den Brustkorb aufgeschnitten?"
Meer, erstaunt, dass er andere so etwas fragen kann: "Ich muss doch die Wirkung auf das Herz überwachen."
Guardkiller: "Und dafür gibt es keine andere Methode?"
Meer, ungehalten: "Doch, aber die sind mir zu umst?ndlich."
Guardkiller: "Er wird sterben."
Meer, sichtlich gereizt: "Ja und? ... Kommen Sie zur Sache."
Guardkiller denkt angewidert: 'Was für ein perverses Schwein. Das muss Doktor Meer sein.'
Guardkiller, kühl: "Ich soll mich bei Doktor Meer melden. Er soll mich nach Genville einschleusen."
Meer, zynisch: "Ah, ein wenig Monster morden, hm?"
Der Guardkiller fühlt sich durchschaut: "?h ... mein Auftrag ist geheim."
Meer geht zynisch lachend voran und winkt dem Guardkiller, ihm zu folgen.
Dem Guardkiller ist es nicht mehr geheuer. W?hrend er sich in Bewegung setzt, um Meer zu folgen, wirft er einen unbehaglichen Blick auf den Gefangenen.
Gefangener: "Helfen Sie ... mir."
Fast fluchtartig beschleunigt der Guardkiller seinen Schritt.
Szeneanfang:
Ein Trüppchen 'Freiwilliger' hat Lara entdeckt und eine von ihnen zielt auf die erschrockene Lara, w?hrend Ewald abwehrend die H?nde hebt und sagt: "Nein, nicht schiessen! Wir sollen im Auftrag von Chief Held ein lebendes Monster aus Genville heraus bringen ... Es soll wissenschaftlich untersucht werden."
Iris schaut Ewald erstaunt an.
Iris schaut Ewald bewundernd an und sagt: "Ich habe dich wohl untersch?tzt."
Ewald, mit unbewegter Miene zu den 'Freiwilligen': "Ihr k?nntet uns Begleitschutz geben und dabei helfen, das Monster zum Bunkereingang zu schaffen ... Chief Held wird euch dafür dankbar sein."
Drei 'Freiwillige' und Ewald heben die verwirrte Lara hoch ...
... und tragen sie in Richtung Bunkereingang, eskortiert von den übrigen Bewaffneten. Iris trippelt zufrieden nebenher.
Lara liegt neben dem Bunkereingang, kritisch be?ugt von Iris. Die Bewaffneten sind dabei, wegzugehen. Ewald, grüssend die Hand erhoben: "Vielen Dank ... und viel Glück im Kampf."
Ewald zu Iris: "Komm, wir tragen sie runter."
Iris, stirnrunzelnd Lara betrachtend, die gar nicht ?ngstlich drein schaut: "Etwas ist hier faul."
Ewald wird nerv?s.
Ewald, nerv?s: "Was meinst du?"
Iris, misstrauisch Ewald be?ugend: "Wenn das Monster seziert werden soll, warum hat es dann keine Angst? ... Was l?uft da zwischen euch?"
Iris, wütend: "Ich rufe die Bewaffneten zurück. Sie sollen hier kurzen Prozess machen."
Iris ?ffnet den Mund zum Schreien, ...
... wobei ihr Blick auf den herantrottenden Flu f?llt, was sie zuerst erstaunen ...
... und dann angstvoll ausrufen l?sst: "Ah, ein Kampfhund!"
Flu trottet vor die schlotternde Iris ...
... und sagt l?chelnd: "Guten Tag, Madame ... Wenn Sie die Bewaffneten rrrufen, werrrde ich Sie aufessen."
Lara ist erleichtert. Ewald ist es nicht ganz geheuer. Iris ist entsetzt.
Ewald wird es allm?hlich zu dumm: "Iris, bitte, hilf mir jetzt beim Tragen!"
Iris, ?ngstlich und protestierend zugleich auf Lara zeigend: "Aber ich habe nicht genug Kraft, um dieses Ding die Treppe hinunterzutragen."
Flu steht schwanzwedelnd am Bunkereingang und sagt: "Bitte legen Sie Larrra auf mein Rrrücken. Ich werrrde Ihnen helfen."
