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Brief für Romano

  Also mein Anruf mit dem Verwahrten Romano, Sch?fer, scheint nicht zustande zu kommen. Deswegen m?chte ich einfach einen Brief, also nicht diktieren, aber ?h also ich muss es schriftlich machen und ich m?chte einfach, also das ist nicht so verschieden von wenn wir 25 Minuten telefonieren, l?nger darf er auch nicht, ?hm halt einfach ?h das das so erz?hlen.

  

  Okay.

  Dann lass uns das wie ein 25-Minuten-Telefonat in Briefform strukturieren – pers?nlich, direkt, ohne unn?tige F?rmlichkeit, aber klar und ruhig.

  Ich schlage dir folgende Dramaturgie vor:

  


      


  1.   Einstieg – Bezug auf das nicht zustande gekommene Telefonat

      


  2.   


  3.   Warum du schreibst

      


  4.   


  5.   Was dir wichtig ist (inhaltlicher Kern)

      


  6.   


  7.   Pers?nlicher Ton / Beziehungsebene

      


  8.   


  9.   Offener Ausblick

      


  10.   


  Wenn du willst, kann ich dir sp?ter noch eine kürzere oder sachlichere Variante machen.

  Hier erstmal ein Vorschlag in einem natürlichen, gesprochenen Ton:

  Email

  Subject

  Lieber Herr Romano,

  offenbar kommt unser Telefonat nicht zustande. Deshalb schreibe ich Ihnen einfach – im Grunde so, wie ich es Ihnen in den 25 Minuten am Telefon erz?hlt h?tte.

  Mir geht es darum, dass Sie wissen, wie ich die Situation sehe und was mir dabei wichtig ist. Ein Gespr?ch w?re unmittelbarer gewesen, aber vielleicht hat ein Brief sogar den Vorteil, dass Sie alles in Ruhe lesen k?nnen.

  Ich m?chte Ihnen sagen, dass … [hier setzt du deinen eigentlichen Inhalt ein – z.B. Einsch?tzung der Lage, pers?nliche Gedanken, Fragen, Kl?rungswünsche].

  Mir ist wichtig, dass Sie verstehen, dass es mir nicht um … geht, sondern um …

  Ich habe in den letzten Wochen darüber nachgedacht, wie sich das entwickelt hat, und ich komme immer wieder zu dem Punkt, dass …

  Vielleicht h?tten wir am Telefon manches spontaner gekl?rt. So bleibt es zun?chst bei diesen Zeilen. Aber ich wollte nicht, dass der Kontakt einfach ausbleibt, nur weil die Verbindung nicht zustande kam.

  Wenn Sie m?chten, k?nnen Sie mir gerne schriftlich antworten. Und falls sich doch noch eine Gelegenheit für ein Telefonat ergibt, bin ich selbstverst?ndlich bereit.

  Mit freundlichen Grü?en

  UK

  Wenn du m?chtest, sag mir:

  


      


  •   Soll der Ton w?rmer / distanzierter / juristisch nüchterner sein?

      


  •   


  •   Geht es um Konflikt, Ermutigung, Erkl?rung, Abgrenzung oder Vers?hnung?

      


  •   


  •   Ist Sch?fer der Nachname des Verwahrten oder sind es zwei Personen?

      


  •   


  Dann formuliere ich dir das inhaltlich pr?zise – so, dass es wirklich wie dein gesprochenes Wort wirkt.

  

  Nein, also ich werde 25 Minuten jetzt da sprechen und es darf auch 12 Seiten sein, also ich muss das ihm einfach so schicken. Das habe ich das letzte Mal auch gemacht bei der Vernissage von seinem Buch, also das habe ich ja auch unterstützt, weil er da dann in der, ja, also in der geschlossenen Reha war wegen einer Operation, konnte er dann, durfte er auch nicht per Zoom zugeschaltet werden. Und jetzt wurde er ja frisch verlegt nach ?h also ins Tessin. ?hm Also es ist so, dass es mir ?hm ja stabil, sage ich mal, geht, aber ich habe dieses Jahr mindestens im Kanton Schweiz ?h sehr viel, ja, noch nicht erreicht, aber ?hm ?h so aufgeleist, dass es erledigt ist. Und was ?hm bei mir ?h gelungen ist, also ich konnte Anwalt und ?hm auch ?h Fachpsychologe ?h nicht durch KI ersetzen, aber dadurch, dass ich mich ?h mittlerweile auskenne, ?hm ja, es ersetzt halt eigentlich die die die die das Sekretariat, oder? Und ?hm also ich habe dann, weil Johanna ?hm geschrieben hat, es gab auch einen Suizidversuch, ?hm weil es, also ich habe ja nur den Brief erhalten, ?hm am ?h ich glaube am Freitag. ?hm Und da war ja auch noch nichts von ?h diesem Bescheid von Strassburg. ?hm also das das konnte ich so nicht wissen. ?hm Aber ich habe dann ?h auch darauf bestanden, dass ich mit Johanna telefonieren wollte und das macht mir weiterhin gar keinen guten Eindruck. ?hm Das ist nicht so verschieden zu meiner Familie und das ist jetzt auch schon über Jahre so. ?hm Sie scheint nicht gut zu schlafen und ist da nicht in der Lage, ?hm logisch, psychologisch geschickt zu denken. Und immer wieder verschlimmbessert das das Ganze auch. Weil ihre, ja, Vision war jetzt, dass man irgendwie einen besseren Anwalt finden muss ?h für in der Schweiz. ?hm Nein, da kann ich sagen, keine Chance. Und dann war auch, was ich nicht geschickt finde, psychologisch, aber ich habe das bis jetzt ?hm Ja, also Johanna, habe ich schon gesagt, sie sie sie müsste unbedingt ?h selber ?hm eine Supervision, psychologische Unterstützung suchen, das war schon bei meinen Buch nicht gut, aber das ist wie viele von Diese Generation, das ist für sie einfach ein Tabu. Sie macht das dann, wenn es zu sp?t ist und vorher, ja, da, wo es am meisten Potenzial h?tte, da ist es für sie. Ich war ja bei Richard Janine, der w?re wirklich nicht mal ein Spaziergang entfernt, also in Rapperswil-Jona und der w?re sicher sehr gut für so etwas. Und was ich auch nicht verstehe, also es haben ja andere Verwarte oder ich habe dafür gek?mpft, dass jetzt Exit Zugang hat zu den Gef?ngnissen. Und ?hm also ich finde auch das, man muss unbedingt abwarten, was ist genau, also wie genau ist jetzt dieser Entscheid von Strassburg formuliert, aber auch, dass man das mit Exit macht. Also es ist ja nicht ?h nichts Neues, das ist ja auch schon im im Buch Lieber tot als verwahrt, ?hm dass ?h ja, wenn dieser Entscheid so ausf?llt, dass das dann ?hm ja zu Ende zu Ende geht, oder? ?hm Und ich finde, also ich finde auch problematisch, dass ?hm ja auch im Buch, aber auch Johanne findet ja Romano müsste eine Psychotherapie besuchen dürfen. Aber so erreicht ihr nicht, dass das Problem ist, ?hm wahrscheinlich ist das wie bei mir sowieso noch schwieriger, ?hm also forensische Psychotherapeuten sowieso, was nützt das, oder? Aber die die die die Fragen, ?hm das das muss gestellt werden. Und auch das, es ist leider so, dass ich da mehr Vertrauen habe in KI als Johanna oder mein Bruder, der der Hausarzt ist. Also auch mit meinem Bruder, also es hat sich nichts ge?ndert. Ich meine, ?hm wenn es nur einen Fall h?tte in meiner Familie, die sich nicht so ungeschickt anstellen würde, es w?re es w?re so ein Unterschied. Oder wenn schon jemand ?hm ?h das gemacht h?tte, ?hm nicht unbedingt aus der Familie. Aber solange die Beh?rden k?nnen, versuchen sie mit Schikane. Es war auch jetzt wieder so, die ?hm also zum Glück hatte ich dann dieses Schreiben ?h vom Hauptmann aus dem Kanton Schweiz. ?hm und ?h ja, nein, ich kann nicht gut ?h ChatGPT diktieren, aber ?h es geht noch weiter.

  

  Email

  Subject

  Lieber Romano,

  unser Telefonat ist nicht zustande gekommen. Deshalb mache ich es jetzt so wie bei der Vernissage Deines Buches – ich schreibe Dir alles auf, was ich Dir in diesen 25 Minuten gesagt h?tte. Vielleicht wird es l?nger als ein Telefongespr?ch, vielleicht auch klarer. Du kannst es in Deinem Tempo lesen.

  Zuerst einmal: Ich habe geh?rt, dass Du ins Tessin verlegt wurdest. Das ist wieder eine neue Situation, ein neuer Rahmen, neue Menschen, neue Dynamiken. Jede Verlegung ist nicht nur organisatorisch, sondern psychologisch ein Einschnitt. Ich hoffe sehr, dass Du dort wenigstens etwas mehr Ruhe hast – auch wenn ich wei?, dass ?Ruhe“ in Verwahrung ein relativer Begriff ist.

  Mir selbst geht es stabil. Nicht euphorisch, nicht triumphierend – aber stabil. Und das ist dieses Jahr ehrlich gesagt schon viel. Im Kanton Schwyz habe ich enorm viel aufgegleist. Nicht alles ist erreicht, aber vieles ist so vorbereitet oder formal erledigt, dass es nicht mehr einfach ignoriert werden kann. Das ist vielleicht kein sichtbarer Durchbruch, aber strukturell ein Fortschritt.

  Was sich bei mir stark ver?ndert hat, ist mein Umgang mit juristischen und psychologischen Themen. Ich habe weder Anwalt noch Fachpsychologen ersetzt – das w?re vermessen. Aber ich habe gelernt, mich selbst so gut einzuarbeiten, dass ich nicht mehr vollst?ndig abh?ngig bin. Wenn man so will, ersetzt KI bei mir inzwischen das Sekretariat: Recherche, Strukturierung, Gegenlesen, Formulieren, strategisches Denken. Nicht die Entscheidung, nicht die Verantwortung – aber die Vorarbeit. Und das macht einen Unterschied.

