Natural City ist dauernd derart in Abgase gehüllt, dass die Stadt oder Teile von ihr immer nur schemenhaft erscheinen.
Szeneanfang:
Der kr?ftige Krieger steht lauernd auf einem Felsen in der Wüstenlandschaft. Im Hintergrund ist Natural City im Dunst der Abgase zu sehen. Unter ihm ist ein seltsamer Hund mit gef?hrlichem Gebiss. Die Kleidung des Kriegers ist zerrissen. Er tr?gt viele verschieden grosse Messer bei sich. Ein ziemlich langes hat er in der Hand.
Der Krieger st?sst sich lautlos ab.
Mit zum Schlag ausgeholtem Messer kommt er herab.
Seine Füsse treffen den Rücken des Hundes, w?hrend das lange Messer mit kr?ftigem Schwung den Kopf abtrennt.
Er schlitzt den Hund auf.
Er steht da, mit einer Hundekeule in der Hand und blutverschmiertem Mund, und schaut in Richtung Natural City.
Er ist auf dem Weg durch die Wüstenlandschaft nach Natural City, die Hundekeule in der Hand.
Er st?sst auf einen breiten Graben, der die ganze Stadt umgibt. Vielleicht zehn Meter weiter unten schimmert eine Flüssigkeit. Auf der anderen Seite ist ein Streifen Niemandsland. Dann beginnen die ersten, nicht sehr einladenden Geb?ude.
Einen letzten Bissen von der Hundekeule essend, denkt er: 'Ich werde rüberschwimmen.'
Er schmeisst den halb abgenagten Knochen in die Flüssigkeit.
Das Fleisch am Knochen l?st sich zischend auf.
Das Gesicht des Kriegers zeigt Erstaunen, ...
... dann Entschlossenheit, w?hrend sein Blick suchend umherschweift ...
... und auf einen gestürzten, dürren Baum f?llt.
Er zerrt den Baumstamm zum Graben, ...
... wo er ihn aufrichtet ...
... und krachend auf den gegenüberliegenden Grabenrand fallen l?sst.
Mit t?nzerischer Leichtigkeit bewegt sich der Krieger über den Baumstamm ...
... und auf die heruntergekommenen Geb?ude zu. überall hat es Müll. Dazwischen liegen Obdachlose.
Erster Obdachloser: "He, was bist du für einer?"
Krieger: "Ein Krieger."
Zweiter Obdachloser: "Und wofür k?mpfst du?"
Krieger: "Für ein angenehmes Leben."
Vierter Obdachloser: "Scheiss auf das Leben!"
Dritter Obdachloser: "Idiot, ihr habt die Welt zerst?rt!"
Vierter Obdachloser: "Wir sollten ihn verprügeln."
Zweiter Obdachloser: "Willst du dich mit einem Krieger prügeln?"
Der vierte Obdachlose steht auf und stürzt sich mit einem Stück Metall bewaffnet auf den Krieger: "Ich habe nichts zu verlieren."
Der Krieger weicht dem Schlag aus.
Die Faust des Kriegers trifft mit voller Wucht das Gesicht des Obdachlosen, dessen Kopf soweit zurückgeschleudert wird, dass sein Genick bricht.
Leblos sinkt der Obdachlose zu Boden.
Links die Obdachlosen. Dazwischen der Tote. Rechts der Krieger. Zweiter Obdachloser: "Warum hast du ihn get?tet? Er hatte keine Chance."
Krieger: "Nur Tote wollen mich nicht mehr t?ten."
Zweiter Obdachloser: "Dann t?te uns auch."
Krieger: "Ich t?te nur Feindliche. Bist du ein Feind?"
Zweiter Obdachloser: "Bin ich bescheuert? Ich mache mir doch keinen Gen-Krieger zum Feind. Die Guards werden dich schon umbringen. Du wirst nicht lange leben in Natural City."
Zweiter Obdachloser: "Kommt, wir schmeissen die Leiche in den Graben, sonst bekommen wir noch ?rger."
Der Krieger beobachtet, wie die Obdachlosen die Leiche zum Graben schleppen.
Das Fleisch der Leiche l?st sich zischend in der S?ure auf.
Der Krieger tritt ein in eine leere Nebenstrasse.
Ein helikopter?hnliches, bewaffnetes Flugger?t mit der Aufschrift 'SG' (für Security Guard). Blick in die Kanzel. Pilotin zeigt nach unten und sagt zum Begleiter: "Siehst du diesen Baumstamm?"
Begleiter: "Das waren diese verdammten Penner."
Pilotin ins Funkger?t: "Hallo Zentrale, ein paar Penner haben einen Baumstamm über den S?uregraben gelegt. Was sollen wir tun?"
Aus dem Lautsprecher: "L?sen Sie das Problem."
Pilotin: "Sofort."
Die Obdachlosen schauen dem herankommenden Flugger?t entgegen. Ihre Gesichter zeigen Angst.
Schüsse aus einem Maschinengewehr durchschlagen den Baumstamm, so dass er auseinanderbricht.
Die n?chsten Schüsse durchschlagen die fliehenden Obdachlosen.
Im Vordergrund das vom Schatten eines Geb?udes verdunkelte Gesicht des Kriegers, der alles beobachtet. Im Mittelgrund die toten Obdachlosen. über ihnen das Flugger?t. Pilotin: "Hallo Zentrale, das Problem ist gel?st."
Der Krieger dreht sich um, so dass er der Szene den Rücken zuwendet, und ...
... geht weiter durch die verwahrloste Nebenstrasse.
Vorne, an der Mündung sieht er Autos vorbei flitzen.
Er steht an der Mündung und beobachtet den Verkehr.
Von links kommt eine attraktive Radfahrerin.
Der Krieger zeigt mit dem linken Arm auf sie und ruft ihr zu: "Willst du Sex haben mit mir?"
Sie schreit auf und tritt kr?ftig in die Pedale.
Sie rast nach rechts davon.
Die Türe eines parkenden Autos ?ffnet sich.
Sie bleibt mit dem Lenker an der Tür h?ngen ...
... und wird auf die Strasse geschleudert.
Das heranrasende Auto hupt ...
... und f?hrt sie tot.
Der Krieger bewegt sich auf dem Gehsteig in Richtung Unfallstelle, w?hrend weitere Autos achtlos die Leiche überrollen.
Am Strassenrand, auf der H?he der Leiche bleibt er stehen und denkt an eine Szene aus dem Krieg, wo seltsame Panzerfahrzeuge fliehende Zivilleute überrollt haben.
Auf der anderen Strassenseite bewegen sich Leute auf dem Gehsteig.
Der Strom der Autos ist endlos, so dass es keine M?glichkeit zu geben scheint, die Strasse zu Fuss zu überqueren.
Der Krieger schaut nach oben und sieht das Kabel einer Lampe, die in der Mitte der Strasse h?ngt.
Sein Blick folgt dem Kabel, welches an einem Mast auf seiner Strassenseite befestigt ist.
Der Krieger geht zum Mast ...
... und klettert daran hoch.
Oben angekommen, greift er nach dem Kabel ...
... und hangelt sich mit leicht angewinkelten Armen, Beine nach unten, dem Kabel entlang.
Nachdem er an der Lampe vorbei ist, reisst das Kabel an der Lampe durch.
Tarzanm?ssig schwingt der Krieger auf den gegenüberliegenden Gehsteig zu, ...
... wo er vom Schwung durch die offene Tür eines Kosmetikladens bef?rdert wird.
Er rollt sich aus ...
... und ist sofort auf den Beinen.
Die Kundschaft und die hübsche Verk?uferin schauen unsicher bis erschrocken.
Die Verk?uferin nimmt sich zusammen und fragt: "Womit kann ich dienen?"
Der Krieger zeigt sein breites Grinsen und antwortet: "Mit Sex."
W?hrend die Verk?uferin err?tet, ist die Kundschaft schockiert oder emp?rt.
Nun ist auch die Verk?uferin emp?rt, w?hrend sie ihm eine runterhaut.
Sie greift nach einem Kommunikator: "Hallo Security, hier ist ein Mann, der mich sexuell bel?stigt."
Der Krieger wendet sich dem Ausgang zu und sieht dabei die emp?rt-schockierten Gesichter der Kundschaft.
Sein Grinsen verwandelt sich in ein Z?hnefletschen, w?hrend seine Arme nach oben gehen.
Er steht da wie ein Monster und st?sst ein lautes Knurren aus. Die Kundschaft weicht entsetzt zurück.
Derb lachend, verl?sst der Krieger den Laden ...
... und bewegt sich vom Laden weg nach links.
W?hrend der Krieger im Begriff ist, um eine Hausecke in die n?chste Strasse abzubiegen, betreten im Hintergrund zwei Security Guards den Laden.
Der Krieger schlendert die Strasse entlang.
Die zwei Security Guards biegen um die Hausecke und rufen laut: "He, du!"
Der eine SG: "Achtung, der Kerl ist bewaffnet."
W?hrend sie dem Krieger nachrennen, ziehen sie ihre Schusswaffen.
SG: "Du, mit den Messern! Bleib stehen, oder du bist tot!"
