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Die Straße

  Die Stra?e

  Der Konvoi fuhr entlang einer alten Grabenstra?e. An der Front fuhr ein HMMWV M1165A1, dahinter fuhr ein weiterer Humvee desselben Models. Beide Fahrzeuge boten Frontschutz für den Ural-375 D Milit?rtruck, ein FMC XR311 bot dabei zus?tzlichen Heckschutz. Ihre Rute ging entlang der alten Grabenstra?e. Viele dieser Grabenstra?en wurden vor einigen Jahren, w?hrend des Bürgerkrieges, gebaut und sind nun fast überall im Land zu finden. Da die meisten jedoch nur provisorisch gebaut und nur mit Holzb?den ausgestattet wurden, sind viele inzwischen nichtmehr befahrbar. Wie der Name vermuten l?sst, sind diese Grabenstra?en gro?e Gr?ben mit abgeflachten B?den und oft befestigten Seiten, um Einstürze vorzubeugen. Der Graben, neben dem sie fuhren, hatte jedoch beinahe keine beziehungsweise keine erkennbaren Befestigungen mehr. Viele Stellen des Grabens waren inzwischen eingestürzt und uneben. Viele Pfützen bildeten sich somit in dem schlammigen Graben. Auch der Dschungel hatte seinen Platz zurückerobert. Beim Bau solcher Grabenstra?en wurden n?mlich meist die umliegenden B?ume und Str?ucher entfernt, um Guerilla-Kriegsführung zu unterbinden. Doch nach dem Ende des Krieges wurden viele Stra?en nichtmehr in Schuss gehalten, was dazu führte, dass nun Str?ucher und eine Menge kleiner B?ume von den umliegenden W?ldern bis dahin vorgedrungen sind. Da der Konvoi auf der rechten Seite des Grabens fuhr hatten sie damit aber glücklicherweise keine Probleme. Denn der Graben war nun die natürliche Grenze zwischen dem Dschungel auf der linken Seite, sowie der schmalen Ebene auf der rechten Seite. Obwohl man es auch nicht ganz eine Ebene nennen konnte. Denn das Gra? war zwischen Hüfth?he bis gute zwei Meter hoch. Der Boden war auch alles andere als eben, trotz der entlangführenden Pfade von Reifenspuren, hinterlassen von ?lteren Konvois, war er übers?t mit Schlagl?chern und Huckeln. Deshalb mussten die Fahrzeuge zu jeder Zeit vorsichtig fahren, deshalb war es auch so gut wie unm?glich über 30 km/h zu fahren, ohne einen Unfall zu verursachen.

  “Langsamer gehts auch nicht! Legt doch mal nen Zahn zu!”, Rovo Kalleng schlug mit seiner Faust gegen das Seitenblech des XR311. Er sa? zusammen mit einigen seiner Kollegen auf der Ladefl?che des Gel?ndewagens.

  “Wolln wir Pl?tze wechseln und du f?hrst den beschissenen Weg hier mal entlang!”, schoss der Fahrer Lalo Salanci Orezs gegen ihn.

  “Hey Hey”, Nun sprach Zamir Fernandez: “K?nnen wir uns bitte mal beruhigen.” Kez Soyung, der zwischen Zamir und Rovo sa? legte seine Hand auf Rovos Schulter: “Also, wenn du mich fragst, ist es hier doch echt sch?n, so in der Natur und so. Du wei?t?”

  “Zum Glück hat dich keiner gefragt”, Rovo schlug Kez Hand von seiner Schulter.

  “Rovo, sei leise verdammt! Wir haben schon l?ngere Missionen hinter us”, merkte Zack R?ch, der Kommandant der Truppe an. Rovo’s und Zack’s Blicke trafen sich als der Kommandant seinen Kopf drehte und Rovo vom Beifahrersitz anblickte. Rovo schnaufte wütend: “Ja, aba da konnten wir wenstens irgendwelche dieser Schweine abknallen. Und ich hab grad richtig bock jemand abzuknallen.” Kez lachte, als er Rovos Worte h?rte: “H?rt ihr unser Riese will spielen.”