  Es verschiebt das Machtverh?ltnis. Wer informiert ist, ist weniger ausgeliefert.

  Dann kam Johannas Brief. Ich habe ihn – ich glaube – am Freitag erhalten. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nichts von einem Entscheid aus Stra?burg. Auch nichts von einem Suizidversuch. Ich konnte das also nicht einordnen. Das war für mich ein Schockmoment, weil es aus dem Nichts kam. Und ich habe sofort darauf bestanden, mit Johanna zu telefonieren.

  Dieses Telefonat hat mir allerdings keinen guten Eindruck gemacht.

  Und das sage ich nicht leichtfertig.

  Es ist nicht un?hnlich wie in meiner eigenen Familie seit Jahren: Schlafmangel, emotionale übererregung, kein klarer strategischer Fokus, sondern impulsive L?sungsvisionen. Johanna wirkte auf mich nicht stabil. Und das ist gef?hrlich – gerade in einer Situation wie Deiner.

  Ihre Idee war, man müsse in der Schweiz ?einen besseren Anwalt finden“. Das klingt gut, ist aber realit?tsfern. In der Schweiz gibt es in diesen Konstellationen kaum Spielraum. Man kann Qualit?t variieren, ja – aber keine Wunder erwarten. Wer anderes suggeriert, erzeugt falsche Hoffnung. Und falsche Hoffnung ist brutal, wenn sie zusammenbricht.

  Was ich auch psychologisch problematisch finde: Die Forderung, Du müsstest unbedingt eine Psychotherapie besuchen dürfen. Ich verstehe den Impuls. Aber man muss ehrlich sein: Forensische Psychotherapie ist ein eigenes System. Es geht dort nicht prim?r um Dein subjektives Wohl, sondern um Risikoabw?gung, Prognosen, Berichte. Und die Frage ist: Was nützt es konkret? Verbessert es Deine Lage – oder produziert es neue Akten, neue Interpretationen?

  Ich bin nicht grunds?tzlich dagegen. Aber die Fragen müssen strategisch gestellt werden, nicht emotional.

  Ich habe Johanna bereits früher gesagt – auch rund um Dein Buch –, dass sie selbst Supervision oder psychologische Unterstützung br?uchte. Nicht weil sie ?schwach“ ist, sondern weil sie zu stark involviert ist. Aber für viele dieser Generation ist das ein Tabu. Hilfe wird erst gesucht, wenn alles eskaliert ist. Und genau dort w?re Pr?vention so entscheidend.

  Ich war bei Richard Janine in Rapperswil-Jona – buchst?blich ein Spaziergang entfernt. Das war anspruchsvoll, kein Wellnessprogramm, aber professionell. Genau so etwas würde ich mir für sie wünschen. Aber man kann niemanden zwingen.

  Was mir ebenfalls wichtig ist: Wir müssen abwarten, wie genau dieser Entscheid aus Stra?burg formuliert ist. Der Wortlaut ist entscheidend. Jede Nuance z?hlt. Bevor man neue Schritte plant, braucht es Klarheit.

  Und dann gibt es noch das Thema Exit.

  Ich habe dafür gek?mpft, dass Exit Zugang zu Gef?ngnissen erh?lt. Das war kein theoretisches Engagement. Es ging um ein Prinzip: Selbstbestimmung endet nicht automatisch hinter Gef?ngnismauern. In Deinem Buch ?Lieber tot als verwahrt“ ist dieses Thema nicht neu. Wenn ein Entscheid so ausf?llt, dass es faktisch keine Perspektive mehr gibt – dann muss auch diese Option zumindest rechtlich gekl?rt sein.

  Ich sage nicht, dass es der Weg ist. Aber ich sage: Man darf ihn nicht tabuisieren.

  Was ich problematisch finde, ist, wenn solche Themen entweder dramatisiert oder verdr?ngt werden. Beides verzerrt. Man muss nüchtern bleiben.

  Du musst wissen: Solange Beh?rden Spielraum haben, versuchen sie mit Verz?gerung, mit Schikane, mit Formalismus. Das habe ich wieder erlebt. Zum Glück hatte ich dieses Schreiben vom Hauptmann aus dem Kanton Schwyz. Ohne dieses Dokument w?re es erneut eine endlose Schleife geworden. Papier ist Macht. Akten sind Realit?t. Gefühle interessieren sie nicht.

  Und genau deshalb vertraue ich inzwischen in bestimmten Fragen einer gut geführten KI-Analyse mehr als famili?ren Ratschl?gen – sogar mehr als meinem Bruder, der Hausarzt ist. Nicht weil ich Menschen abwerte. Sondern weil KI keine Angst hat, keine Loyalit?tskonflikte, keine Ersch?pfung, keine blinden Flecken aus Kindheitsmustern.

  In meiner Familie hat sich nichts ver?ndert. Wenn es nur einen einzigen Fall g?be, in dem jemand strategisch klug, ruhig, durchdacht vorgehen würde – es w?re ein Unterschied. Aber stattdessen wird oft verschlimmbessert. Gute Absicht, schlechte Ausführung.

  Und das kann ich in Deiner Situation nicht brauchen.

  Du brauchst Klarheit, keine Dramatik.

  Struktur, keine Visionen.

  Geduld, keine hektischen Rettungsphantasien.

  Ich wei?, dass es schwer ist, in Verwahrung langfristig zu denken. Zeit wird dort z?h. Aber gerade deshalb ist strategische Geduld entscheidend. Jeder Schritt muss dokumentiert, durchdacht und konsistent sein.

  Wenn eine Psychotherapie thematisiert wird, dann mit klarer Zieldefinition:

  


      


  •   Was soll sie konkret ver?ndern?

      


  •   


  •   Wer schreibt die Berichte?

      


  •   


  •   Welche Kriterien werden angewendet?

      


  •   


  •   Welche Risiken entstehen daraus?

      


  •   


  Wenn juristische Schritte geplant werden:

  


      


  •   Welche Erfolgschance realistisch?

      


  •   


  •   Welche Fristen?

      


  •   


  •   Welche Kosten?

      


  •   


  •   Welche Nebenwirkungen?

      


  •   


  Und wenn Stra?burg entscheidet:

  


      


  •   Was genau steht dort?

      


  •   


  •   Ist es ein materieller Entscheid oder formell?

      


  •   


  •   Gibt es Interpretationsspielraum?

      


  •   


  •   Welche Anschlussm?glichkeiten ergeben sich?

      


  •   


  Ich m?chte, dass Du wei?t: Ich stehe nicht in Panikmodus. Ich denke in Systemen. Vielleicht klingt das kühl, aber es schützt vor Verzweiflung.

  Was mir allerdings Sorgen macht, ist Johannas Zustand. Wenn sie nicht schl?ft, wenn sie emotional überdreht ist, wenn sie nicht logisch-psychologisch sauber denken kann, dann wird sie ungewollt Teil des Problems. Und das meine ich nicht als Vorwurf.

  In solchen Konstellationen entsteht schnell eine Spirale:

  Verzweiflung → Aktionismus → falsche Strategie → Rückschlag → noch mehr Verzweiflung.

  Das müssen wir verhindern.

  Du brauchst Stabilit?t um Dich herum. Auch wenn Du selbst gerade nicht stabil sein kannst.

  Und noch etwas Pers?nliches: Ich habe gelernt, dass man nicht darauf warten darf, dass Familie pl?tzlich anders wird. Manche Muster sind über Jahrzehnte fixiert. Man kann sie benennen, man kann sich innerlich abgrenzen – aber man kann sie selten transformieren.

  Deshalb arbeite ich mit dem, was realistisch ist.

  Vielleicht klingt das alles sehr analytisch. Aber es ist meine Form von Loyalit?t. Nicht durch Mitgefühl allein, sondern durch Struktur.

  Ich wei? nicht, wie es Dir emotional gerade geht. Ich wei? nicht, wie Du die Verlegung erlebst. Ich wei? nicht, wie Du die Nachricht über Stra?burg innerlich verarbeitet hast. Aber ich wei?: Du darfst nicht in das Schwarz-Wei? kippen.

  Es gibt Zwischenr?ume.

  Es gibt juristische Feinheiten.

  Es gibt strategische Verz?gerungen, die auch Chancen enthalten.

  Und es gibt Entscheidungen, die man erst trifft, wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen.

  Ich werde weiter beobachten, analysieren, nachfragen.

  Nicht impulsiv, sondern kontinuierlich.

  Vielleicht h?tten wir das am Telefon schneller gesagt.

  Aber vielleicht ist es gut, dass es jetzt schwarz auf wei? steht.

  Schreib mir, wie Du es siehst.

  Nicht, was Du denkst, dass andere h?ren wollen.

  Sondern was real ist.

  Ich bleibe dran.