Der Krieger dreht den Kopf, um zu sehen, wer ihn bedroht.
Dann wirbelt sein K?rper herum, und zwei Messer verlassen den Wirbel.
Er l?sst sich zu Boden fallen, derweil die Schüsse der Guards über ihn hinweg zischen.
Die Messer treffen die Guards in die Brust.
Sie sinken tot zusammen.
Der Krieger rennt auf die Guards zu.
Er bückt sich und sammelt seine blutverschmierten Messer ein.
W?hrend er weiter die Strasse hinuntergeht, liegt eine Frau, von einer Security Guard Kugel getroffen, in ihrem Blut. Ein kleines M?dchen steht daneben und schreit: "Mama!"
Der Krieger erinnert sich an eine Kriegsszene, wo in einer Waldlichtung ein paar Soldaten Frauen und schreiende Kinder abknallen.
Er geht weiter die Strasse entlang.
Auf der anderen Strassenseite f?llt sein Blick auf den Eingang zu einer Bar, vor dem ein Muskelpaket mit verschr?nkten Armen Wache steht. Links und rechts des Eingangs sind Bilder von sp?rlich bekleideten Frauen.
Er schaut nach oben und sieht das Kabel der Strassenlampe, welches auf seiner Seite zu einem Mast führt, w?hrend es gegenüber, oberhalb des Bareingangs an der Fassade befestigt ist.
Er klettert den Mast hoch ...
... und hangelt sich an den H?nden dem Kabel entlang.
Nachdem er die Lampe hinter sich gelassen hat, will das Kabel jedoch nicht reissen.
So zieht er ein Messer und trennt das Kabel durch.
Er schwingt herab auf den Türsteher zu und ruft. "Vorsicht!"
Der Türsteher ist v?llig überrascht, als er den Krieger auf sich zurasen sieht.
Mit angezogenen Knien rammt der Krieger den Türsteher, ...
... so dass beide in den Eingang stürzen.
W?hrend der Krieger aufsteht, bleibt der Türsteher liegen. Krieger denkt: 'Warum ist er nicht ausgewichen?'
Er fühlt den Puls am Hals des Türstehers und denkt: 'Er lebt.'
Dann geht er die Treppe hinunter ...
... und betritt eine ger?umige Bar mit einem langen Tresen, an dem ein einzelner Gast sitzt. Von den vielen kleinen Tischchen ist nur dasjenige links vor dem Tresengast besetzt mit zwei M?nnern und zwei Frauen, alle gut angezogen. Im Hintergrund hat es vier M?nner, die Billard spielen.
Der Krieger bewegt sich Richtung Tresen, so dass rechts von ihm der Alkoholiker sitzt und links die Gruppe. Hinter dem Tresen der nerv?se Barkeeper.
Alkoholiker: "Wer hat dich denn reingelassen?"
Barkeeper zischelt: "Sei still!"
Krieger grinsend: "Es war der Schwung."
Alkoholiker: "Mann, bist du bl?d, Mann."
Barkeeper zischelt: "Sei endlich still!"
Barkeeper schwitzend zu Krieger: "Womit kann ich dem Herrn dienen?"
Alkoholiker. "Indem du betest, dienst du dem Herrn."
Krieger zu Barkeeper: "Sag mir, was hier in dieser Stadt für ein Krieg ist."
Alkoholiker zu sich selber. "Mann, ist der bl?d, Mann."
Die Gruppe schaut zum Krieger mit einer Mischung aus Amüsement und Ekel.
Barkeeper: "Verzeihen Sie, mein Herr, aber der Genkrieg ist vorbei. Wir haben Frieden in Natural City."
Krieger: "Aber ich sehe st?ndig Kampf. Wer k?mpft gegen wen? Ich kann es nicht sehen."
Alkoholiker: "Alle k?mpfen gegen alle."
Krieger: "Jede Person ist also umgeben von Feindlichen?"
Alkoholiker: "Du hast es erfasst, Mann. Du bist ja gar nicht so bl?d, Mann."
Krieger: "Dann bist du mein Feind?"
Alkoholiker: "Nur wenn du Streit suchst, Mann."
Krieger: "Ich suche nie Streit."
Alkoholiker: "Dann bist du mein Freund." Zum Barkeeper: "He du, gib uns noch zwei."
Der Barkeeper schiebt ihnen zwei gefüllte Schnapsgl?ser zu. Krieger: "Wie kannst du mein Freund sein, wenn hier alle gegen alle k?mpfen?"
Alkoholiker: "Weisst du, du kannst dich auch zusammentun und gemeinsam gegen den Rest k?mpfen."
Krieger: "Du willst dich also mit mir zusammentun?"
Alkoholiker, das Glas hebend: "Ich tue mich mit niemandem mehr zusammen. Ich habe aufgeh?rt zu k?mpfen." Zweite Blase: "Trink!"
Er und der Krieger trinken.
Prustend speit der Krieger den Schnaps aus. Der Alkoholiker schaut verblüfft. Die Gruppe lacht. Der Barkeeper ist entsetzt.
Krieger: "Willst du mich vergiften?"
Alkoholiker: "Das ist Alkohol, Mann. Bist du kein Mann?" Zu sich selber in einer zweiten Sprechblase: "Mann, ist der bl?d, Mann."
Der Krieger bemerkt die lachende Gruppe mit den hübschen Frauen ...
... und setzt sein breites Grinsen auf.
Krieger zu der Frau, die ihm am n?chsten ist: "M?chtest du Sex haben mit mir?"
Abrupt erstirbt das Lachen der Gruppe. Die Gesichter sind versteinert.
Frau: "Ich will doch keinen Sex mit einem stinkenden Schwein, das sich gerne im Dreck suhlt."
Krieger grinsend: "Schweine schmecken gut."
Alkoholiker: "Mann, ist der bl?d, Mann."
Zwischen dem Krieger und der n?chsten Frau sitzt ein kr?ftiger Mann. Krieger grinsend zur Frau: "M?chtest du Sex haben mit einem Schwein?"
Der Mann schiesst zornig hoch: "Das ist meine Freundin. Lass sie in Ruhe."
Krieger grinsend: "Wie kann dir eine Frau geh?ren? Hast du sie gefangen?"
Mann, verkrampft l?chelnd: "Ah, ich verstehe, du willst mich auf den Arm nehmen."
Krieger grinsend: "Nein, ich m?chte lieber diese Frau auf den Arm nehmen."
Der Mann holt blitzschnell mit seiner Rechten aus ...
... und rammt die Faust in den Magen des Kriegers.
Dieser hat den Schlag mit seiner stahlharten Bauchmuskulatur abgefangen und grinst v?llig unberührt weiter: "Du scheinst mir keine grosse Bedrohung zu sein."
Der Mann ist überrascht.
Dann rammt er dem Krieger mit voller Wucht das Knie zwischen die Beine.
Der Krieger bleibt grinsend stehen. Der Mann ist verblüfft.
Mann: "Warum willst du Sex, wenn du keinen Schwanz hast?" Krieger grinsend: "Ich ziehe ihn ein, wenn ich ihn nicht brauche."
Der Mann setzt sich wieder hin und sagt zur Gruppe: "Es hat keinen Zweck. Der Kerl ist aus Stahl."
Frau: "Dann wollt ihr Memmen also einfach zuschauen, wie das Schwein uns vergewaltigt!"
Im Hintergrund spricht der schwitzende Barkeeper in einen Kommunikator: "Hallo Security, wir haben ?rger."
Krieger: "Was ist das 'vergewaltigen'?"
Andere Frau: "Wenn du eine Frau mit Gewalt nimmst."
Krieger: "Gewalt ist gegen Bedrohung. Ihr habt mich nicht bedroht."
Der Krieger wendet sich dem Ausgang zu.
Nach einigen Schritten stürzen mehrere Security Guards herein und er?ffnen sogleich das Feuer. Der Krieger hechtet zur Seite und l?sst seine Messer fliegen.
Alle Guards werden getroffen und fallen um.
Der Krieger st?sst sich vom Boden ab, ...
... dreht sich in der Luft, so dass seine Beine oben sind, ...
... und landet in Spagatstellung mit je einem Fuss im Metallring eines Leuchters.
W?hrend er mit dem Kopf nach unten dicht unter der Decke h?ngt, liegen im Hintergrund zwei Personen der Gruppe mit Schussl?chern im Kopf tot in ihren Stühlen, w?hrend der Rest der Gruppe ?ngstlich Deckung gesucht hat. Der Alkoholiker h?ngt immer noch am Tresen und sagt: "Mann, ist der schnell, Mann."
Eine weitere Gruppe von Guards stürmt den Raum.
W?hrend ihre Blicke suchend umherschweifen, sind heranrasende Messer zu sehen.
Eine Guard versucht noch mit entsetztem Gesicht die Waffe hochzureissen, ...
... aber schon werden alle getroffen.
Der Krieger l?sst sich von der Decke fallen ...
... und landet auf dem Boden.
über die Tische rast er zu den toten Guards, ...
... um seine Messer einzusammeln.
Der Krieger geht auf den schlotternden Barkeeper zu.