  “Ich war nicht derjenige der bei der letzten Mission die H?user abgefackelt hat mit deren Bewohnern”, Rovo drehte nun seinen Kopf und sah Kez in die Augen. Dieser schüttelte den Kopf: “Ging schneller als alle Bastarde einzeln abzuknallen. Und war natürlich spa?iger.” Rovo und Kez lachten beide, und auch Zamir schmunzelte, als er die Worte h?rte. Rove klopfte auf Kez Schulter: “Du verstehst mich Jungchen.”

  “Ihr seid so wiederwertig”, Lalo nahm wieder am Gespr?ch Teil: “Es ist mir Egal ob’s um Verr?ter oder Zivilisten geht, aber so drüber abzufahren Menschen lebendig verbrannt zu haben ist einfach ekelhaft.”

  “Mi Amigo, um von Verr?tern zu sprechen muss man diesen Leuten vertraut haben. Aber das tat nie jemand. Das alles sind einfach los bastardos.” beschwerte sich Kez bei Lalo.

  “Das von 'm Einheimischen zu h?ren ist krass, mein Kumpel”, Rovo streckte sich: “Aba wir alle hier Teilen deine Meinung vermutlich.” Jetzt g?hnte Rovo: “Wie lang noch Chef?”, er schaute Zack wieder an. Zack drehte sich wieder nach vorne und klappte den kleinen Computer auf dem Armaturenbrett auf: “’Bout 65 Prozent geschafft, noch 43 Kilometer.” Zack war klar was jetzt kommen würde und schaute deshalb jetzt auf die, sie alle umgebende Natur, anstatt Rovo’s Beschwerden zuzuh?ren. Er nahm lediglich seine Stimme war, aber ignorierte ihn gekonnt genug keine Worte wahrzunehmen. Eine kühle Priese Wind wehte und Zack genoss das Gefühl der kalten Luft, welche Kontakt mit seiner Haut machte. Der Wind wehte sowohl durch die offenen Seiten des Fahrzeuges als auch durch die Schussl?cher in der Windschutzscheibe. Diese waren überall auf der Beifahrerseite der Scheibe verstreut. Schussl?cher, die verursacht wurden als ein Hinterhalt zum Tod von Lalo’s meisten ehemaligen Trupp-Mitgliedern führte. Zack fuhr mit seiner Hand über den Stoff seines Sitzes. Der Sitz war neu, erst vor kurzem ausgewechselt. Ausgewechselt als Zack zum ersten Mal Lalo traf. Dieser arbeitete in einer Milit?rgarage gerade an dem XR311, als Zack dort auftauchte. Das war vor nicht mal zwei Wochen, seitdem ist Lalo der Fahrer des Darkmire Squads. Nachdem Hinterhalt wurden alle überlebenden Soldaten von Lalo’s ehemaligen Team, bis auf Lalo selbst, zurück in ihre Heimat geschickt oder aus der Kriegszone entzogen. Er war am Boden zerst?rt und nicht gerade erfreut zu h?ren Teil eines Teams zu werden, welche berüchtigt dafür war in Konfrontationszonen eingesetzt zu werden. Das führte zu einer Art hass von Lalo gegenüber dem Darkmire Squad. Zack konnte es ihm nicht übelnehmen, allein in den letzten vier Monaten verlor er eine gute Anzahl an Teammitgliedern. Es war führ keinen im Squad einfach, doch keiner wollte es sich anmerken lassen. Zack ver?nderte sich über die Zeit in diesem Kriegsgebiet und so auch seine Kameraden. Das auch nicht zum besseren, immerhin war es ihr Job skrupellos zu sein und feindliche Formierungen zu zerbrechen. Zacks Blick viel auf die duzenden Arten von Wildblumen im hohen Gras. Gelb, rot, blau, violett, es war alles dabei. Die Natur in diesem Teil des Landes war weitgehend unberührt. Dies machte diese Gebiete dort sowohl sch?n als auch t?dlich, da die Opposition in der Tarnung und in Hinterhalts-Angriffen ungeschlagen war. Zack’s Blick wanderte nun zu dem Dschungel hinter der Ebene. Die dunkelgrünen Bl?tter der Palmen und anderen B?ume lie?en den Dschungel dunkel aussehen. Er wirkte fast feindselig. Er blinzelte, etwas blendete Zack für den Bruchteil einer Sekunde. Zack versuchte das Objekt auszumachen, welches ihn geblendet hatte. Doch da war nichts. Er zuckte mit den Schultern und ignorierte es. Auf einmal wurde er aus seinen Tagtr?umen gerissen, als ein lautes Zischen die Ger?usche der Fahrzeugmotoren übertonte. Dann sah er es, zuerst bemerkte er die helle Flamme, dann das er auf eine Rakete blickte, welche aus dem Dschungel in Richtung Konvoi flog. Bevor er reagieren konnte, schlug die Rakete in den vordersten Humvee ein. Der Ural-375 D blockte seine Sicht und er sah nur die aufsteigenden Flammen. Direkt vielen Schüsse, sowohl von verbündeter, als auch feindlicher Seite. Sein Walkie-Talkie rauschte, er nahm es und horchte der Stimme seines Freundes, Willard Ambetón, dieser hatte den deutschen Rufname “Engel”: “Fuck! Fuck! Cash, wir haben Group DT-1 verloren, der fucking Humvee ist einfach in zwei gespalten!”, Eine zweite Rakete flog aus dem Dschungel: “Wir müss-”, die zweite Rakete schlug ein und Zack sah wie Willards Humvee ausgebrannt durch die Luft geschleudert wurde. Obwohl er mitten in einem Schusswechsel sa?, bewegte er sich nicht. Zack fragte sich, ob dies hier sein Ende sein würde. Eine weitere Rakete und er würde aufh?ren zu existieren.