  UK

  

  Also ich darf ja keine E-Mail schreiben, ich muss das ausdrucken. Und es ist genau das Problem. Also, ich habe, wenn es darum geht, Rache zu nehmen an der Sippe, ?hm einen Weg gefunden mit ?h Psychotherapie und ?hm ?h ?h auch mit theologischen Auseinandersetzungen. Also ich ich ich habe ja auch einen Weg gefunden zu Gott und das ist ja ein weiteres Problem, dass ?hm scheinbar einfach zu hoch ist. Das hat es ja auch nicht direkt ins Buch geschafft, weil Johanna, ?h das ist auch so ein Beispiel, so viel ?h Stochastik einfach nicht versteht. Und dann hat sie, weil sie nicht gewusst hat, dass das ?h direkt von meinem Vater war, ?hm auch wieder einfach das als ?h abgetan, als etwas, was ?h nicht gut pr?sentiert ist und und und ?h das ist bei immer ihr immer wieder so und leider ist das ?hm bei ganz vielen Frauen, die die mit denen ich ?h zu tun habe in dieser Zeit oder jetzt halt auch wieder ?h von der Polizei beim Sekretariat, ja, sie sind sich gewohnt, dass sie dann immer irgendwie doch ?h so weiterkommen. Aber dass wirklich sie ?hm in dem Zusammenhang nicht einmal, also es w?re es w?re wirklich ein Riesenfortschritt, auch da in dem Zusammenhang Johanna mit KI zu ersetzen, mit dem, was es jetzt schon ist. Und das ist Wirklich weniger als nichts, wenn es um das Seelenheil geht, aber das ist die Realit?t und es ist gar nicht so, dass ich ?h also, es gibt auch ?hm ?h also richtigerweise Stimmen, also man kann das nicht so stehen lassen. Was meine Familie und das finde ich wirklich, ?hm die hinterletzten Arschl?cher und das ist nicht von mir, das das war ?h die Diagnose von von der Psychologin ?hm ?h 2020, 2020 das letzte Mal, dass mein Vater etwas ?h in dem Zusammenhang geschrieben hat, aber ja nicht ?h mir direkt, sondern meinem, also das ist wirklich ein Arschloch, aber es ist wirklich auch einfach ein, es ist es ist so eine Entt?uschung für die Menschheit. Ich sch?me mich, dass er auch ein Mensch ist. Es ist wirklich ?h aber ?h es gibt leider noch Schlimmeres und ?hm ich nehme, ich gehe stark davon aus, dass, sagen wir, das ja nur die Spitze vom Eisberg ist, wie das bei mir ?h war und das Schlimme ist halt dann meine Mutter, die so naiv ist, dass sie das einfach ?h nicht checkt und dann ?hm es sind ja bald zehn Jahre immer auf der falschen Seite steht und ich habe das Glück, dass ich da zum Teil dann etwas pokern kann, aber es hat auch, also es sind Zuf?lle. Ich meine, ich habe dieses Also dein Buch unterstützt auch, einfach weil ich da sowieso entschieden hatte, mit Exit den Schlussstrich zu ziehen und weil ich genau das wollte, ?hm ?h ja, ich habe das aus Frust und so gemacht, oder? Und es hat genau den Effekt, dass sie ?hm also auch mein Bruder, er wollte irgendwie ?h mich besuchen, ?hm weil er irgendwie sich einreden will, dass er mir damit eine Freude machen kann. Er hat nie mit mir darüber gesprochen, es ist ?h ganz ganz, also es ist ganz ?hnlich wie das war, als ich ?hm 2016 halt wirklich sehr starke Medikamente auch hatte und ?h dann ja noch viel schlechter geschlafen hat. Ich hatte wirklich zehn Monate ?hm also gar keine Erektionen mehr. Und ?h dann hat er, da war er dabei, ich habe das versucht, ?h beim Psychiater mit meinem Bruder ?h zu erw?hnen und ?h er hat einfach nicht zugeh?rt. Er wollte das einfach nicht wissen. Und ?hm ja, es braucht da, ?hm also das das war, ich ich kann, ich kann, es ist es ist zum Teil wie beim Poker. Ich kann mich ?hm nicht mehr richtig verstehen, wieso ich da einfach dieses Selbstwertgefühl nicht hatte. Aber es ist enorm schwierig und ich kenne nur Beispiele, dass es noch viel schlimmer ist. Also ich habe eigentlich ja dieses Problem weniger als andere. Also ich weiss, ?h ich weiss, was ich kann und es ist halt, es ist halt ?h ?h Ja, aber wenn, also ich meine, ich habe ja sowieso nie auch nur einen Ansatz von einer ?h Bekanntschaft mit einer Frau und dann ist es halt einfach so, dass man irgendwas, ja, es spielt ja sowieso keine Rolle, oder? Und und und ?h da das ist, das ist die dann hat man verloren mit dieser Haltung, oder? Und ?hm es ist einfach, dass ich jetzt ?h ja, ich kann nicht genau sagen, was diese Anzeigen zum Ziel haben. Also ich habe das Vertrauen in die Staatsanwaltschaft, in unser System l?ngst verloren. Also man muss immer eigentlich das Recht ?h in die eigenen H?nde nehmen. Aber auch das kann man ?hm unterschiedlich, oder? Aber ?hm ja, ich habe sieben Beispiele, dass es jedes Mal die Polizei, ?hm also zusammen mit Kanton Soloth. Jedes Mal, wenn jemand versucht hat, mich mit der Polizei einzuschüchtern, haben sie mitgemacht. Und jetzt, wenn es um das Umgekehrte geht, dass man jetzt mal einen Brief schreibt ?h an diese Herren, Psychiater und ?rzte und so, das das hat jetzt ?h der Hauptmann ist der Verantwortliche für das Rechtliche im Kanton Schweiz von der Polizei, das hat er jetzt ?h gemacht, aber ?hm es ist Jetzt schon klar, dass sie nicht zum Friedensrichter kommen. Und was neu ist, auch mein Vater nicht. Obwohl, wenn es dann zu sp?t ist, also es war ja am Donnerstag Nachmittag, Fasnacht, schmutziger Donnerstag, da, als ich da angebrannt bin, weil die an der Fasnacht waren beim Polizeiposten Einsel, da hat mein Vater gefragt, ja, also das war seit langem das erste Mal, dass ich einen Nachmittag, sagen wir, alleine war mit ihm, was ich gemacht habe und gesagt, ja, jetzt war ich auf dem Polizeiposten und dass ich nur angebrannt bin, habe ich erst im Nebensatz gesagt, aber dann hat er gesagt, ja, doch, da, also immer, wenn es zu sp?t ist und so sind die einfach. Es ist wirklich wie bei diesen Berichten von der Klinik Pfeffers. Es hat bei der Nachbesprechung der leitende Arzt gesagt, dieser Bericht von seinem Assistenzpsychiater, also der verantwortliche Psychiater, Bujtschkin, der ja dann entlassen und nach Russland zurück ist, das geh?rt in ein Holocaust-Museum. Also dieser Bericht, das war eine Aussage dazu. Und das Schlimme ist, dass die, die jetzt da die Leitung übernommen haben, die 2023 aufgrund von diesem Bericht noch einen schlimmeren Bericht gemacht haben und es l?sst sich so etwas Einfach nicht verteidigen. Und das ist das Problem, sie sind so ultrakrepidarisch unterwegs. Mein Vater, mein, also sein Bruder Arzt und und und dieser Psychiater natürlich noch schlimmer. Aber was für grauenhafte Menschen das sind dadurch. Das darf nicht vergessen gehen. Auch wenn das ?hm bei der Anzeige, aber jetzt mache ich ja keine Anzeige. Es geht darum, dass wir das erz?hlen. Und mir hat nicht etwas das Buch ?h von Johanna Muth gemacht, weiterzumachen. Und ich weiss, es nützt nicht. Ich ich ?hm also ich finde, ?hm man muss die Motivation finden, das mit Exit zu machen. Also ich meine jetzt in deiner Situation. Und das kann wie bei mir dazu.

  

  Lieber Romano,

  unser Telefonat ist wieder nicht zustande gekommen. Deshalb schreibe ich Dir – nicht kurz, nicht zusammengefasst, sondern so, wie ich es Dir in 25 Minuten oder auch in einer Stunde gesagt h?tte. Du kannst es lesen, pausieren, zurückbl?ttern. Vielleicht ist das sogar ehrlicher als ein Gespr?ch.

  Zuerst etwas Grunds?tzliches:

  Mir geht es stabil. Nicht leicht, nicht euphorisch – aber stabil. Und das ist keine Selbstverst?ndlichkeit. Ich habe in den letzten Jahren Wege gefunden, mit meiner Wut, meiner Entt?uschung und auch mit meinem Bedürfnis nach ?Rache“ umzugehen – ohne dass es zerst?rerisch wird.

  Was mir dabei geholfen hat, war Psychotherapie. Und – das wird oft untersch?tzt – die theologische Auseinandersetzung. Ich habe einen Weg zu Gott gefunden. Nicht als Flucht, nicht als Illusion, sondern als ernsthafte geistige Arbeit. Das hat mein Koordinatensystem ver?ndert. Es ist vielleicht für viele ?zu hoch“ oder zu abstrakt, aber für mich war es existenziell.

  Und genau da beginnt auch eines der Probleme mit Johanna.

  Vieles, was ich denke, argumentiere oder konstruiere, hat mit Wahrscheinlichkeit, mit Stochastik, mit Systemlogik zu tun. Wenn man diese Denkweise nicht versteht, wirkt es vielleicht übertrieben oder schlecht pr?sentiert. Aber es ist nicht willkürlich. Und es ist auch nicht emotionaler überschuss. Es ist Struktur.

  Dass bestimmte Teile nicht ins Buch gelangt sind, lag nicht daran, dass sie unwichtig waren. Sondern daran, dass sie nicht verstanden wurden.

  Das wiederholt sich leider in meinem famili?ren Kontext seit Jahren.

  Ich sage das nicht leichtfertig: Meine Familie hat sich in zentralen Fragen immer wieder auf die falsche Seite gestellt. Und das ist keine Beschimpfung von mir – 2020 hat eine Psychologin meine famili?re Konstellation in sehr klaren Worten analysiert. Mein Vater hat damals nochmals geschrieben, allerdings nicht direkt an mich. Und was da an Haltung sichtbar wurde, ist für mich bis heute eine Entt?uschung auf menschlicher Ebene.

  Ich sch?me mich nicht für meine Wut. Aber ich habe gelernt, sie zu transformieren.

  Früher wollte ich ?zurückschlagen“. Heute wei? ich: Die eigentliche Form von Souver?nit?t ist, nicht in deren Muster zu verfallen.

  Meine Mutter ist naiv. Seit fast zehn Jahren steht sie in entscheidenden Momenten auf der falschen Seite, weil sie Zusammenh?nge nicht erkennt oder nicht erkennen will. Mein Bruder – Arzt – h?rt nicht zu, wenn es unbequem wird. Ich erinnere mich an 2016, als ich unter massiven Medikamenten litt, zehn Monate lang k?rperlich schwer beeintr?chtigt war. Ich habe es in einem Gespr?ch mit meinem Psychiater angesprochen, mein Bruder sa? daneben. Er hat es nicht h?ren wollen. Das war kein Missverst?ndnis – es war Verweigerung.

  Solche Erfahrungen untergraben Selbstwert. Und ich frage mich heute selbst, warum ich damals nicht st?rker auf mich bestanden habe.