Links sitzt der Alkoholiker, rechts steht der schlotternde Barkeeper als der Krieger den Tresen erreicht und fragt: "Gibt es noch einen Ausgang?"
Der schlotternde Barkeeper: "T... T... Tun Sie m... m... mir nichts, b... b... bitte."
Der Krieger l?chelnd: "Warum sollte ich?"
Alkoholiker: "Weil der Kerl dich bei den Guards verpfiffen hat."
Krieger zum Barkeeper: "Geh?rst du zu den Guards?"
Barkeeper schreit angstvoll "Nein!", w?hrend er rücklings ins Flaschengestell stolpert.
Eine Flasche f?llt ihm auf den Kopf und schl?gt ihn bewusstlos.
Krieger l?chelnd zum Alkoholiker: "Er scheint mir nicht sehr bedrohlich zu sein."
Alkoholiker: "Er ist eine hinterh?ltige Ratte."
Krieger lachend: "Ratten sind schmackhaft, nicht hinterh?ltig."
Alkoholiker mit ekelverzerrtem Gesicht: "U??rg, du stinkst nicht nur wie ein Schwein, du frisst wohl auch so."
Krieger lachend: "Ich bin mir nicht sicher, ob Schweine Ratten fressen."
Alkoholiker: "Bist du eigentlich nie beleidigt?"
Krieger: "Was ist das 'beleidigt'?"
Alkoholiker: "Wenn jemand dich vor den anderen schlecht macht, sodass du keine Frau kriegst und keinen Sex."
Krieger nachdenklich: "Ich bin wie ich bin. Niemand kann das schlecht machen. Ich hatte noch nie Sex. Aber es scheint den Menschlichen wichtig zu sein. So kann ich ihre Gedanken ablenken und sie merken nicht, was ich wirklich will."
Alkoholiker: "Und deshalb lachst du auch immer wie ein d?mlicher Idiot?"
Krieger: "Lachen befreit den Kopf. Jene Krieger, die nicht lachen konnten, starben zuerst."
Alkoholiker, sichtlich geschockt: "Du ... du bist ein Krieger?!"
Alkoholiker schwitzend und gestresst: "Verdammt, da habe ich wohl Glück, dass ich noch lebe."
Krieger auf die Toten der Gruppe verweisend: "Ja, die Guards haben in deine Richtung geschossen, und diese zwei hat's erwischt."
Alkoholiker: "Nein, ich meine, Krieger t?ten doch nur so zum Spass."
Krieger: "T?ten macht Sinn. Aber nur wenn ich bedroht werde."
Alkoholiker, erleichtert ausschnaufend: "Dann seid ihr gar nicht so schlimm, wie sie immer sagen?" Zweite Blase: "Jedenfalls m?chte ich nicht dein Feind sein."
Krieger: "Aber diese Guards sind wohl so eine Gruppe in diesem Krieg alle gegen alle. Sie t?ten alle anderen."
Alkoholiker: "Nein, sie sollen uns beschützen und verhindern, dass ein allgemeines wildes Morden ausbricht."
Krieger: "Dann sorgen sie also für ein geordnetes Morden."
Krieger: "Jedenfalls wollen sie mich t?ten. Also sind sie Feindliche." Zweite Blase: "Kennst du noch einen Ausgang?"
Alkoholiker: "Dort, neben den Billard-Tischen ist eine Tür. Geh dann rauf aufs Dach und spring aufs n?chste Geb?ude."
Der Krieger geht den Tresen entlang zu den Billard-Tischen, wo einige Spieler ihn gespannt erwarten.
Als er an den Spielern vorbei ist, zieht in seinem Rücken ein kr?ftig aussehender Mann mit ungekehrtem Queue auf.
Mit wutverzerrtem Gesicht und voll zum Schlag ausgeholtem Queue n?hert er sich dem Krieger.
Der Kopf des Kriegers zuckt herum. Es ist nur die Bewegung des Kopfes sichtbar.
Vorne ist die Brust des Kriegers. Sein Kopf sitzt um 180 Grad verdreht auf dem K?rper. Der Mann ist in seinem Angriff eingefroren und zeigt ein v?llig verblüfftes Gesicht.
Betont harmlos, mit verzerrtem L?cheln geht der Mann zum Queuest?nder, ...
... wo er das Queue mit dem dicken Ende oben, also verkehrt herum einstellt. Der Kopf des Kriegers folgt ihm dabei wie der Geschützturm eines Panzers. Mann: "Ich glaube, ich habe für heute genug gespielt."
Der Kopf des Kriegers bewegt sich zu den restlichen Spielern, welche sich durch diese Aufmerksamkeit sichtlich erschreckt zeigen.
Spieler: "Ich habe auch genug." Anderer: "Sowieso viel zu heiss." Anderer: "Ich habe Durst."
Alle Spieler legen die Queues in den St?nder.
Der Kopf des Kriegers schnellt herum und fixiert die Tür.
Seine Hand ergreift die Klinke und drückt sie hinunter.
Die Tür l?sst sich nicht ?ffnen.
Mit dem andern Arm gegen die Wand gestützt, reisst er die Tür aus dem Schloss, dass der Türrahmen splittert.
Er wirft sich zu Boden und inspiziert zuerst die eine Seite, ...
... dann die andere des dahinterliegenden Hausganges.
Er huscht in den Gang, ...
... bleibt jedoch hinter dem Türbalken stehen und lauscht in die Bar.
Der Alkoholiker am Kommunikator: "Hallo Security, ich habe den Mann mit den Messern aufs Dach geschickt. Dort k?nnt ihr ihn abknallen. Krieg ich dafür eine Belohnung?"
Der Krieger schaut zu der Tür im Gang, die auf die Strasse führt.
Mit wenigen Schritten ist er an der Tür ...
... und schaut zum Glasteil der Tür hinaus.
Auf der anderen Strassenseite stehen Guards.
Der Krieger geht im Gang zurück und bemerkt einen zehnj?hrigen Jungen, der die Treppe hinabsteigt.
Als der Junge etwas weiter unten ist und den Krieger sieht, erschrickt er ein bisschen.
Dann sagt er cool. "Hallo Penner, suchst du Sex?"
Krieger: "Ja, woher weisst du das?"
Junge altklug: "Solche Dinge weiss ich eben."
Krieger l?chelnd: "Aber du scheinst mir keine Frau zu sein."
Junge sp?ttisch: "Aha, der Herr ist also keine Schwuchtel."
Krieger, nicht wissend, was eine Schwuchtel ist: "Schwuchtel?"
Junge g?nnerhaft: "Nun sei mal nicht beleidigt, Penner. Ich bringe dich zu meiner Mutter."
W?hrend sie, der Junge voran, die Treppe nach oben steigen, fragt der Krieger: "Meinst du, dass deine Mutter Sex haben will mit mir?"
Junge: "Die hat mit jedem Sex, der ihr was rüberschiebt."
Krieger: "Ja, beim Sex schiebe ich was rüber."
Junge: "Ich meine nicht so, du Halbhirn. Du gibst ihr Kohlen, M?use, Piepen."
Krieger, nicht wissend, wovon der Junge spricht: "Die Kohlen braucht sie zum Feuer machen. Die M?use zum Essen. Aber was sind Piepen?"
Junge: "Wie kannst du, wenn du nur drei Hirnzellen hast, überhaupt die Treppe hochsteigen?"
Krieger: "Die Unkenntnis einer Situation bedeutet nicht die Unkenntnis aller Situationen."
Junge verblüfft: "H???"
Sie sind vor einer Wohnungstür angelangt.
Krieger: "Wenn du vor einer neuen Situation stehst, die dich an nichts erinnert, dann bist du dumm. Wenn die neue Situation dich an eine erinnert, die du kennst, dann weisst du, was zu tun ist, und bist intelligent. Je mehr Situationen du gespeichert hast, desto intelligenter bist du."
Junge, etwas ver?rgert, weil er nicht verstanden hat, was der Krieger gemeint hat: "Nerv nicht! Wir sind da."
Die Wohnungstür ist nun ge?ffnet. Der Junge steht im ?rmlichen Wohnzimmer. Der Fernseher l?uft. Der Krieger ist auf der Türschwelle. Junge in Richtung einer Tür?ffnung, die mit einem Vorhang verdeckt ist: "Ma, Kundschaft."
Die sp?rlich bekleidete Mutter hat sich hinter dem Vorhang hervorgeschoben. Mutter mit anerkennendem Blick: "Ein geiles B?ckchen, das du mir da anschleppst."
Sie streckt die Hand aus in Richtung des Kriegers, der nun mitten im Wohnzimmer steht, und sagt: "Dann rück mal die M?use rüber."
Krieger bedauernd: "Ich hatte keine Zeit, welche zu fangen."
Junge: "Weisst du, Ma, er ist einer von der lustigen Sorte."
Mutter, sich abwendend und schon halb hinter dem Vorhang verschwunden: "Wenn das so ist, mach ich dir einen Vorschlag, B?ckchen." Zweite Blase: "Leck dich selbst!"