Ewald, besorgt: "Aber das ist doch viel zu schwer für einen Hund."
Iris, eifrig Laras Beine aufhebend: "Umso besser. Wenn er sich den Rücken gebrochen hat, kann er uns wenigstens nichts mehr tun."
W?hrend Ewald Lara unter den Armen fasst und hochhebt, verzieht sich Laras Gesicht vor Schmerzen.
Lara auf Flus Rücken balancierend, gehen sie in den Bunkereingang. Ewald, erstaunt: "Das Gewicht scheint ihm nichts auszumachen."
Lara, unter Schmerzen: "Es hat das Kraft eines Ochsen."
Iris schaudert's.
Szeneanfang:
Meer schiebt den Sargbeh?lter mit dem Guardkiller in die Glasr?hre.
Meer beobachtet, wie der Sargbeh?lter langsam durch die Glasr?hre gleitet und denkt: 'Bei der Aufregung, die in Genville herrscht, k?nnte dieser Wurm schon einen Treffer landen ...'
Meer, in die Gegensprechanlage: "Hallo, Genville ..."
Martin, Estragon und Antara stehen immer noch in der Deckung der S?ulen in der Eingangshalle. Estragon h?rt ein Ger?usch aus der Gegensprechanlage ...
... und huscht in der Deckung von Sargbeh?ltern und S?ulen zur Gegensprechanlage, ...
... wo er sich aufrichtet und sagt: "Hier Genville ..."
Ein Projektil zischt dicht neben Estragons Kopf in die Gegensprechanlage und zerst?rt sie.
Estragon l?sst sich sofort zu Boden fallen ...
... und schaut angstvoll in die Richtung, aus der der Schuss gekommen ist.
Es ist jedoch nichts zu sehen.
Also sp?ht Estragon vorsichtig nach der Glasr?hre, ...
... wo er den herangleitenden Sargbeh?lter entdeckt.
Estragon bemerkt die winkende Gestalt Meers im Fenster neben der Glasr?hre ...
... und winkt vorsichtig zurück.
Meer deutet auf den Sargbeh?lter in der R?hre ...
... und formt dann eine Hand zur Pistole, mit der er sich in die Schl?fe schiesst.
Estragon denkt: 'Aha, da wurde jemand zum Tode verurteilt und Meer will das Person retten, indem es es zu uns schickt ... Ein unglückliches Zeitpunkt ...'
Estragon hebt den Daumen, um Meer zu zeigen, dass er ihn verstanden hat, ...
... und rollt sich rüber neben das Geleise, welches aus der Glasr?hre kommt.
Der Sargbeh?lter rollt aus der R?hre ...
... zu Estragon.
Der Deckel klappt auf ...
... und der Guardkiller will hinausspringen, ...
... da umfassen ihn Estragons Arme und reissen den erschrockenen Guardkiller zu Boden.
Estragon: "Bleib unten, sonst bist du tot."
Estragon l?sst den Guardkiller los ...
... und bewegt sich auf allen Vieren zu den S?ulen, wobei er dem Guardkiller winkt und sagt: "Komm, wir verstecken uns hinter den S?ulen."
Verwirrt von diesem Empfang, folgt ihm der Guardkiller.
Bei den S?ulen stehen sie auf ...
... und Estragon erkl?rt Martin und Antara: "Meer schickt es uns. Es wurde zum Tode verurteilt, und wir sollen es retten."
Antara schaut mit grossen Augen, Martin ausdruckslos. Der Guardkiller versucht seine überraschung über Estragons Geschichte zu verbergen.
Martin tritt vor den Guardkiller und sagt: "Sie tragen die Uniform der Natural Guard ..."
Guardkiller, nicht wissend, worauf Martin hinaus will: "Ja und?"
Martin, misstrauisch: "Weshalb wird ein Natural Guard zum Tod verurteilt ... Und warum sollte Meer ihm das Leben retten wollen."
Guardkiller, ungehalten über Martins Art, ihn auszuquetschen: "Vielleicht weil ich mich geweigert habe, unschuldige Leute zu erschiessen und weil Meer kein Freund der Natural Guard ist."