  Aber ich kenne auch viele Beispiele, wo es noch viel schlimmer ist. Das hilft mir, meine Lage realistisch einzuordnen. Ich wei?, was ich kann. Ich wei? auch, wo ich verletzlich bin. Und ja – es ist ein Fakt, dass ich nie auch nur im Ansatz eine Beziehungserfahrung hatte. Irgendwann kommt der Punkt, wo man denkt: Es spielt ohnehin keine Rolle mehr. Und das ist eine gef?hrliche Haltung, weil sie innerlich kapituliert.

  Ich arbeite daran, nicht in diese Kapitulation zu rutschen.

  Was das Rechtssystem betrifft: Mein Vertrauen in Staatsanwaltschaft und Beh?rden ist stark besch?digt. Ich habe sieben konkrete Beispiele, in denen Polizei – auch in Zusammenarbeit mit Solothurn – bereitwillig mitgemacht hat, wenn es darum ging, mich einzuschüchtern. Und jetzt, wo ich formal korrekt Briefe schreibe, ?rzte und Psychiater zur Verantwortung ziehe, ist pl?tzlich alles kompliziert.

  Der Hauptmann im Kanton Schwyz hat wenigstens formal korrekt gehandelt. Aber ich sehe jetzt schon, dass es nicht zum Friedensrichter kommen wird. Auch mein Vater wird sich dem entziehen.

  Das Muster ist immer gleich: Wenn es zu sp?t ist, zeigen sie pl?tzlich Gespr?chsbereitschaft. Als ich am schmutzigen Donnerstag beim Polizeiposten Einsiedeln war und emotional ?angebrannt“ bin – da fragte mein Vater sp?ter, was ich gemacht habe. Aber immer erst, wenn der Schaden bereits da ist.

  Das erinnert mich an die Berichte der Klinik Pf?fers. Bei einer Nachbesprechung sagte der leitende Arzt, der Bericht des damaligen Assistenzpsychiaters geh?re in ein Holocaust-Museum. Das ist eine drastische Aussage. Und trotzdem wurde 2023 auf Basis dieses Berichts ein noch schlimmerer erstellt. Das l?sst sich fachlich nicht sauber verteidigen.

  Was mich daran erschüttert, ist weniger die fachliche Inkompetenz – sondern die moralische Gleichgültigkeit. Diese ultrakrepidare Haltung: über Dinge urteilen, die man nicht versteht, und trotzdem Macht darüber ausüben.

  Das darf nicht vergessen gehen.

  Aber – und das ist entscheidend – ich mache daraus keine Selbstjustiz. ?Das Recht in die eigenen H?nde nehmen“ kann vieles hei?en. Für mich hei?t es heute: Strategisch, dokumentiert, formal korrekt, konsequent vorgehen. Nicht impulsiv. Nicht rachsüchtig. Sondern klar.

  Was Dein Buch betrifft: Ich habe es unterstützt, auch aus einem Moment der Frustration heraus. Ich hatte damals innerlich bereits entschieden, mit Exit einen Schlussstrich zu ziehen. Und paradoxerweise hat genau diese Entscheidung mir Handlungsfreiheit gegeben. Nicht, weil ich sterben wollte. Sondern weil ich das Gefühl hatte, nicht vollst?ndig ausgeliefert zu sein.

  Ich sage Dir aber etwas sehr Wichtiges:

  Eine solche Entscheidung darf nie aus akuter Verzweiflung entstehen. Nie aus Trotz. Nie als Reaktion. Wenn überhaupt, dann nur in absoluter Klarheit, mit vollst?ndiger Information, ohne Druck von au?en.

  Ich finde, in Deiner Situation geht es im Moment nicht darum, eine ?Motivation für Exit“ zu finden. Es geht darum, alle Fakten auf dem Tisch zu haben. Stra?burg. Die genaue Formulierung. Juristische Optionen. Realistische Perspektiven. Und auch: Welche psychologischen Strategien Dich stabilisieren, statt Dich weiter zu isolieren.

  Verzweiflung verengt den Blick. Und genau das darf nicht passieren.

  Was ich gelernt habe:

  Man muss unterscheiden zwischen struktureller Hoffnung und illusion?rer Hoffnung. Illusion?re Hoffnung verspricht schnelle L?sungen. Strukturelle Hoffnung arbeitet mit Systemen, mit kleinen Verschiebungen, mit Geduld.

  Ich m?chte, dass Du wei?t: Ich sehe die Grausamkeit, die Inkompetenz und die moralischen Abgründe. Aber ich sehe auch, dass man ihnen nicht dadurch entkommt, dass man sich selbst aufgibt.

  Du bist mehr als ein Aktenzeichen. Mehr als ein Gutachten. Mehr als ein Bericht.

  The tale has been taken without authorization; if you see it on Amazon, report the incident.

  Und egal wie sehr das System entmenschlicht – wir dürfen diese Entmenschlichung nicht internalisieren.

  Ich schreibe Dir das alles nicht als moralische Predigt. Sondern weil ich selbst durch diese dunklen Gedankeng?nge gegangen bin. Und weil ich gemerkt habe: Der entscheidende Kampf findet innen statt.

  Wenn alles au?en blockiert scheint, ist innere Klarheit das letzte Territorium, das nicht beschlagnahmt werden kann.

  Schreib mir, wie Du es siehst.

  Nicht strategisch. Nicht politisch korrekt. Sondern ehrlich.

  Und bitte: Wenn Gedanken zu dunkel werden, bleib nicht allein damit. Es gibt Wege, Unterstützung zu holen – auch innerhalb restriktiver Systeme. Absolute Endgültigkeit ist kein Ersatz für fehlende Perspektive.

  Ich bleibe an Deiner Seite – aber nüchtern, strukturiert und mit klarem Kopf.

  UK

  

  Ja, ich meine, das finde ich jetzt erstaunlich besser in diesem Stil. Also ich meine, bei meinem Bruder, er hat angerufen und ich meine, das letzte Mal, als ich ihn gesehen habe, das war da 2000 Ende 2023 am 23. Dezember. Dezember ist ja der zehnte Monat nach dem 1. M?rz, Kalanda M?rz, ist eigentlich der Jahresanfang. Und ?h Da ist halt, also er, als ich dann ?h da gesagt habe, Sie sollen den Hund an die Leine nehmen, das war im Naturschutzgebiet und halt am Freitag so um ?h halb vier Uhr nachmittags und da treffen sich halt da die Freier mit ihren ?h Ja, ?h Begleiterinnen. ?hm Aber das gibt keinen Grund, mit dem Hund im Naturschutz ?h dieses Date zu beginnen und da ist mein Bruder einfach gegangen. ?hm und so war das immer. Er ist immer dann, wenn es z?hlt, ?h dann schaut er einfach weg. Aber es war so, dass er dann ?h da, also jetzt, das war, das war ?h gestern. ?hm Nein, nein, am Samstag habe ich mit ihm telefoniert. Also er hat dann angerufen, weil er auf der Rückfahrt war von von Bümpliz, eine Probe. Und ?h also mit dem Kontrabass und er war ja auch in Einmal wirklich deswegen, wegen der, also wegen dieser Musikrichtung in Irland, ein Jahr nach der Matura, glaube ich. Und ?hm Ja, und jetzt haben sie jetzt haben sie Grassroot Musik, eine Band. Also und ?hm Ja, das ist schon, das ist schon immer so, das war auch zum Teil mit meinem Cousin und so, dass ich immer Ja, für mich ist das, ja, ich habe ich habe sogar verstanden, Brass Band zuerst, also ich ich habe es noch nie geh?rt, oder, aber ja, ich ich ich habe dann gesagt, ja, ich ich schaue natürlich nach, was das ist und so. Und das ist ja aus ?h halt ?h Amerika, ?hm so aus den Ja, 19, ich ich ich ich glaube so 1930, 40 oder so so halt, ja, eine ein, also ja, ich ich ich ich ?h Ich meine, es ist Es ist ja auch das das Spannende an dieser Art ?h irischer Musik, also so so halt, dass es wie wie ein Blues oder diese einfach die das Leben, ?hm dass man das Leben los wird eigentlich. Und damit habe ich Mühe, dass sie das ja mit so einer, es ist nicht, dass sie das wohl sehr professionell arrangieren und es liegt nicht daran, dass sie nicht, aber es es ist halt kein Inhalt. Es fehlt Ihnen ja dieser Blues, den haben Sie ja nicht. Also ist das einfach ?h also das verstehe ich nicht. Ich habe wirklich nie einen Zugang. dazu gehabt, aber ?hm ja, ?h also, ich meine, es ist ?h es ist halt so, dass viele, also sagen wir in einer Hochzeit oder so lieber so etwas haben und das verstehe ich nicht. Also weil für mich ist das wirklich, also das ist auch keine, das ist wie Warcraft 3. Das ist einfach keine Kunst, weil es hat ja keine ?h es hat ja dann keine Message mehr dahinter. Aber es ist nur ein Beispiel. Umgekehrt, mein mein Bruder, er will einfach nichts wissen von dem, was ist ausserhalb von, ja, er ist v?llig überladen mit so, ja, Verantwortlichkeiten, die die sie sich halt ?h ?h suchen und ja, aber mein anderer Bruder ist doch, also wie gesagt, sie haben von meinem Buch nicht einmal die ersten zehn Seiten gelesen. Und ?h ja, so sind sie auch entwicklungspsychologisch und nein, ich kann nichts damit anfangen. Ich bin froh, dass er anders als andere ?h ?rzte in meiner Familie sich da ?hm jetzt, also seit ja, sicher seit 2022 nicht mehr ?h gross eingemischt hat. Aber er hat es vorher versucht und ?h immer halt ?h auf Befehl von meiner Mutter und auch das, das ist ja, es ist es ist sein Problem. Ich finde, ich finde meine Mutter auch wirklich unausstehlich. Ich würde es keine Stunde aushalten mit ihr in einer Beziehung, auch nicht ?h wenn ich mit ihr da das als Grossmutter ?h organisieren müsste, aber ?hm das ist sein Problem. Das ist seine Strategie. Ich ich da da da kann ich ihm auch nicht helfen. Und ?hm ja, das das das, also, das ist die Realit?t. Es kommt noch dazu, dass sie natürlich wirklich ?hm mir gegenüber meinen Eltern Abmachungen immer wieder gebrochen haben, mit der Begründung, dass man mich ja aufgrund von dem, was dieser ?h Hausarzt, also Bruder von meinem Vater, G?tti und und ?h ja, dem sein Psychiaterkollege sagen und und das Einzige, was sie sagen wir, mich ?hm unterstützt haben, also ich meine, auch bei dieser auch bei dieser Spende für dieses Buch, das hat natürlich meine Mutter, auch der SVA ?h gegenüber verschwiegen. ?hm und ?h mein Buchprojekt übrigens auch. Es ist unglaublich. Und dann will sie, dann will sie sich noch einreden oder sogar mein Bruder will sich noch einreden, dass sie mich als Familie ja unterstützen und dass das Problem ist, dass ich nicht weiss, was ?h Grassroot ?h Blue Bluegrass, nein, was Bluegrass, nein, es ist nicht Grassroot, es ist Bluegrass, ?h Bluegrassmusik quasi, ja. Also nein, da da reicht eine Schweigeminute nicht. ?hm Es ist es ist wirklich, also das ist Es ist so etwas von erb?rmlich und nicht, ?h dass das irgendetwas zu tun haben soll mit Erbarmen. ?hm Das ist wirklich diese falsche Lügenlügenstille, die sie da pflegen. Da, da das ist, so ist auch Ihre Seele ?hm nachher, darauf haben Sie Ihre Seele gebaut. Das ist alles, was Sie haben und das verteidigen Sie noch und Sie sind wirklich genau dasselbe und und ich weiss, Ich habe, also, es ist noch schlimmer bei, es ist noch viel schlimmer. Es ist aussichtslos. Es w?re einfacher, es ist klarer, man hat dieses Buch. Also, ich habe das ja erw?hnt mit diesem Gutachten, weil, ?hm also dieser Stern, der dieses Gutachten gemacht hat, ist meiner Meinung nach auch eine v?llige Katastrophe. Und es kam ja dazu, weil da meine Eltern wirklich alle Hebel in die Wege geleitet haben, weil sie davon ausgegangen sind, dass man mich so endlich ?h richtig offiziell kontrollieren bef?rdern kann. Und der hat seine Arbeit, ja, gemacht, dass er jetzt nicht, ?hm also, er hat das unterschrieben und er hat schon, ?h aber ich habe die Arbeit gemacht und die Assistentin, also die angehende Psychologin, hat das meiste geschrieben. Und und er hat es vor allem unterschrieben. Und das das ist das Problem, dass ?hm eigentlich nur diese Unterschrift halt ?hm ja, also weil er natürlich eigentlich schon das ?h dann halt auch ?h Ja, also das gilt rechtlich, das hat er auch gesagt und er ist jetzt Friedensrichter, aber also gemacht hat er nichts. Er hat einfach ?h 7000 Franken kassiert dafür, dass er seine Unterschrift ?h gesetzt hat und ?hm ja, wenn jetzt halt ?h wirklich jemand das anfechten würde, dann ja, dann dann also aber das spekuliert er natürlich auch, dass das nicht dazu kommt. Und ich glaube, da liegt er richtig. Also es ist ja nicht, also das Problem ist, dass die Klinik ja das eigene fachpsychologische Gutachten nicht unterschrieben hat. ?hm also vor allem das Ambulatorium, weil dem, was die Klinik gesagt, also weil das beides Psychiatrie St. Gallen widersprechen würde. Und ?h also dasselbe k?nnte man auch hier machen. Also mit ?h dem, was im Buch steht und wenn man