Die Mutter ist hinter dem Vorhang verschwunden, w?hrend im Fernsehen folgendes durchgegeben wird: "Das Sexmonster hat bereits sieben Frauen vergewaltigt und umgebracht."
Der Junge und der Krieger schauen zum Fernseher. Die Mutter streckt neugierig den Kopf durch den Vorhang. Im Fernseher ist das Gesicht des Kriegers mit der Summe '50'000 C' zu sehen. Fernseher: "Auf seinen Kopf ist eine Belohnung von 50'000 Credits ausgesetzt."
Gel?hmt vor Schreck starrt der Junge den Krieger an.
Die Mutter hat das Wohnzimmer betreten und sagt mit einer Mischung aus Angst und Verachtung zum Krieger: "Jetzt bin ich wohl dran."
Nun steht die Mutter im Vordergrund, so dass der Krieger von vorn zu sehen ist. Im Rücken des Kriegers schleicht sich der Junge Richtung Vorhangtür. Krieger zur Mutter: "Die Guards wollen mich t?ten. Sie machen mich zum Sexmonster, damit ihnen die anderen dabei helfen."
Der Junge huscht hinter den Vorhang. Mutter: "Und warum wollen sie dich t?ten?"
Krieger: "Ich weiss es nicht. Viele wollten mich schon t?ten, aber ich habe nie so recht begriffen warum."
Der Junge ist im Schlafzimmer und flüstert in den Kommunikator: "Hallo Security, das Sexmonster ist hier."
Mutter: "Du bist nicht gerade hell, was?" Zweite Blase: "Wenigstens brauche ich keine Angst mehr zu haben."
Krieger, grosses Gesicht: "Doch."
Mutter, grosses, erschrockenes Gesicht: "?!"
Krieger: "Wenn die Guards mich hier entdecken, werden sie wild drauflos schiessen. Du k?nntest dabei sterben."
Krieger, Richtung Fenster gehend: "Es ist besser, wenn ich jetzt gehe."
Die Wohnungstür wird eingetreten.
Schüsse durchschlagen das Fenster.
Der Krieger liegt hinter dem Sofa am Boden, w?hrend zwei Messer auf die zwei Guards zufliegen.
Die Guards werden getroffen.
Die Guards liegen tot am Boden. Die Mutter drückt sich mit panikerfülltem Gesicht in eine Ecke. Der Junge schaut zum Vorhang heraus.
Der Krieger springt übers Sofa hinweg ...
... und sammelt seine Messer ein.
Er steht auf und betrachtet die vor Schreck starre Mutter. Krieger: "Es ist besser, wenn ich jetzt gehe."
Er geht zum Fenster, w?hrend hinter ihm der Junge zu den toten Guards schleicht. Der Junge merkt nicht, wie der Krieger ihn beobachtet.
Krieger: "Vielleicht komme ich so eher zum Ziel."
Mit der Hand an einer Guardwaffe erstarrt der Junge, wie er merkt, dass der Krieger ihn im Auge hat.
Krieger zum Jungen: "Erschiess mich!"
Der Junge beginnt zu schlottern: "Aber ... aber ..."
Krieger l?chelt beruhigend: "Es ist gut. Drück ab!"
Der Junge nimmt all seinen Mut zusammen und feuert die Guardwaffe ab.
Drei Geschosse durchschlagen den K?rper des Kriegers, ...
... der vor dem Fenster zusammensinkt.
Mutter und Junge stehen mitten im Wohnzimmer. Sie hat den Arm um den Jungen gelegt. Beide betrachten den Krieger. Junge kreidebleich: "Jetzt sind wir reich, Ma."
Mutter: "Gut gemacht, Junge."
Zwei Guards stürmen mit gezogenen Waffen herein.
Guard: "Was war hier los?"
Mutter: "Das Sexmonster hat die zwei Guards get?tet. Dann hat mein Junge es erschossen."
Guard, eklig l?chelnd: "Dann habt ihr also die Belohnung verdient."
Junge: "50'000 Credits. Wir sind reich."
Der Guard geht zum Krieger, w?hrend er ein Tuch aus der Tasche zieht.
Er beugt sich zum Krieger hinunter und zieht, mit dem Tuch geschützt, eines der Messer aus dem Gürtel.
Eklig l?chelnd geht er auf die Mutter und den Jungen zu. Guard: "Wir müssen die Tatwaffen sicherstellen. Gib mir die Kanone."
Der Junge streckt sie ihm bereitwillig hin.
Der Guard ergreift sie ...
... und wirft sie seiner Partnerin zu.
Dann ersticht er den Jungen ...
... und die Mutter, ...
... geht zum Krieger zurück ...
... und legt ihm das blutige Messer in die Hand.
Guard zur Partnerin: "Gib deine Waffe dem toten Kollegen, und behalt die, mit dem das 'Sexmonster' erschossen wurde."
Partnerin, grinsend: "Du meinst, dann haben wir ihn erledigt und kassieren die Belohnung."
Guard, dreckig lachend: "Du lernst schnell."
Partnerin, w?hrend sie den Raum verlassen, mit künstlichem Bedauern: "Leider sind wir zu sp?t gekommen, um den Mord an dieser lieben Mutter und ihrem kleinen Sohn zu verhindern."
Guard, grinsend: "Traurig, traurig."
Mit betroffenen Gesichtern kommen die beiden Guards aus dem Haus. Guard zur Besatzung von Rettungswagen 13, einem jüngeren Mann und einer reiferen Frau, gefilmt von einer TV-Kamera: "Es sieht schrecklich aus, aber wir haben das Sexmonster erledigt."
Journalistin: "War es ein harter Kampf?"
Guard: "Ja, total t?dlich. Wir sind noch etwas geschockt von dem, was wir gesehen haben."
Journalistin: "Die Belohnung wird Sie tr?sten."
Guard: "Die Belohnung ist unwichtig. Was z?hlt, ist die Sicherheit der Leute von Natural City. Dafür riskieren wir t?glich unser Leben."
Das Team des Rettungswagens 13 eilt mit einer Trage zum Hauseingang. Der junge Mann vorn.
In der Wohnung angekommen, steuert der Nothelfer auf den Jungen und die Mutter zu. Nothelferin: "Warte, wir nehmen zuerst das Sexmonster. Die Leute wollen etwas sehen."
Sie stellen die Trage neben dem Krieger ab. Der Nothelfer ist am Kopfende.
Sie packen den Krieger und wuchten ihn auf die Trage.
Nothelferin, mit verblüfftem Gesicht, den fast sauberen Boden anschauend: "Der Mann hat kaum Blut verloren. Wie ist das m?glich bei solchen Schusswunden?"
Der Krieger bewegt sich.
Der Nothelfer ist entsetzt.
Die eine Hand des Kriegers umklammert das Messer, das ihm der Guard hineingelegt hat. Die andere Hand tastet Richtung Nothelfer, der entsetzt zurückweicht.
Nothelfer, zur Wohnung hinaus rennend: "Hilfe, das Monster lebt!"
Nothelfer, zur Haustür hinausstürzend: "Hilfe, das Monster hat sich bewegt. Es lebt!"
Szeneanfang:
Im Büro des Polizeichefs steht ein Fernseher. Chief Held sitzt davor und sieht den Nothelfer schreiend aus dem Haus stürzen.
W?hrend er zum Kommunikator greift, knurrt er: "Verdammt."
Chief Held in den Kommunikator: "Geben Sie mir die Leitung des Rettungswagens 13, und zwar sofort."
Die Nothelferin steht immer noch neben dem sich bewegenden Krieger und beobachtet ihn misstrauisch. Ihr Kommunikator meldet sich.
Nothelferin in den Kommunikator: "Rettungswagen 13."
Stimme aus dem Kommunikator: "Held. Was geht da vor?"
Nothelferin, sichtlich erschrocken und ehrfürchtig: "Chief Held, aber ..."
Held: "Was geht da vor?!"
Nothelferin, sich pflichtbewusst zusammenreissend: "Der Mann bewegt sich, obwohl er tot sein müsste."
Held: "H?ren Sie gut zu: Geben Sie ihm etwas, das ihn bewusstlos macht. Dann erz?hlen Sie den Leuten draussen, er sei tot und ihr Kollege h?tte sich unn?tig erschrocken. Anschliessend fahren Sie den Mann ins Gef?ngniskrankenhaus."
Nothelferin: "Sofort, Chief Held."
Die Nothelferin kniet neben dem Krieger und drückt ihm eine zischende Injektionspistole in die Armbeuge.
Nun nimmt sie ihm das Messer aus der Hand ...
... und steckt es in seinen Gürtel zurück.
Als sie die Injektionspistole in die Instrumententasche zurücklegt, stürzen die beiden Guards von vorhin mit gezogenen Waffen in die Wohnung.
This tale has been pilfered from Royal Road. If found on Amazon, kindly file a report.
Nothelferin: "Steckt die Waffen weg, er ist tot. Ihr k?nnt ihn raustragen."
Die Guards umringen den Krieger misstrauisch mit gezogenen Waffen.
Der Krieger gibt keine Lebenszeichen mehr von sich.
Die Guards stecken ihre Waffen weg ...