Antara, naiv: "Oh, dann musst du ein gutes Natürliches sein."
Martin denkt: 'Das riecht eher nach einem hinterlistigen Schachzug von Held ... Dieser Mann ist ein Killer ...'
Martin, ruhig: "Estragon und Antara, stellt euch bitte hinter mich."
Beide schauen etwas verdutzt, gehorchen aber.
Martin, kühl zum Guard: "Bitte erkl?ren Sie mir, warum ein zum Tod Verurteilter eine Schusswaffe tr?gt."
Der Guard fühlt sich entlarvt, ...
... greift nach seiner Schusswaffe, ...
... richtet sie b?se l?chelnd auf Martin und sagt: "Vielleicht weil er den Auftrag hat, hier ein bisschen aufzur?umen."
Im Rücken des Guards ?ffnet sich Tanjas Sargbeh?lter einen Spalt breit.
W?hrend Estragon vor Schreck gel?hmt ist, bleibt Martin kühl. Guardkiller, sp?ttisch: "Es ist sehr heldenhaft, Herr Stadtpr?sident, dass Sie sich schützend vor Ihre Mitmonster stellen, aber es wird nichts nützen."
Martin erschrickt, als der Deckel von Tanjas Beh?lter aufklappt. Der Guard, h?misch lachend: "Wo bleibt der Mut, Herr Stadtpr?sident?"
Der Guardkiller schiesst b?se l?chelnd auf Martin.
Das Schussesswesen f?ngt zur Verblüffung des Schützen das Projektil auf. Tanja steigt zu Martins Schrecken aus dem Sargbeh?lter.
Wütend feuert der Guardkiller das Magazin seiner Waffe leer. Hinter seinem Rücken beugt sich Tanja nach einem Stein.
Wütend steckt der Guardkiller seine nutzlose Waffe weg ...
... und zückt ein langes Messer.
W?hrend der Guardkiller ausholt, um Martin das Messer in den Bauch zu rammen, schl?gt ihm Tanja von hinten einen faustgrossen Stein über den Sch?del. Tanja, schimpfend: "Was f?llt Ihnen ein, mit dem Messer auf den Stadtpr?sidenten loszugehen. Sie ungehobelter Flegel! Ich werde Ihnen Manieren beibringen."
W?hrend der Guardkiller einknickt, holt Tanja erneut zu einem kr?ftigen Schlag aus.
Aus dem Off ert?nt ein 'Uuum', was Estragon und Martin herumfahren l?sst.
Antara liegt in einer Blutlache am Boden.
Martin und Estragon stürzen entsetzt zu Antara und rufen gleichzeitig: "Antara!"
Beide knien unter dem Schleier neben Antara und sehen, dass ein Projektil ihre rechte Schulter durchschlagen hat.
Estragon ultraschallt Antara unter Martins befremdetem Blick.
Estragon, erleichtert: "Es ist nichts."
Martin, protestierend: "Das nennst du nichts?"
Estragon, fast fr?hlich: "Ein Chromos 5 kriegst du nicht so leicht tot. Aber wenn du ihm helfen willst, dann schliess die Wunden mit deinen H?nden."
Zweifelnd umfasst Martin Antaras Schulter. Estragon erhebt sich.
Antara ?ffnet die Augen und schaut Martin schwach l?chelnd an.
Martin, zerknirscht: "Verzeih mir, dass ich dich so schlecht abgedeckt habe."
Antara, wie oben: "Es ist nichts."
Antara will ihre Hand auf Martins Arm legen, ...
... wird aber von ihren Schmerzen daran gehindert und macht 'Uuum'.
Martin, besorgt: "Aber die Schmerzen."
Antara, ganz schwach l?chelnd, mit grossen Augen: "Willst du etwas gegen die Schmerzen tun?"
Martin, besorgt und willig: "Ja, aber was?"
Antara, ganz schwach l?chelnd, mit geschlossenen Augen: "Küss mich."
Martin ist es peinlich, ...
... aber er reisst sich zusammen, ...
... beugt sich zu Antara ...