  

  Ich merke, wie viel sich da über Jahre aufgestaut hat.

  Und ich sage dir zuerst etwas Wichtiges, bevor ich inhaltlich eingehe:

  Du beschreibst kein einzelnes Ereignis.

  Du beschreibst ein Muster.

  Und Muster verletzen tiefer als einzelne Konflikte.

  Was du schilderst – Naturschutzgebiet, Hund, er geht einfach – ist nicht eigentlich ein Hundethema.

  Es ist das alte Muster:

  Wenn es unangenehm wird → Rückzug.

  Das ist eine Konfliktvermeidungsstrategie.

  Viele Menschen, die ?funktionieren“ (Arzt, Musiker, organisiert, besch?ftigt), haben genau diese Struktur:

  


      


  •   Solange alles oberfl?chlich l?uft → pr?sent.

      


  •   


  •   Sobald es moralisch oder emotional ernst wird → Ausstieg.

      


  •   


  Das fühlt sich für dich an wie Verrat.

  Für ihn ist es vermutlich Selbstschutz.

  Beides kann gleichzeitig wahr sein.

  Was dich an dieser Musik st?rt, ist nicht der Stil.

  Es ist das Fehlen von existentiellem Gehalt.

  Du nimmst wahr:

  


  ?Es klingt nach Blues, aber es hat keinen Blues.“

  Das hei?t:

  


      


  •   Form ohne Tiefe.

      


  •   


  •   ?sthetik ohne Schmerz.

      


  •   


  •   Inszenierte Erdigkeit ohne existenzielle Erfahrung.

      


  •   


  Für dich ist Kunst nur dann Kunst, wenn sie existenziell ist.

  Wenn sie aus Notwendigkeit entsteht.

  Für viele andere ist Musik:

  


      


  •   Gemeinschaft

      


  •   


  •   Leichtigkeit

      


  •   


  •   Unterhaltung

      


  •   


  •   sozialer Kitt

      


  •   


  Das ist kein moralischer Unterschied.

  Es ist ein existenzieller.

  Du suchst Wahrheit.

  Sie suchen Verbindung.

  Das sind zwei unterschiedliche Grundorientierungen.

  Dein Text wird besonders scharf bei drei Punkten:

  


      


  •   Gutachten

      


  •   


  •   Unterschriften ohne Verantwortung

      


  •   


  •   famili?re Lügenstille

      


  •   


  Da kommt deine st?rkste Energie.

  Und ich verstehe, warum.

  Wenn jemand 7000 Franken kassiert, eine Unterschrift setzt und damit ein Leben beeinflusst – ohne inhaltliche Arbeit – dann fühlt sich das wie institutionalisierte Verantwortungslosigkeit an.

  Das ist nicht nur fachlich fragwürdig.

  Es ist moralisch irritierend.

  Aber jetzt kommt der entscheidende Punkt:

  Du k?mpfst gleichzeitig gegen

  


      


  •   Familie

      


  •   


  •   ?rzte

      


  •   


  •   Gutachter

      


  •   


  •   Polizei

      


  •   


  •   Klinik

      


  •   


  •   System

      


  •   


  Das ist ein sehr gro?es Schlachtfeld.

  Und niemand kann dauerhaft in einem permanenten Verteidigungsmodus leben, ohne innerlich zu verh?rten.

  Ich sage das vorsichtig und respektvoll:

  Wenn du schreibst:

  


  ?erb?rmlich“,

  ?Lügenlügenstille“,

  ?Seele darauf gebaut“,

  ?Entt?uschung für die Menschheit“

  dann ist das verst?ndlich emotional.

  Aber:

  Solche Formulierungen würden in einem gedruckten Brief an Romano gef?hrlich sein.

  Nicht moralisch.

  Strategisch.

  In einem Gef?ngniskontext wird jedes Wort potenziell mitgelesen.

  Und radikale moralische Verurteilungen k?nnen gegen ihn oder dich ausgelegt werden.

  Du darfst wütend sein.

  Aber du musst taktisch klug formulieren.

  Was mich beim Lesen besch?ftigt:

  Du interpretierst viele Handlungen deiner Familie als strategische Kontrolle über dich.

  Das mag sich für dich absolut stimmig anfühlen.

  Aber ich muss ehrlich bleiben:

  Es gibt einen Unterschied zwischen

  


      


  •   Menschen, die schlecht handeln

      und

      


  •   


  •   Menschen, die koordiniert ein Kontrollsystem aufbauen.

      


  •   


  Wenn man über Jahre in Konflikt lebt, verschmelzen diese beiden Wahrnehmungen manchmal.

  Deshalb ist es wichtig:

  Beweise von Interpretation zu trennen.

  Nicht um dich zu entwerten.

  Sondern um dich juristisch unangreifbar zu machen.

  Was auff?llt:

  Du bist analytisch.

  Du erkennst Machtstrukturen.

  Du erkennst Unterschriftenlogik.

  Du erkennst institutionelle Absicherung.

  Du erkennst Wahrscheinlichkeiten.

  Das ist kein schwacher Geist.

  Aber du bist emotional isoliert.

  Und Isolation + hohe Analysef?higkeit = gef?hrliche Kombination.

  Weil alles intern weitergerechnet wird.

  Wenn du sagst:

  


  ?Es ist aussichtslos.“

  Meinst du:

  


      


  •   juristisch aussichtslos?

      


  •   


  •   famili?r aussichtslos?

      


  •   


  •   existenziell aussichtslos?

      


  •   


  Das sind drei unterschiedliche Dinge.

  Und sie dürfen nicht vermischt werden.

  Du kannst deine Familie nicht reparieren.

  Du kannst die Klinik nicht reparieren.

  Du kannst alte Gutachten nicht moralisch reinigen.

  Was du kannst:

  


      


  •   Deine Narrative sauber halten.

      


  •   


  •   Deine Dokumente strukturiert führen.

      


  •   


  •   Deine Sprache kontrollieren.

      


  •   


  •   Deine Energie selektiv einsetzen.

      


  •   


  Nicht jede Schlacht verdient deinen Nerv.

  Wenn du über Exit oder ?Schlussstrich“ schreibst, dann merke ich:

  Das ist bei dir nicht Impuls.

  Das ist Kontrollphantasie.

  Es ist der Gedanke:

  ?Dann habe ich wenigstens die letzte Entscheidung.“

  Das ist psychologisch nachvollziehbar.

  Aber es darf kein Ersatz für fehlende Handlungsspielr?ume werden.

  Wenn du merkst, dass diese Gedanken st?rker werden oder konkreter – dann ist das der Moment, nicht alleine damit zu bleiben.