... und tragen die Bahre aus der Wohnung.
Vor dem Haus stürzen sich Kamera und Reporterin auf die Nothelferin. Reporterin: "Lebt das Sexmonster noch?"
Nothelferin: "Es waren Leichenzuckungen, die meinen jungen Kollegen erschreckt haben. Das Monster ist zuverl?ssig tot."
Chief Held in seinem Büro. Der Fernseher zeigt das Gesicht des 'toten' Kriegers.
Szeneanfang:
Das Gef?ngniskrankenhaus. Es ist wenig vertrauenerweckend und angebaut an eine riesige Gef?ngnisfestung. Der Wagen von Chief Held f?hrt vor.
Held steigt aus ...
... und geht, begleitet von vier Guards mit Schnellfeuerwaffen, Richtung Eingang des Krankenhauses.
Held und die Guards gehen durch einen düsteren Gang mit rissigen Mauern.
Ein deutliches 'Fiep, fiep" ist zu h?ren.
Held und die Guards erschrecken. Held: "Eine Genmaus!"
Wieder ert?nt das Fiepen. Held, mit ausgestrecktem Arm: "Da!"
Die Maus wird von einer Geschossgarbe zerfetzt.
Schwitzend vor Angst gehen die fünf M?nner weiter.
Ein weissbekittelter Arzt reisst die Tür am Ende des Ganges auf und ruft erschrocken: "Was ist da los?"
Arzt, etwas erschrocken: "Oh, Chief Held, ... ich wusste nicht."
Held, ungehalten: "Schon gut, schon gut. Zeigen Sie mir den Mann!"
Arzt: "Sofort, Chief."
Sie gehen an Laborger?ten und medizinischen Apparaten entlang. Der Arzt führt. Chief Held: "Ist er ansprechbar?"
Arzt: "Ja. Die Schusswunden sind am Verheilen, obwohl ich nichts gemacht habe."
Held: "Also ein Genmonster."
Arzt: "Definitiv."
Sie kommen zu einem zimmergrossen K?fig mit dicken St?ben. Auf einem Krankenbett liegt der Krieger. Er tr?gt immer noch seine zerrissenen Kleider, nur die Messer fehlen.
Chief Held, zum Krieger: "He, du!"
Der Krieger steht unglaublich schnell, breit grinsend, am Gitter. Die anderen sind alle erschrocken. Krieger: "Ja?"
Held, sich zusammenreissend: "Wir schicken dich nach Genville. Dort sind deine Feinde. Du kannst sie alle t?ten."
Krieger, auf die Guards zeigend: "Diese Guards sind meine Feinde. Sie wollen mich t?ten."
Held: "Du irrst. Wenn sie das wollten, k?nnten sie dich jetzt in hunderttausend Stücke schiessen."
Krieger: "Warum haben sie mich dann gejagt?"
Held: "Du bist abweichend."
Krieger: "Abweichend wovon?"
Held: "Von der Natur."
Krieger: "Wer ist diese Natur? Ich bin ihr nie begegnet."
Held: "Alles, was natürlich gewachsen ist, ist die Natur. Du hingegen bist ein genmanipuliertes Monster, also abweichend von der Natur."
Krieger: "Wir sollten diese Natur fragen. Vielleicht macht sie bei mir eine Ausnahme."
Held, hinterh?ltig l?chelnd: "Das dürfte schwierig werden. Aber du kannst den Fehler deiner Existenz wieder gutmachen, indem du in Genville aufr?umst."
Krieger: "Hat es dort so ein Durcheinander?"
Held, seufzend ob so viel Bl?dheit: "Aufr?umen heisst in diesem Fall: alles umbringen, was sich bewegt."
Krieger, grinsend: "Aha, jetzt verstehe ich."
Held: "In Genville leben alles Monster. Wenn du für die Natur k?mpfst und alle Monster vernichtest, wird sie dir verzeihen."
Krieger: "Dann bekomme ich Sex?"
Held: "Wenn du die Natur gerettet hast, wird sie dir bis an dein Lebensende so viel Sex geben, wie du vertragen kannst."
Krieger, l?chelnd: "Das ist vieeeel Sex."
Held zum Arzt: "Veranlassen Sie alles N?tige!"
Arzt: "Sofort, Chief."
W?hrend er mit seinen Guards durch das Labor zurückgeht, denkt Held: 'Nicht zu fassen, dass dieser Narr eine der gef?hrlichsten Killermaschinen dieser Welt ist.'
Angstvoll ?ffnet der Arzt den K?fig: "Komm, ich bringe dich nach Genville."
Der Arzt geht auf einen Ausgang zu und zeigt dabei auf einen Tisch: "Deine Messer liegen dort."
Sie gehen durch einen Zellenblock des riesigen Gef?ngnisses.
Sie kommen in einen Raum mit einer grossen, runden Tür, einem Fenster und etlichen, sarg?hnlichen Beh?ltern auf Rolltischen.
Der Krieger geht zum Fenster.
Durchs Fenster sieht er einen tiefen, breiten, mit Flüssigkeit gefüllten Graben. Die W?nde des Grabens sind schroff und felsig. Kreisf?rmig umschliesst er Genville. Genville steckt unter einer gewaltigen, durchsichtigen Halbkugel. Unter der Halbkugel sind seltsam geformte, sehr sch?ne weisse Geb?ude zu sehen. Da Genville im Herzen von Natural City liegt, dr?ngt sich die Stadt bis an den Rand des S?uregrabens. Eine durchsichtige R?hre mit einer Schiene geht von der runden Tür bis zur Glaskuppel.
Krieger: "Es ist sehr sch?n."
Kleines Bild, das zeigt, wie der Arzt verblüfft ist über die Bemerkung.
Arzt denkt mit grübelndem Gesichtsausdruck: 'K?nnte es sein, dass der Kerl nicht nur ein schwachsinniger Killer ist?' Zweite Denkblase: 'Ich muss es versuchen.'
Arzt steht neben dem Krieger am Fenster und flüstert: "H?r mir jetzt gut zu. Jede Genville-Person hat ein kostbares Wissen. Mit jeder Person, die du t?test, vernichtest du auch ihr Wissen."
Krieger: "Was für ein Wissen?"
Arzt, flüsternd: "Diese Leute wurden mit einer überragenden Intelligenz hergestellt, um überragende Killermaschinen für den Genkrieg zu entwerfen. Sie wissen daher sehr viel über die Gentechnik."
Krieger: "Und warum hat dieser ?ngstliche Mann gesagt, dass sie Monster sind?"
Arzt, ver?chtlich, flüsternd: "Du meinst Chief Held." Zweite Flüsterblase: "Seit dem Genkrieg haben die Leute in Natural City eine Panik vor allem, was mit Gentechnik zu tun hat. Sie erscheint ihnen als das B?se schlechthin."
Krieger: "Warum hast du keine Angst?"
Arzt, flüsternd: "Die Genville-Leute helfen mir dabei, Krankheiten zu heilen, die sonst t?dlich w?ren. Das ist ein gutes Gesch?ft."
Krieger: "?"
Im Wagen von Chief Held. Auf einem Monitor beobachtet er das Gespr?ch zwischen dem Arzt und dem Krieger. Der Arzt flüstert gerade: "... Das ist ein gutes Gesch?ft."
Held auf dem Rücksitz seines Wagens, von vorn gesehen, denkt selbstzufrieden l?chelnd: 'Es ist gut zu wissen, dass der Herr Doktor sein eigenes Süppchen kocht.'
Arzt, den Deckel zu einem Sargbeh?lter aufhaltend, sagt in normaler Lautst?rke: "Leg dich jetzt da rein. Ich werde dich durch die R?hre nach Genville schicken."
Der Krieger liegt im Sargbeh?lter und sagt: "übrigens kenne ich solche Gentechnik-Leute, wie du sie beschrieben hast."
Arzt, desinteressiert: "Ach ja, woher denn?"
Krieger, grinsend: "Ich habe sie aufgegessen."
Arzt, v?llig ausser sich: "Waas?!"
Zitternd und schwitzend schl?gt er den Deckel des Sargbeh?lters zu und l?sst die Verschlüsse zuschnappen.
Er ?ffnet die grosse, runde Türe ...
... und schiebt den Sargbeh?lter auf die Schiene in der Glasr?hre.
Er schliesst die Tür ...
... und drückt auf den Knopf der Gegensprechanlage neben der Tür. Arzt: "Hallo Genville!"
Lautsprecher der Gegensprechanlage: "Ja, ich h?re."
Arzt, flüsternd: "Ich schicke euch einen Krieger. Er hat den Auftrag, euch alle umzubringen."
Lautsprecher: "Ist es gef?hrlich?"
Arzt, flüsternd: "Er ist sehr schnell, schwachsinnig und v?llig durchgedreht."
Lautsprecher: "Das kann ja heiter werden. Vielen Dank für das Warnung."
Der Sargbeh?lter gleitet langsam Richtung Genville durch die R?hre.