... und küsst sie sanft auf die Lippen. Ein Bild vollkommener Z?rtlichkeit.
Estragon geht auf Tanja zu. Diese kniet, Blut verspritzt, vor dem toten Guard, dessen Sch?del sie zu Brei geschlagen hat. Den blutigen Stein h?lt sie noch in H?nden. Ihr Blick ist leer und ins Weite gerichtet. Das Gesicht ist bleich und ausdruckslos.
Estragon kniet sich zu Tanja ...
... und schaut sie an mit grossem neugierigem Blick.
Tanja, wie oben, tonlos: "Ich habe get?tet ..."
Tanja, wie oben: "... Ich bin eine M?rderin ..."
Tanja, wie oben: "... Nie mehr werde ich empfangen die Gnade des Herrn ..."
Estragon: "Hat denn dieses Herr kein Verst?ndnis dafür, dass Sie unser Leben gerettet haben?"
Tanja, wie oben: "Unser Leben liegt in den H?nden des Herrn ... Ich habe in seine Bestimmung eingegriffen ... Um meiner kleinen ?ngste willen, habe ich die schlimmste Schuld auf ich geladen ..."
Estragon nimmt Tanja den blutigen Stein aus den H?nden.
Tanjas Blick senkt sich zu ihren H?nden ...
... und Tr?nen laufen ihr übers Gesicht.
Estragon legt seine Arme um ihre Schultern ...
... und legt ihr Gesicht an seine Brust.
Da bricht sich ihre Verzweiflung Bahn und sie beginnt hemmungslos zu schluchzen, ...
... wobei sich ihre blutigen H?nde in Estragons Mantel verkrallen.
Szeneanfang:
Meneor robbt auf dem Bauch und rollt den liegenden Tonne vor sich her durchs Gebüsch.
Sie gelangen zu einem Felsen, ...
... hinter dem Meneor Tonne auf den Kopf stellt.
Meneor pocht mit der Faust an Tonnes Panzer.
Tonne ?ffnet seinen Sehschlitz, der nun in Bodenn?he ist.
Meneor, l?chelnd: "Das wird das Kampf deines Lebens."
Tonne: "Du willst sagen, ich sterbe."
Meneor ist erstaunt über Tonnes Fehlinterpretation seiner Worte.
Meneor, ernst und ruhig: "Nein, dein Tod geh?rt nicht zu meinem Plan ..."
Meneor, lachend: "... Aber dein Panzer wird aussehen wie ein Sieb."
Tonne: "Hehe, das wird nicht sein. Ist hart wie Stein."
Meneor robbt auf dem Bauch davon.
Szeneanfang:
Held steht immer noch in demselben Raum und beobachtet die Schlacht. Zufrieden sieht er den grossen Verteidigungsring, den die Bewaffneten gebildet haben und denkt: 'Keine Seite kann angreifen ... Jedes Genmonster, das die Nerven verliert und sich kurz zeigt, ist tot ... In ein paar Stunden ist dieses Nervenspiel zu Ende ...'
Held denkt, Stirn runzelnd: '... Aber wo bleibt der Killer? ... Er k?nnte die Sache beschleunigen, indem er das Wild aufscheucht.'
Held stutzt, ...
... nimmt ein Fernglas ...
... und sieht durchs Fernglas Chromos 5 hinter einem Felsen sitzen, mit geschlossenen Augen, in v?lliger Konzentration.
Held denkt: 'Ist der tot?'
Er schaut weiter durchs Fernglas und sieht Aladan, ...
... Hisch, ...
... Piri ...
... und Wagon in derselben konzentrierten Haltung hinter jeweils einem Felsen sitzen, die den Ring der Bewaffneten wie einen Kreis umgeben.
Held denkt, h?misch l?chelnd: 'Die nehmen wohl Abschied vom Leben.'
Held denkt, pl?tzlich misstrauisch ins Fernglas blickend: 'Aber wo ist der Krieger?'
Pl?tzlich hat Held Meneor voll im Glas. Aus seiner Deckung hinter einem Felsen schreit Meneor mit der Stimmen eines Gottes: "RIIING FREIII!!!"
Held zuckt erschrocken zurück.