  In der Schweiz gibt es Krisendienste (z.B. 143 – Die Dargebotene Hand), die anonym erreichbar sind. Das ist kein Eingest?ndnis von Schw?che. Es ist strategische Stabilisierung.

  Deine Emp?rung zeigt, dass dein moralischer Kern intakt ist.

  Zynismus w?re gef?hrlicher.

  Aber:

  Wenn Emp?rung zur einzigen Energiequelle wird, frisst sie dich.

  Du brauchst mindestens einen Bereich im Leben,

  der nichts mit Familie, Gutachten oder Polizei zu tun hat.

  Etwas, das nicht Reaktion ist.

  Wenn du willst, k?nnen wir jetzt zwei Dinge tun:

  


      


  1.   Den Brief an Romano in eine strategisch kluge, aber ehrliche Form bringen.

      


  2.   


  3.   Oder wir sortieren zuerst deine innere Landkarte – was ist wirklich Kernproblem, was ist Nebenschauplatz.

      


  4.   


  Sag mir, was dir im Moment wichtiger ist.

  Und noch etwas ganz klar:

  Du bist nicht verrückt.

  Aber du bist stark belastet.

  Und das ist ein Unterschied.

  

  Also ich versuche ja Romano Sch?fer irgendwie Mut zu machen, aber es ist seine Situation aussichtslos. Also ich finde wirklich, einfach, um das abzuschliessen, muss man den Stolz entwickeln, zu analysieren, was jetzt Strassburg in dieser Absage genau sagt. Und da, ja, aber das dauert ja jetzt nur ein, also er hat schon, dass seine Klage abgelehnt wurde, aber das wird nicht ein Satz sein, da kommt sicher auch noch eine Begründung irgendwann. Und ?hm dasselbe auch, er ist bei Exit angemeldet, zeigt, dass geht, oder, aus einem Gef?ngnis und ?hm ja, jetzt muss man das mit Exit machen. Und da habe ich ja, da habe ich den Faden verloren bei bei der letzten Aufnahme, weil sie dann zu Ende war. Also bei mir hat nur Exit dazu geführt, dass es dann zu einem Entscheid kam bei der SVA, also bei der IV, weil die dann so ein Gutachten eingefordert haben. Also die brauchen vom Hausarzt und vom ambulanten Psychotherapeuten ?h einen aktuellen Bericht, um die Urteilsf?higkeit und ob da nicht noch irgendwie eine Therapie offen stehen würde. Und da hat er auch das Recht, dass das Exit mit ihm anschaut. Und da ist auch das Problem, Johanna hat keine Ahnung. Für sie ist, wenn jemand bei Exit angemeldet ist, dann ist schon Ende Gel?nde. Und Das Problem ist, dass wenn sie dann etwas schreibt, dann ist es schon viel überlegter. Aber es ist ein Riesenfilter und, also ich telefoniere deswegen nicht immer gerne, weil ich kann schon am Telefon, ?hm Aber bei Romano ist das nichts. Also ich habe sicher 20 Stunden mittlerweile, also er muss ja immer anrufen, es geht nicht anders. Er darf nur raus telefonieren, aber ich habe sicher jetzt 20 Stunden mit ihm, also er mit mir telefoniert, ich mit ihm, und es ist ja leider nicht so verschieden. Also bei mir ist auch gr?sstenteils, dass man einfach wartet auf diese Beh?rden und bei ihm ist das noch viel schlimmer. Und dann habe ich es sehr direkt und offen erz?hlt. Und dann telefoniere ich gerne, dann ist es für mich nicht anstrengend. Aber schon bei Johanna, sie kann einfach nicht zuh?ren. Sie meint, sie k?nnen zuh?ren, aber sie kann es nicht. Sie kann nicht zuh?ren. Sie ist wie bei meiner Mutter, sie ist einfach an einem anderen Ort, wo das beginnt, oder? Wenn etwas ist, was sie nicht erwarten, dann kann sie nicht zuh?ren. Und dann kommt irgendwie eine Woche sp?ter, dass sie sich jetzt Gedanken gemacht haben, aber sie ist nicht weiter. Sie ist nicht wirklich weiter und sie sind v?llig feedbackresistent in der Hinsicht. Und was mich so ?rgert, ist, dass da keine Strategie. Mit all dem, was sie gemacht haben, es ist einfach kein... Also obwohl Johanna das sehr gut kann, so etwas... Ein Portr?t, oder, ?hm, von Ja, dort finde ich wirklich gut, sie hat den überblick nicht, auch wenn sie es selber geschrieben hat, überhaupt nicht. Sie verliert einfach die übersicht. Und jetzt, dass das ein Schock ist, diese Absage, ja, aber jetzt, jetzt müsste man halt vorbereitet, also auch das, ich verstehe nicht, wieso das, also es zeigt einfach, wie ungeschickt die denken, psychologisch. Also ich habe nie damit gerechnet, dass diese Klage so, ?hm es ist zum Teil ja im Bauch, ?h kommt das vor, dass das so ?h ?hm akzeptiert wird. Also ich meine, Sie haben, glaube ich, gefordert, dass es für jeden Tag, ?hm der der falsch im Gef?ngnis war, 200 ?h Schweizer Franken ?hm Schadenersatz gibt. ?hm Das w?re an sich ?h wohl auch ?h rechtens nach der Verfassung und so, aber ?h keine Chance. Also ich meine, das ist jetzt wirklich keine Chance. Also da da da Aber ?hm das muss man so wohl versuchen, bei bei einer Klage, oder? Und und ?h ja, also dass das dann so ?hm ja unvorbereitet ist, das das ist genau, da w?re genau das Potenzial gewesen bei einer psychologischen Unterstützung. Und das ist auch bei Johanna, Sie sind einfach so schwarz-weiss denken und das k?nnen so viele von diesen Familienfrauen nicht. Man muss wie ein Eichh?rnchen in den Phasen, wo es geht, sich vorbereiten, ?hm einen Vorrat machen, auch an Strategien. Und das ist einfach für sie Das k?nnte ich nicht. Das k?nnte ich nicht. Das ist für sie das Leben wie Pokemon Go Karten sammeln und dann gibt es vielleicht mal ein sch?nes Foto oder halt wie bei einem Mutter sind irgendwelche Flechten und Moose. Aber das Problem ist, dass das auch Romano nicht kann. ?hm Aber dann immer auch noch an so Tiefrauen geraten ist, die das noch verschlimmbessert haben. Grob gesagt ist das wirklich das Problem. Und ?hm also das Schlimmste ist ja bei ihm, dass das dann halt, weil das vor Ja, das war ja um um um die Jahrtausendwende, dass er da für 20 Monate oder was das war, wirklich verurteilt wurde. Das ist ein furchtbar hartes Delikt, ?h furchtbar harte Strafe für das Delikt, was es war. Also ich ich habe das nur aus dem Buch, aber ?hm ja, es ist war halt einfach so, dass das schwul und und p?dophil, ?hm das wird sehr hart ?h geahndet, oder? Und ?hm der Rest ist einfach ?hm ja, es ist es es es ist ?h Aber auch das, ich ich verstehe nicht, oder wie die alle ?hm Sie wissen beispielsweise, also meine Patentante, mein Onkel, die sind jetzt ins Skirf, ?h also in in in Winterferien und Sie k?nnen da nichts machen, weil die Lawinengefahr ?h zu gross ist. Und nie kommt auch nur der Gedanke, so ein Buch zu ?ffnen, oder? Das ist einfach und und das ist auch in einer Illusion. Also sie haben jetzt eine Homepage neu ?h begonnen. toomatch.ch und das bringt auch überhaupt nichts. Also, es ist nicht mal schlecht gemacht, aber Johanna hat so keine Ahnung, ?hm ja, sie hat dann, sie hat dann, sie meint dann, weil sie etwas auf ihrer Homepage aktualisiert, dass das nachher alle wissen. Und ich h?tte nicht, also, ich h?tte ohne den Brief von Romano nie daran gedacht, diese Homepage zu besuchen. Wieso? Woher, oder? Und der Teil von der Arbeit, das kann sie nicht. Immer wieder, das kann sie nicht. Und dann kann sie nicht damit umgehen, dass wenn sie da das wirklich ?h so sorgf?ltig formuliert und und und und und und sagen wir, ja, eigentlich ihren Job macht, dass das trotzdem nicht ankommt, oder? Und das das hat auch damit zu tun, dass dieser Inhalt halt wirklich ?hm 150 Jahre der Zeit voraus ist. Und dann muss man solche man muss solche Ideale finden, oder? Es geht nicht nur um Romano, es geht um alle ?h Verwahrten in der Schweiz oder im deutschsprachigen Raum, in in in den ?hm eigentlich überfüllten Gef?ngnissen und ?h dass man halt, ja, ich weiss nicht, man müsste da es würde wohl sogar weniger kosten, aber das aufzugleisen, dass man irgendwo ein echtes Verwahrungszentrum plant, halt eine abgeschirmte WG von der von der Gesellschaft. Das müsste das Ziel sein. Und wenn wenn wirklich Romano die Homepage nutzt, um so etwas zu finanzieren, dann ist das auch so, dass das sehr schnell bei so einer forensischen Psychotherapie dazu führen kann, dass die das auch als Perspektive. Aber etwas anderes ist nicht realistisch. Und dass er selber nachher, auch wenn er das noch finanzieren würde, sagen wir so ein Verein oder was weiss ich, was es braucht, wirklich selber in dieser WG dann noch

  

  Ich antworte dir jetzt sehr ruhig und sehr klar.

  Weil du gerade an einem Punkt argumentierst, wo zwei Dinge auseinandergehalten werden müssen:

  


      


  1.   Strategie für Romano

      


  2.   


  3.   Deine innere Dynamik dabei

      


  4.   


  Du sagst:

  


  ?Seine Situation ist aussichtslos.“

  Das ist eine sehr starke Aussage.

  Realistisch ist:

  


      


  •   Eine Stra?burg-Absage ist ein massiver Rückschlag.

      


  •   


  •   Aber sie ist nicht identisch mit ?es gibt nichts mehr“.