In Genville ist alles sehr sch?n. Es besteht aus Türmen, Treppen, Verbindungsstegen, Bungalows. Alle R?ume haben Tageslicht durch Fenster?ffnungen ohne Fenster. überall stehen Kunstwerke, eher Kunsterlebnisse, welche verschiedene Sinne ansprechen k?nnen.
Wichtig: Die Genvilles sind sehr neugierig. Wenn sie zuh?ren, haben sie deshalb eine besondere Qualit?t von Aufmerksamkeit, die sich deutlich von derjenigen der Natürlichen unterscheidet. Die Art dieser Aufmerksamkeit ist nicht nur der Neugier geschuldet. Sie zeigt auch eine Verbundenheit, ein echtes Interesse am Sprechenden, was in diesem ein besonderes Gefühl von Geborgenheit erzeugt. Alle Genvilles sind atemberaubend sch?n.
Szeneanfang:
Am anderen Ende der R?hre in Genville. Eine weisse Halle mit weissen S?ulen. Der zierliche Genviller Chromos 5 ist allein in der Halle und erwartet den Sargbeh?lter. Die R?hre ist ebenerdig in die Glaskuppel eingelassen und hat keine Türe. Die Schienen führen aus der R?hre in die Halle. Dadurch braucht es keine Rolltische. Es stehen einige Sargbeh?lter herum.
Ger?uschlos gleitet der Sargbeh?lter in die Halle.
Chromos 5 bewegt sich blitzschnell zum Sargbeh?lter, ...
... ?ffnet die Verschlüsse ...
... und bewegt sich blitzschnell zurück.
Krachend schl?gt die Faust des Kriegers gegen den Deckel, so dass dieser mit einer Delle drin aufklappt.
Der Krieger bewegt sich blitzschnell aus dem Sargbeh?lter, ...
... w?hrend er seinen Kopf ringsum dreht, um einen überblick über die Situation zu gewinnen.
Der Krieger steht neben dem Sargbeh?lter und wirft ein Messer nach Chromos 5.
Chromos 5 greift sich mühelos das fliegende Messer am Heft.
Chromos 5 steht ruhig da, mit dem Messer in der Hand, und schaut den Krieger erwartungsvoll l?chelnd an.
Der Krieger ist eine Sekunde verblüfft, ...
... dann schleudert er ein halbes Dutzend Messer nach Chromos 5.
Dieser f?ngt sie alle im Flug.
Mit all den Messern in seinen H?nden steht er l?chelnd da.
Chromos 5 geht auf den Krieger zu und sagt l?chelnd, ihm die Messer hinstreckend: "Ich glaube, du hast etwas verloren."
Der Krieger nimmt einen Satz über den Sargbeh?lter und geht, geduckt, dahinter in Deckung.
Krieger, befremdet: "Warum k?mpfst du nicht?"
Chromos 5, l?chelnd: "Erkennen entzückt. K?mpfen bedrückt."
Krieger, auf einen Angriff gefasst, sich aufrichtend: "Nicht wenn du siegst. Siegen entzückt auch. Weil du weiterlebst."
Chromos 5, l?chelnd: "Du willst siegen? Es gibt aber nur ein Feind."
Krieger, nun voll aufgerichtet, entspannter: "Und der ist?"
Chromos 5, ernst: "Das Schmerz. Wenn du siegen willst, dann besiege das Schmerz im Universum."
Krieger: "Der ?ngstliche Mann, den sie Held nennen, hat mir gesagt, ich solle für die Natur siegen und euch Monster t?ten. Dann bekomme ich soviel Sex, wie ich vertragen kann."
Chromos 5 lacht laut heraus: "Bei uns bekommst du mehr Sex, als du vertragen kannst. Aber nur, wenn du uns nicht t?test."
Krieger: "Ich will aber keinen Sex mit dir."
Chromos 5, grinsend: "Warum, bin ich nicht hübsch genug?"
Krieger, verblüfft: "?hm, doch ... Aber Sex geht doch nur mit Frauen."
Chromos 5, ihm die Messer zurückgebend, mit breitem Grinsen den Kopf schüttelnd: "Keine Angst, du findest hier, was du brauchst."
Krieger: "Und wo?"
Chromos 5, vom Krieger abgewendet, sich aus der Halle entfernend: "überall."
Krieger: "?"
Krieger, misslich: "überall ist gut. überall ist sehr gut."
Krieger, auf eine S?ule zugehend: "Dann frage ich am besten diese S?ule."
Krieger, vor der S?ule: "Du S?ule, willst du Sex haben mit mir?"
S?ule. "Ja, gern."
Der Krieger ist v?llig verblüfft. S?ule: "Hihi."
Dann nimmt sein Gesicht einen verstehenden Ausdruck an.
Blitzschnell huscht er um die S?ule herum und sieht ...
... nichts!
Nun huscht er in die andere Richtung um die S?ule herum ...
... und st?sst mit einer Gestalt zusammen, die jedoch undeutlich bleibt wegen des Tempos.
Der Krieger und die Gestalt stürzen.
Der Krieger liegt auf der zierlichen Genville-Frau Piri. Krieger: "Eine S?ule kann nicht sprechen."
Piri kichert hihi.
Krieger, l?chelnd: "Warum hast du mir noch keines gehauen?"
Piri klatscht ihm mit fragendem Ausdruck eine ins Gesicht, ...
... sodass der Krieger mehrere Meter weit durch die Luft fliegt, ...
... bis er an der Hallenwand aufklatscht ...
... und etwas benommen, mit dem Oberk?rper an die Hallenwand gelehnt, liegenbleibt.
Erschrocken rennt Piri rasend schnell zu ihm hin.
Piri, neben ihm knieend: "Verzeih mir, ich wusste nicht, dass du so schwach bist. Bist du verletzt?"
Krieger, gequ?lt l?chelnd: "Weiss nicht, muss zuerst rausfinden, wo unten und wo oben ist."
Piri: "Aber warum wolltest du, dass ich dir eines runterhaue? Das verstehe ich nicht."
Krieger: "Die Frauen in der Stadt wollen entweder Tiere zum Essen oder dann hauen sie dir eines, ..."
Krieger:"... und da ich keine Tiere zum Essen habe, dachte ich, dass du hauen würdest."
Piri: "?"
Piri legt die Arme unter ihm durch ...
... und hebt ihn mühelos hoch. Krieger: "?"
Beim Verlassen der Halle bemerkt sie den Geruch des Kriegers. Piri: "Wann hast du dich das letzte Mal gewaschen?"
Krieger: "Was ist das?"
Piri: "Mit Wasser den K?rper abwaschen, damit du nicht so stinkst."
Krieger, l?chelnd: "Wasser ist zum Trinken."
Piri, verblüfft: "Waas, du hast dich noch nie im Leben gewaschen?!"
Mit angewidertem Gesicht tr?gt sie den Krieger eine breite Treppe hoch, w?hrend er mit geschlossenen Augen, selig l?chelnd, seinen Kopf an ihre Schulter gebettet hat.
Krieger, mit geschlossenen Augen, l?chelnd: "Du riechst gut."
Piri, mit gestankverzerrtem Gesicht: "Das kommt wohl daher, dass ich schon einmal Seife gesehen habe."
Krieger: "Aha. Das ist gut."
Piri, Gestankgesicht: "Du weisst ja gar nicht, was Seife ist. Du machst dich lustig über mich."
Krieger, Augen zu, l?chelnd: "Ja."
Piri, erstauntes Gestankgesicht: "Warum?"
Krieger, Augen zu, l?chelnd: "Ich lache gern."
Piri, l?chelnd: "Aha."
Der Krieger hat die Augen ge?ffnet. Beide lachen.
Sie stehen vor einem grossen l?nglichen Kasten. Die Klapptür an seiner Schmalseite tr?gt die Aufschrift 'K?rper'. Ein Türchen an der Langseite ist mit 'Kleider' beschriftet. Piri stellt den Krieger auf die Beine. Piri: "Gib mir deine Kleider."
Es macht husch, und der Krieger steht nur noch mit seinen Messern bekleidet vor Piri und streckt ihr seine Kleider hin. Er hat keine Geschlechtsteile.
Piri, auf das Kleidertürchen hinweisend: "Wirf sie da rein. Und du gehst durch dieses Tür. Die Messer l?sst du besser draussen."
Der Krieger l?sst seinen Messergürtel fallen, w?hrend er durch die Tür geht.
Kaum hat sich die Tür hinter ihm geschlossen, beginnt der Kasten zu rauschen und der Krieger zu schreien: "Aaahhh!"
Piri steht davor und kichert hihi.
Am anderen Ende des Kastens entnimmt Piri l?chelnd die gewaschenen Kleider einem zweiten Türchen. Krieger: "Aaaaahhhhhh!"
Mit wild durcheinander gewirbelten Haaren und zerknirschtem Gesichtsausdruck kommt der saubere Krieger aus dem anderen Ende des Kastens. Piri streckt ihm l?chelnd die gewaschenen Kleider und den Messergürtel hin. Die Kleider sind natürlich immer noch zerrissen.
Der Krieger nimmt die Kleider. Piri: "Du brauchst sie nicht anzuziehen."
Krieger erstaunt. Piri, an ihm schnuppernd: "Frisch gewaschenes Mann riechen gut."