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  “Nicht schlafen Chef!”, Rovo zog Zack aus dem Beifahrersitz und platzierte ihn am .50 Cal Maschinengewehr, welches am Dach des XR311 montiert war. Zack schnappte aus seinem Schock hinaus und feuerte mit dem Gewehr in Richtung Angreifer. Er konnte zwar nicht einmal richtige Silhouetten ausmachen, aber dennoch feuerte er das Gewehr in Richtung der Schüsse. Die Schüsse zerschredderten das Laubwerk. Lalo setzte den Wagen in Rückw?rtsgang und versuchte davon zu fahren, doch mit einmal trafen Schüsse das rechte Hinterrad des XR311, es gab einen lauten Knall und das Rad wurde zersprengt. Aus dem Heck des Trucks vor ihnen stiegen vier Soldaten: “In den Graben”, rief einer von ihnen als die Soldaten ich Richtung Graben rannten.

  “Ihr habt sie geh?rt, lauft! Ich und Zamir geben euch Deckung”, rief Zack seinem Team zu. Die M?nner nickten und rannten zum Graben, alle bis auf Zamir. Der Scharfschütze suchte Deckung hinter dem Motorblock des Wagens, legte sein Scharfschützengewehr auf der Motorhaube auf und feuerte auf die Angreifer. Zack konnte nun die Angreifer sehen und Schoss auf jeden den er sah. Er blickte über seine Schulter und sah, dass seine M?nner in diesem Moment den fünf Meter entfernten Graben hinunterstiegen. “Hinterher!”, rief er Zamir zu als er vom Heck des Wagens stieg, und für einen kurzen Moment neben Zamir Deckung suchte. Zamir drehte sich zu ihm und nickte. Er nahm eine Granate und zog den Pin. Doch ein heftiger Schuss traf ihn. Es gab eine kleine Explosion als der Schuss Zamir’s Brustkorb aufsprengte. Zack sah den Schützen. Ein Mann der in voller Tarnkleidung ausgestattet war, bis auf seiner Waffe. Jene war kantig und hatte einen Bogen über dem Lauf. Dazu gl?nzte sie silbern und reflektierte das Sonnenlicht, so das es Zack für einen Moment blendete. Zack duckte sich neben Zamirs entstellten K?rper, nahm die Granate ohne Pin, und warf sie über den XR311. Der Angreifer tauchte für Deckung und Zack sprintete zum Graben, wo seine M?nner auf ihn warteten...

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