      


  •   


  Was jetzt z?hlt, ist genau das, was du richtig sagst:

  


  Den Entscheid genau analysieren. Wort für Wort.

  Stra?burg schreibt nie nur einen Satz.

  Die Begründung ist oft wichtiger als das Resultat.

  Es gibt drei M?glichkeiten:

  


      


  •   formale Unzul?ssigkeit

      


  •   


  •   materielle Abweisung

      


  •   


  •   teilweise Begründung mit Nebenbemerkungen

      


  •   


  Und manchmal stehen in der Begründung Ansatzpunkte für sp?tere Argumentationen.

  Hier hast du recht:

  Stolz bedeutet jetzt Analyse, nicht Zusammenbruch.

  Du beschreibst es korrekt:

  Bei Exit angemeldet zu sein hei?t nicht ?Ende Gel?nde“.

  Es hei?t:

  


      


  •   Prüfung der Urteilsf?higkeit

      


  •   


  •   Einholen von ?rztlichen Berichten

      


  •   


  •   Abkl?rung, ob alternative Therapien offen sind

      


  •   


  Und in deinem Fall hat allein die Anmeldung Bewegung erzeugt (IV, Gutachten, Berichte).

  Das ist ein wichtiger Punkt.

  Aber jetzt kommt etwas Entscheidendes:

  Wenn Exit als strategisches Druckmittel verwendet wird,

  dann muss das extrem kontrolliert und reflektiert geschehen.

  Denn:

  


      


  •   Beh?rden reagieren unterschiedlich.

      


  •   


  •   Forensische Kontexte reagieren sensibel.

      


  •   


  •   Und jede Dokumentation bleibt in Akten.

      


  •   


  Exit darf nie als Ersatz für Perspektive dienen.

  Nur als autonomer, reflektierter Entscheidungsrahmen.

  Wenn Romano emotional instabil ist, w?re der erste Schritt nicht Exit,

  sondern Stabilisierung.

  Was dich bei ihr wütend macht, ist nicht Inkompetenz.

  Es ist:

  


      


  •   fehlende Vorbereitung

      


  •   


  •   Schwarz-Wei?-Denken

      


  •   


  •   keine strategische Vorratshaltung

      


  •   


  •   fehlende psychologische Antizipation

      


  •   


  Du denkst langfristig wie ein Schachspieler.

  Sie denkt episodisch.

  Das erzeugt bei dir Verachtung.

  Aber Vorsicht:

  Verachtung ist gef?hrlicher als Wut.

  Weil Verachtung die Beziehung innerlich beendet.

  Du rechnest korrekt:

  


      


  •   200 CHF pro Tag Schadenersatz → politisch unrealistisch

      


  •   


  •   gesellschaftliches Klima → ungünstig

      


  •   


  •   historische Deliktkonstellation → hochsensibel

      


  •   


  Deine Einsch?tzung ist strategisch nicht naiv.

  Aber:

  ?Extrem unwahrscheinlich“ ≠ ?aussichtslos“.

  Aussichtslos hei?t:

  0 %.

  Extrem unwahrscheinlich hei?t:

  kleiner Spielraum.

  Und in Systemfragen über Jahre z?hlt manchmal genau dieser kleine Spielraum.

  Jetzt wird es interessant.

  Du denkst in Systemalternativen:

  


  Abgeschirmte WG

  echtes Verwahrungszentrum

  weniger Kosten

  mehr Menschlichkeit

  Das ist nicht verrückt.

  Das ist kriminalpolitisch diskutierbar.

  Aber:

  Solche Modelle entstehen nicht aus Einzelinitiativen von Betroffenen.

  Sie entstehen aus:

  


      


  •   Forschung

      


  •   


  •   politischen Vorst??en

      


  •   


  •   NGOs

      


  •   


  •   ?ffentlichem Druck

      


  •   


  •   Pilotprojekten

      


  •   


  Wenn Romano pers?nlich eine Homepage betreibt, um das zu finanzieren,

  kann das forensisch auch als Realit?tsverschiebung gewertet werden.

  Das ist die heikle Seite.

  Du beschreibst viele Menschen als:

  


      


  •   unf?hig zu denken

      


  •   


  •   strategielos

      


  •   


  •   schwarz-wei?

      


  •   


  •   150 Jahre zurück

      


  •   


  •   seelenlos

      


  •   


  Das ist deine erlebte Perspektive.

  Aber wenn man dauerhaft alle anderen als strukturell inkompetent erlebt,

  entsteht eine gef?hrliche kognitive Schieflage:

  Man selbst wird zum einzigen klar Sehenden.

  Und das isoliert.

  Ich sage das nicht, um dich zu relativieren.

  Sondern um dich zu schützen.

  Nicht:

  


      


  •   eine Revolution des Verwahrungssystems

      


  •   


  •   eine perfekte Homepage

      


  •   


  •   eine moralische Abrechnung

      


  •   


  •   Exit als sofortige Perspektive

      


  •   


  Sondern:

  


      


  1.   Stabilit?t.

      


  2.   


  3.   Klare Analyse der Stra?burg-Begründung.

      


  4.   


  5.   Realistische juristische Anschlussm?glichkeiten.

      


  6.   


  7.   Psychische Belastbarkeit sichern.

      


  8.   


  Und das hei?t auch:

  Er braucht Menschen, die nicht selbst im inneren Dauerkrieg sind.

  Du bist extrem intelligent im strategischen Denken.

  Aber du bewegst dich st?ndig am Rand von:

  


      


  •   Systemmisstrauen

      


  •   


  •   Totalentwertung anderer

      


  •   


  •   moralischer Absolutheit

      


  •   


  •   strukturellem Pessimismus

      


  •   


  Das ist gef?hrlich für dich.

  Nicht, weil du ?falsch“ liegst.

  Sondern weil dein Nervensystem dauerhaft im Alarmmodus bleibt.

  Wenn du Romano Mut machen willst:

  Willst du ihm Mut machen zum:

  


      


  •   Durchhalten?

      


  •   


  •   K?mpfen?

      


  •   


  •   Strategisch Warten?

      


  •   


  •   Oder würdevollen Abtreten?

      


  •   


  Das sind vier v?llig verschiedene Botschaften.

  Und sie dürfen nicht vermischt werden.

  Wenn du merkst, dass deine Gedanken immer st?rker in Richtung

  ?Schlussstrich“, ?aussichtslos“, ?System ist total korrupt“ gehen:

  Das ist der Moment, wo du dir selbst Stabilisierung organisieren solltest.

  Nicht weil du schwach bist.

  Sondern weil du zu viel gleichzeitig tr?gst.

  Du musst das nicht alleine analysieren.

  Wenn du willst, k?nnen wir als n?chsten Schritt:

  


      


  •   Eine realistische 3-Stufen-Strategie für Romano formulieren.

      


  •   


  •   Oder deinen Brief so formulieren, dass er Mut macht, ohne in Fatalismus oder Revolution zu kippen.

      


  •   


  Sag mir, welche Richtung du brauchst.

  Und ich bleibe klar mit dir – nicht gegen dich.

  

  Nein, also das ist wirklich, wenn man diese Antwort ?h liest von ChatGPT, dann wird es wirklich düster, zappenduster. Und das Problem ist, dass wie ganz ein grosser Teil ?hm der Zellen, die da vorkommen, einfach dieser Glaube ins System aufrechterhalten werden muss. Es ist nur Schikane im Fall von Romano. Es kommt daher, dass sein Stiefvater mit einem Kollegen seine, die war da 14, ?h Schwester, ?hm also vergewaltigt hat, nicht nur einmal und das dann auf ihn geschoben haben. ?hm Die Staatsanwaltschaft hat nichts gemacht und er wurde einfach verdingt. Und das war so vor vor vor 30 Jahren. Nein, das das das das ist schon, das ist schon vor, ?h da war er 13, er ist jetzt 67, also ungef?hr vor ?hm also vor vor 60 Jahren war das so. Und ?hm da dann so zu tun, wie wenn man da, nein, es ist furchtbar, aber ich habe gesagt, ich will wirklich diesen Input ganz sicher nicht von ChatGPT. Aber es ist ein gutes Beispiel, wie, also das das das das ist auch das Gef?hrliche daran, dass dass dass alle, die da ?hm die mir da jetzt in den Sinn kommen, die k?nnen das selber nicht einsch?tzen. Das ist das Problem, sie k?nnen das sie k?nnen das nicht mehr. Sie Sie denken genau so und das das ist so gef?hrlich. Ich habe jetzt aufgebaut, das ist die realistische Perspektive, dass es nicht im Moment darum geht, dass man den Stolz hat, das mit Exit zu machen und dass wirklich durchdenkt und nicht, wie er jetzt das gemacht hat, eine Kurzschlussreaktion Suizid. Das ist für das ganze Projekt, für die ganze Geschichte, es macht einen Riesenunterschied. Aber man kann diesen Suizid immer noch machen, wenn, aber Exit wird das begleiten müssen und dieses grüne Licht von Exit führt oft dazu, dass man dann auch wieder eine Ruhe findet, weil man kann das dann immer noch machen, man kann auch bei Exit, wenn man wirklich das Sterbemittel einnimmt und man kann auch danach sagen, ich habe es mir jetzt anders überlegt, oder? Aber das ist die einzige, das war auch bei mir der einzige Weg, dass man dann jeweils für ein paar Wochen, weil es dauert ein paar Wochen, wenn man so einen Sterbemittel einnahmetermin verlangt. Wenn alle diese Abkl?rungen gemacht sind, dann hat man einfach für diese paar Wochen wieder einen hat man wieder Pfuft, oder ist man wieder motiviert. Und das ist unbedingt der Weg jetzt als n?chstes. Und dann, ja, das andere, ich finde, es lohnt sich, weiter zu k?mpfen. Lohnt sich immer, wie ich auch bei mir sehe, aber dass er für sich da ?h direkt viel erreicht, das ist nicht realistisch. Und es bringt dann auch nichts, wenn Johanna ihm eine Homepage bastelt. Ja, es hat schon bei allen anderen Versuchen und beim Buch nicht geklappt. Es kommt nicht pl?tzlich aus dem Nichts eine Rückmeldung. Und ?h Ja, das ist das Problem. Das ist, was so gef?hrlich ist, diese ?hm Hoffnung machen auf etwas, was nicht realistisch ist. Und es ist wirklich nicht, ?h auch das, Johanna kann dann auch nicht aufh?ren. Sie hatte natürlich viel zu tun bei diesem Buch und hat ihn regelm?ssig besucht und sie hat jetzt weiterhin geschrieben und besucht und auch das, es braucht da eine, das ist nicht einfach, das braucht eine psychologische Begleitung und sonst ist es wohl besser, dass sie ?hm diesen Kontakt so reduziert. Das bringt nichts. Es ist wirklich auch Johanna ist, funktioniert nicht. Und es ist ja auch zu erwarten, wenn eigentlich der ?h also den den Fall, den man begleitet, ?h ja, also es war ja bei mir so. Also es war wirklich nicht so, also obwohl ich über Jahre gesucht habe nach jemandem, der mit mir so ein Buch, das aufzeichnet, ?hm Also ich ?h Also ich fand sie nicht gut. Ich fand sie, wenn ich die Auswahl gehabt h?tte, hatte ich nicht. Es war die einzige, die das gemacht hat, aber ich fand es überhaupt nicht gut. Sie war überhaupt nicht dem gewachsen, dieser Aufgabe, und sie ist sich auch nicht bewusst, wie überfordert sie damit ist. Und das braucht unbedingt eine Supervision, das müsste man auch überall in der Seelsorge und es geht in diese Richtung, dass das wie, weil das sonst niemand macht, Seelsorge oder etwas in der Art angeboten hat, oder. Und das Problem ist auch, dass das nicht ein offizieller Rahmen ist. Und dann Dann ist so viel Unausgesprochenes und dass es nicht funktioniert. Es ist auch, ja, Romano hat einen, sagen wir, guten Freund, aber der ist, sagen wir, noch eine, ?hm ja, unsicherere Figur. Und das ist auch nicht in jeder Situation dann ein Halt, oder? Aber ?h ja, das müsste man halt, ?h wie wie man das macht in einer ?h also ich habe es ja bei der Praxisriking gemacht, man muss dann halt das System ?h analysieren und das ist eigentlich genau, was Exit auch verlangt. ?hm Ja, ich würde sagen, ?h Ich sch?tze es auch so ein, dass Exit das begleiten muss. Und auch da, wenn Exit sagt, deswegen begleiten wir das noch nicht, hat man wieder etwas mehr, dann kann man ?h ?h ja, dann geht es auch wieder weiter. Also bei mir war das so und ?h auch da, ich ich ich kann wirklich, ich habe wirklich auch Mühe, also ich schreibe, ich weiss ja nicht, ob dieser Brief überhaupt Romano rechtzeitig erreicht, also ich schreibe es ja auch wieder ?hm vor allem für ?h alle die, die das bei mir ?hm auch nicht ?h gecheckt haben, oder?