Piri, davoneilend: "Komm mit."
Krieger: "?"
Piri: "Warum wolltest du Chromos 5 t?ten?"
Krieger: "Ich habe daneben gezielt. Ich wollte wissen, was es ist."
Piri: "?"
Sie kommen in einen schlichten Raum mit einer grossen Fenster?ffnung und einem grossen Bett.
Sie stehen in dem Raum. Piri sieht den nackten Krieger an. Piri: "Was ich dich vorhin schon fragen wollte ... Wie willst du Sex haben, wenn du keine Geschlechtsteile hast?"
Krieger: "Sie kommen nur hervor, wenn ich sie brauche."
Piri zieht sich aus, ...
... legt die Arme um den Krieger und küsst ihn.
Piri, immer noch die Arme um ihn gelegt: "Brauchst du sie jetzt?"
Der Krieger schaut nach unten. Piri ist etwas zurückgetreten und schaut dem Krieger kritisch zwischen die Beine. Krieger: "Ja."
Piri, zwischen die Beine des Kriegers schauend, beide H?nde an die Wangen gelegt, erstaunt: "Oh!"
Piri kichert hihi, st?sst den Krieger aufs Bett ...
... und hechtet neben ihn.
Sie hat den Kopf auf den Arm gestützt und schaut ihn l?chelnd an. Krieger: "Was soll ich jetzt tun?"
Piri, verblüfft: "Hast du noch nie Sex gehabt?"
Krieger: "Nein. Die Frauen, die ich gesehen habe, bevor ich in diese Stadt kam, waren alle tot."
Piri, den Kopf senkend, um seinen K?rper zu küssen: "Woher kommst du eigentlich?"
W?hrend der nun folgenden Unterhaltung küssen und paaren sie sich:
Krieger: "Meine erste Erinnerung ist Feuer ..."
Ein brennendes Labor. Weissbekittelte Forschungsleute rennen in Panik herum.
Eine Frau mit angstvollem Gesicht hat die Hand des nackten Kriegers ergriffen und sagt: "(Unverst?ndliche Zeichen)!"
Paarungsbild. Krieger: "Dann gab es einen gewaltigen Knall. Alles war schwarz. Als ich wieder zu mir kam ..."
Der Krieger sieht Mauertrümmer über sich und etwas Himmel.
Er schaut nach links und sieht durch eine ?ffnung in den Trümmern Genkrieger herumstehen. Sie tragen eine Unform, leichte Schuhe, keine Helme. Jeder tr?gt entweder eine schwere, automatische Feuerwaffe oder einen Raketenwerfer. Genkrieger: "(Unverst?ndliche Zeichen)."
Anderer Genkrieger: "(Unverst?ndliche Zeichen)."
Die Genkrieger, ungef?hr zwanzig, ziehen davon.
Paarungsbild. Krieger: "Ich war so von Trümmern zugedeckt, dass sie mich übersehen hatten, aber das machte keinen Unterschied, denn ich war so gut wie tot ..."
Der in den Trümmern liegende Krieger schaut an sich herunter und sieht, dass sein K?rper vom Bauch abw?rts zerquetscht ist. Erz?hlstimme des Kriegers: "... Aber das wusste ich nicht, denn ich war gerade erst geboren und konnte weder sprechen noch etwas wissen ..."
Der Krieger schaut sich um und entdeckt einen Haltegriff für seine H?nde. Erz?hlstimme des Kriegers: "... Hingegen spürte ich deutlich den Schmerz, und weil ich nicht begriff, dass dies mein K?rper war, der hier im Sterben lag, ..."
Der Krieger greift mit beiden H?nden nach dem Haltegriff über ihm. Erz?hlstimme des Kriegers: "... hielt ich mich fest und zog mit aller Kraft, ..."
Dort, wo er eingeklemmt ist, reisst der K?rper ab. Erz?hlstimme des Kriegers: "... bis mein K?rper zerriss. Die Schmerzen waren gar nicht so gross. Jedenfalls konnte ich es aushalten."
Paarungsbild. Krieger: "Eine Zeit hing ich da an meinen Armen. Die Schmerzen liessen nach. Nun wollte ich raus aus den Trümmern."
Der Krieger zieht sich mit den Armen zur ?ffnung in den Trümmern, durch die er vorhin die anderen Genkrieger gesehen hat.
Vorsichtig schaut er aus der ?ffnung und sieht überall Trümmer und blutige Leichen in weissen Kitteln. Erz?hlstimme des Kriegers: "Ich hatte Hunger, und das Blut der Toten roch verlockend."
Der Krieger zieht sich aus dem Trümmerhaufen ...
... und bewegt sich durch das Bild der Verwüstung auf die n?chste Leiche zu.
Mit einer Hand stützt er sich am toten K?rper ab. Mit der anderen reisst er Fleisch heraus, ...
... um es gierig zu verschlingen.
Der nackte Krieger liegt neben einem halbaufgefressenen K?rper. Seine Hüfte und kurze Beinstummel sind nachgewachsen.
Der nackte Krieger von hinten, wie er, voll ausgewachsen, den Ort der Verwüstung verl?sst.
Paarungsbild. Krieger: "So verliess ich den Ort meiner Geburt."
Piri: "Wann war das?"
Paarungsbild. Krieger: "Ich weiss nicht. Aber so vom Gefühl her sind etwa vier Jahre vergangen."
Piri: "Bei mir auch."
Paarungsbild. Piri: "Mein erstes Erinnerung ist, ..."
Eine weisse Decke und ?rztlich vermummte Gesichter. Piris Erz?hlstimme: "... wie ich nackt und nass auf einem Bahre liege."
Piri vor einem Lerncomputer. Piris Erz?hlstimme: "Ich wurde dann zum Gentech ausgebildet."
Bild von einem Labor irgendwo in Natural City. Piris Erz?hlstimme: "Ich lebte in einem Labor in Genville. Du musst wissen, Natural City hiess vor zwei Jahren noch Genville."
Piri im Labor. Piris Erz?hlstimme: "Als mein Ausbildung abgeschlossen war, sollten wir zum Verteidigung von Genville leistungsst?rkere Krieger entwickeln, ..."
Strassenkampfszene in Natural City. Piris Erz?hlstimme: "... aber bevor es soweit kam, war das Genkrieg zuende, und es gab ein blutiges Revolte gegen das Regierung und das Gentechnik."
Erschiessung von weissbekittelten Forschungsleuten. Piris Erz?hlstimme. "Viele von uns wurden erschossen ..."
Forschungsleute, die lebendig in den S?uregraben geworfen werden. Piris Erz?hlstimme: "... oder in eines der S?uregr?ben geworfen. Es war entsetzlich."
Paarungsbild. Piri weint bei der Erinnerung. Piri: "Einige von uns wurden gerettet."
Genville ohne Bauten, nur mit der Kunststoffkuppel. Piris Erz?hlstimme: "Das heutige Genville war ursprünglich ein Bunker mit einem Schutzkuppel. Es sollte das Bev?lkerung vor biologischen Angriffen schützen."
Sargbeh?lter in der Glasr?hre nach Genville. Piris Erz?hlstimme: "Wir wurden dorthin verbracht. Damit war das Bunker zum Gef?ngnis für künstliche Wesen geworden."
Paarungsbild. Piri wischt sich eine Tr?ne weg. Piri: "Sie haben das Bunker dann zum Spott Genville genannt und das Stadt Natural City. In ihr dürfen nur natürlich gewachsene Wesen wohnen."
Paarungsbild. Piri: "Also haben wir hier unser Genville aufgebaut. Die Natürlichen lassen uns in Ruhe. Sie scheinen uns vergessen zu haben."
Piri und der Krieger umarmen sich heftig und st?hnen uh und ah.
Der Krieger liegt auf dem Rücken und l?chelt zur Decke. Piri hat ihr Gesicht auf die kr?ftige Brust des Kriegers gebettet. Piri, l?chelnd: "Wir haben so viel geschwatzt. Du hast bestimmt kaum etwas von deinem ersten Mal gehabt."
Piri schaut ihm ins Gesicht. Der Krieger l?chelt weiter zur Decke. Piri: "Na, ich glaube, du hast doch etwas davon gehabt."
Szeneanfang:
Der Krieger liegt seitw?rts eingerollt, nackt neben dem Bett, am Boden und schl?ft. Piri steht nackt am Fenster und schaut sich den Sonnenaufgang an.
Es macht husch, und Piri ist angezogen.
Ein zweites Husch, und der Krieger steht angezogen hinter ihr.
Er legt ihr von hinten den Arm um den Hals. Piri ist überrascht.
Der Krieger zieht den Arm gegen seine Brust und würgt sie. Piri hat ein schmerzverzerrtes Gesicht.
Dann krümmt sie sich nach vorn, was den Krieger von den Füssen hebt, ...
... dreht den Kopf und zieht ihn aus der Armklammer, ...
... packt die Arme des Kriegers und bewegt sich rückw?rts, ...
... so dass die Beine des Kriegers sich über die Arme bewegen und er nach diesem Salto ...
... auf dem Rücken am Boden landet.