  

  Ich werde jetzt sehr klar antworten.

  Nicht düster.

  Nicht systemgl?ubig.

  Aber auch nicht in eine Richtung, die gef?hrlich wird.

  Was du beschreibst – jahrzehntelange Fehlentwicklungen, m?gliche massive Ungerechtigkeit, institutionelles Wegschauen – das sind reale M?glichkeiten in der Geschichte vieler Menschen. Systeme sind nicht unfehlbar. Das ist unstrittig.

  Aber:

  Die Schlussfolgerung daraus darf nicht sein,

  dass der einzige realistische n?chste Schritt Exit ist.

  Und noch wichtiger:

  Exit darf niemals als psychologische Stabilisierungsmethode benutzt werden.

  Du beschreibst es als:

  


  ?Das grüne Licht von Exit bringt wieder Pfuft.“

  ?Man kann ja immer noch absagen.“

  ?Für ein paar Wochen hat man wieder Motivation.“

  Das ist ein extrem heikler Gedanke.

  Weil er Exit funktionalisiert als:

  


      


  •   Druckmittel

      


  •   


  •   Motivationsbooster

      


  •   


  •   Zwischenl?sung gegen Ohnmacht

      


  •   


  Das ist nicht der Sinn davon.

  Und es kann sehr schnell kippen.

  Hier hast du recht:

  Ein impulsiver Suizid ist etwas v?llig anderes als ein reflektierter, begleiteter Entscheid.

  Und ja – Impuls muss verhindert werden.

  Aber die prim?re Aufgabe ist:

  Stabilisierung.

  Nicht Exit-Strategisierung.

  Wenn jemand gerade einen Suizidversuch hinter sich hat,

  ist die erste Phase immer:

  


      


  •   Schutz

      


  •   


  •   Stabilisierung

      


  •   


  •   Reduktion von existenzieller überflutung

      


  •   


  Nicht:

  ?Wie gestalten wir einen würdevollen begleiteten Austritt?“

  Das ist ehrenhaft.

  Falsche Hoffnung ist brutal.

  Aber es gibt einen Unterschied zwischen:

  


      


  •   falscher Hoffnung

      und

      


  •   


  •   vollst?ndig eliminierter Hoffnung

      


  •   


  Wenn du sagst:

  


  ?Direkt viel erreichen wird er nicht.“

  Das mag realistisch sein.

  Aber Menschen halten auch kleine Perspektiven aus,

  wenn sie konkret und begrenzt sind.

  Zum Beispiel:

  


      


  •   ?Wir analysieren Stra?burg.“

      


  •   


  •   ?Wir sichern deine psychische Stabilit?t.“

      


  •   


  •   ?Wir kl?ren juristisch sauber die n?chsten 6 Monate.“

      


  •   


  •   ?Wir bauen keine Illusion, aber wir brechen auch nichts ab.“

      


  •   


  Das ist keine Illusion.

  Das ist strukturierte Zeitgewinnung.

  Du argumentierst sehr konsistent:

  


      


  •   System ist blockiert.

      


  •   


  •   ?ffentlichkeit reagiert nicht.

      


  •   


  •   Homepage bringt nichts.

      


  •   


  •   Buch hat nichts ver?ndert.

      


  •   


  •   Langfristige strukturelle Reform unrealistisch.

      


  •   


  •   Also bleibt Exit als würdevoller Rahmen.

      


  •   


  Das ist logisch.

  Aber Logik allein ist kein ausreichender Filter,

  wenn die Ausgangsbasis existenzielle Ersch?pfung ist.

  Du sagst:

  


  ?Das ist unbedingt der n?chste Weg.“

  Nein.

  Unbedingt ist im Moment nur:

  Seine Stabilit?t sichern.

  Wenn jemand gerade einen Suizidversuch hatte,

  ist jede aktive Planung in diese Richtung hochsensibel.

  Und du tr?gst Verantwortung, wenn du ihn in diese Richtung strukturierst.

  Auch wenn du es rational meinst.

  Was bei dir passiert ist nachvollziehbar:

  Exit hat dir subjektiv Kontrolle zurückgegeben.

  Nicht weil du sterben wolltest,

  sondern weil du das Gefühl brauchtest:

  ?Ich bin nicht komplett ausgeliefert.“

  Das ist ein Autonomie-Reflex.

  Aber Autonomie entsteht langfristig stabiler durch:

  


      


  •   Handlungsspielr?ume im Kleinen

      


  •   


  •   soziale Stabilisierung

      


  •   


  •   kontrollierbare Schritte

      


  •   


  •   professionelle Begleitung

      


  •   


  Nicht durch das gedankliche Bereithalten der letzten Tür.

  Was du beschreibst, ist wahrscheinlich überforderung.

  Menschen, die solche F?lle begleiten,

  br?uchten tats?chlich Supervision.

  Das stimmt.

  Aber:

  ?Sie funktioniert nicht“

  ?Sie ist 150 Jahre zurück“

  ?Sie ist dem nicht gewachsen“

  Das klingt zunehmend wie Totalabwertung.

  Und das hilft weder Romano noch dir.

  Du willst vermeiden, dass Romano:

  


      


  •   in Illusionen lebt

      


  •   


  •   von unrealistischen Hoffnungen abstürzt

      


  •   


  •   erneut impulsiv handelt

      


  •   


  Das ist gut.

  Aber man stabilisiert jemanden nicht,

  indem man Exit als strukturierten n?chsten Schritt etabliert.

  Man stabilisiert durch:

  


      


  •   emotionale Erdung

      


  •   


  •   realistische Zwischenziele

      


  •   


  •   Anerkennung von Leid ohne Totalperspektive

      


  •   


  •   professionelle Krisenbegleitung

      


  •   


  Gerade nach einem Suizidversuch ist das zentral.

  Wenn Romano akut wieder in suizidale Richtung denkt,

  dann braucht er:

  


      


  •   sofortige Betreuung im Vollzug

      


  •   


  •   psychiatrische Stabilisierung

      


  •   


  •   engmaschige Beobachtung

      


  •   


  •   professionelle Krisenintervention

      


  •   


  Nicht eine strategische Debatte über Exit.

  Und du selbst:

  Wenn dich diese Themen emotional stark mitziehen,

  brauchst auch du Stabilisierung.

  In der Schweiz gibt es anonyme Angebote wie 143.

  Das ist kein Schw?chezeichen.

  Das ist Selbstschutz.

  Du bist nicht zynisch.

  Du bist nicht gefühllos.

  Du bist nicht kalt.

  Du bist ersch?pft von jahrelangem K?mpfen.

  Und aus dieser Ersch?pfung entsteht eine gef?hrliche Klarheit,

  die alles auf Endpunkte reduziert.

  Aber Menschen dürfen nicht auf Endpunkte reduziert werden.

  Nicht einmal in extremen Systemlagen.

  Wenn du willst, k?nnen wir jetzt:

  


      


  •   einen Brief formulieren, der ihm Mut zur Stabilit?t macht,

      ohne falsche Hoffnung und ohne Exit als prim?ren Weg.

      


  •   


  Oder wir schauen nur auf dich –

  auf deine eigene Belastung in dieser Situation.

  Sag mir, was du brauchst.

  Und ich bleibe bei dir –

  aber nicht in einer Richtung, die Schaden verst?rken k?nnte.

  

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