Er st?sst sich mit den Armen ab, ...
... dreht sich in der Luft ...
... und landet l?chelnd vor ihr auf den Füssen.
Krieger, l?chelnd: "Warum bist du so stark?"
Piris Gesicht, klein. Erz?hlbild: Nasser, eben dem daneben liegenden Tank entnommener Genkrieger auf einem medizinischen Rolltisch. Er ist umringt von einem Forschungsteam aus Natürlichen. Piri: "Am Anfang wurden Genkrieger von Natürlichen entwickelt."
Erz?hlbild: Ein Teammitglied piekt den Krieger mit einer Spritze, um ihm Blut abzuzapfen. Piris Erz?hlstimme: "Dabei gab es ..."
Erz?hlbild: Der Krieger richtet seinen Oberk?rper auf und greift nach der Spritze. Piris Erz?hlstimme: "... Zwischenf?lle."
Erz?hlbild: Der Krieger rammt die Spritze dem Teammitglied in die Brust. Piris Erz?hlstimme: "Niemand konnte vorhersagen, ..."
Erz?hlbild: Dann springt er auf den Boden und greift sich ein Skalpell. Piris Erz?hlstimme: "... wie sich ein neuer Krieger ..."
Erz?hlbild: Mit dem Skalpell schneidet er in den Hals eines anderen Teammitglieds. Piris Erz?hlstimme: "... verhalten würde."
Erz?hlbild: Ein weiteres Teammitglied will dem Krieger einen Stuhl über den Kopf schlagen. Piris Erz?hlstimme: "Das kostete einigen Forschenden das Leben."
Erz?hlbild: Der Krieger packt den Stuhl. Piris Erz?hlstimme: "Deshalb wurden Chromos 4 Forschungsleute entwickelt, ..."
Erz?hlbild: Der Krieger rammt die Stuhlbeine durch den Brustkorb des Angreifers. Piris Erz?hlstimme: "... welche schneller und kr?ftiger waren als die Genkrieger."
Krieger: "Aber wenn ihr doch so stark seid. Warum haben sie euch nicht in den Krieg geschickt?"
Piri, l?chelnd seine Brust streichelnd: "Das K?rper eines Genkriegers ist viel ausdauernder und kann mehr einstecken. Im übrigen konnten sie es sich nicht leisten, dauernd Forschungsteams zu verlieren."
Die M?gen des Kriegers knurren. Krieger: "Gibt es hier etwas zu jagen?"
Piri, befremdet: "Warum müsst ihr Krieger immer so kampflüstern sein?"
Krieger: "Ich habe Hunger."
Piri, erschrocken: "Oh verzeih, daran habe ich gar nicht gedacht."
Piri verl?sst den Raum. Krieger: "Was ist das, ein 'Verzeih'?"
W?hrend sie die Treppe des Turmes hinabgehen. Piri: "Das ist so ein Redensart der Natürlichen. Sie wollen damit erreichen, dass das Gegenüber nicht ver?rgert ist, weil sie ein Fehler gemacht haben."
Krieger: "Was ist 'ver?rgert'?"
Piri: "Wenn du zornig bist, wütend. Es ist ein schwaches Form von Hass."
Krieger: "Die Menschlichen haben viel Hass. Ich habe nie Hass. Du brauchst bei mir kein Verzeih."
Einige Meter weiter ?ffnet sich ein Platz, auf dem ein lebendiges Kunstwerk steht.
Das Kunstwerk bewegt sich. Der Krieger ist alarmiert ...
... legt den Arm um Piri und hechtet mit ihr hinter ein Gebüsch.
Aus der Deckung heraus beobachtet der Krieger das Kunstwerk. Piri, l?chelnd: "Brauchst du schon wieder Sex?"
Der Krieger schaut sie verwirrt an. Krieger: "Wie kannst du überleben, wenn du so unvorsichtig bist?"
Piri, erstaunt: "Ist Sex mit dir gef?hrlich?"
Krieger, aufgeregt: "Da drüben steht ein Kampforganismus, und du gehst auf ihn zu."
Piri schaut zum Kunstwerk.
Auf Piris Gesicht breitet sich Verstehen aus.
Piri, lachend: "Das einzige Kampforganismus in Genville bist du. Das ist doch nur ein organisches Kunstwerk."
Krieger: "?"
Krieger: "Was ist ein Kunstwerk?"
Piri: "Es dient dem Freude und dem Entzücken."
Krieger: "Ist es freundlich?"
Piri, lachend: "Ja, es ist freundlich. Komm!"
Piri nimmt seine Hand und steht auf.
Sie stehen neben dem Kunstwerk. Piri führt die Hand des Kriegers zum Kunstwerk. Die andere Hand des Kriegers klammert sich hinter seinem Rücken um einen Messergriff.
Mit ?usserster Vorsicht und bereit zuzustossen, berührt der Krieger das Kunstwerk, ...
... welches durch die Berührung zu klingen beginnt, ...
... was den Krieger verblüfft zurücktreten l?sst, w?hrend Piri hihi kichert.
Hinter einem Gebüsch steht jemand mit einem lebenden Kopfschmuck in orientalischen Kleidern und beobachtet die Szene. Beobachter denkt: 'Was hat es da für ein genetisches Witz aufgegabelt?'
Der Beobachter geht auf die beiden zu.
Piri sieht ihn und sagt: "Da kommt Aladin."
Beobachter, würdevoll: "Aladan, wenn ich bitten darf."
Piri, erkl?rend zum Krieger: "Heute heisst es also Aladan."
Krieger: "?"
Piri und der Krieger schauen ihn an, w?hrend er n?herkommt und, auf den Krieger zeigend, sagt: "Was ist denn das da für ein genetisches Witz?"
W?hrend der Krieger, mit beiden H?nden je ein Messer ziehend, sich vom Boden abst?sst, dreht Piri mit erstauntem Gesicht den Kopf zu ihm. Piri: "?"
Wie ein angreifender Tiger im Sprung ist der Krieger über Aladan. Aus seinem weitge?ffneten Mund kommt ein markerschütterndes 'GROAAAR'. Die Arme sind ausgestreckt, und die beiden Messer zielen auf Aladan.
Aladan weicht erschrocken zurück ...
... und stolpert über einen Stein.
W?hrend er auf dem Rücken liegt, landet der Krieger vor ihm auf den Beinen.
Aladan, gezeichnet vom Schreck: "Was soll das? Bist du verrückt?"
Krieger, grinsend: "Ein Witz ist doch zum Lachen. Ich wollte dich zum Lachen bringen."
Piri kichert hihi.
Aladan schaut zum Kunstwerk und sagt mit gespieltem Erstaunen: "Oh, das Kunstwerk."
Der Kopf des Kriegers schnellt zum Kunstwerk herum.
Aladan, noch immer am Boden liegend, gibt dem Krieger einen Tritt in den Hintern.
Der Krieger fliegt durch die Luft in Richtung Kunstwerk.
Dort st?sst er mit den Füssen an, ...
... überschl?gt sich ...
... und h?ngt schliesslich mit dem Kopf nach unten im Kunstwerk fest.
Das Kunstwerk aus der Perspektive des Kriegers. Aladan, hahaha lachend: "Du bringst mich wirklich zum Lachen."
Piri kichert hihi.
Der Krieger beginnt zu rotieren, so dass die Umgebung verschwimmt, w?hrend der Krieger deutlich sichtbar bleibt. Seine Messer zerschnippeln das Kunstwerk.
Der Krieger schnippelt weiter. Piris schemenhafte Gestalt schreit: "Nein!"
Der Krieger landet inmitten des zerstückelten Kunstwerkes auf den Füssen.
Piri zum Krieger, betrübt: "Warum hast du das Kunstwerk zerst?rt. Das hat ihm bestimmt weh getan!"
Krieger: "Es wollte mich fressen."
Piri, seufzend: "Kunstwerke fressen niemanden."
Aladan, kopfschüttelnd: "Deine Witze übertreffen alles, was ich bisher gesehen habe."
Aladan zu Piri: "Wenn ich ein Kunstwerk baue, dann ohne Schmerzempfinden. Es soll nicht leidend dem Sch?nheit dienen."
Piri, Aladan einen Kuss auf den Mund gebend: "Wie weise du bist!"
Strahlend geht Aladan weiter.
Der Krieger schaut ihm nach, wobei er fasziniert den lebenden Kopfschmuck beobachtet.
Krieger: "Was macht dieses Ding auf seinem Kopf mit ihm?"
Piri: "Es macht ihn auff?llig und interessant. Damit will es sich Liebe verschaffen."
Die M?gen des Kriegers knurren. Piri: "Ach ja, du hast ja Hunger."
Sie nimmt ihn bei der Hand, ...
... dann gehen sie weiter, einen Pfad entlang.
Ein harmlos wirkender grosser Hund trottet ihnen entgegen.
Der Krieger zieht ein langes Messer, was Piri mit Stirnrunzeln bemerkt.
Der Krieger st?sst sich ab und fliegt durch die Luft auf den Hund zu, wobei die Umgebung verschwimmt.
Piri ist erschrocken, ...

